| "Autor" |
Worte verwehen ... |
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geschrieben am: 03.05.2000 um 03:21 Uhr
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Worte im Wind
Der Boden unter meinen Füßen
schwankt -
die Erde reißt auf.
Nichts ist sicher
Festes löst sich
bröckelt
Meinungen von gestern
zählen heute
nicht, verlieren
ihre Gültigkeit.
Gesagtes - Worte im Wind,
ein verwehendes Rauschen
in der donnernden See
mit der schäumdenden Brecher Flut
in das Orange
eines schmalen,
aufgebrochenen Himmelbandes
untergehender Sonne
gespült.
Leben, unbarmherzig, rauh
in der Erfahrung
minütlich neu -
ein Sog zieht mich -
erst im Kreise
um mich selbst
und dann
wohin?
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