| "Autor" |
Manchmal fühle ich mich verloren ... |
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geschrieben am: 04.05.2000 um 00:11 Uhr
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Schienen des Irgendwo
Nacht,
ohne der Sonne Strahl
leben im Dunkeln
sich zurechtfinden
als Qual.
Gespenstisch
leises Munkeln
Schienen
des Irgendwo
geleiten Leben
ins Nirgendwo.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 04.05.2000 um 15:11 Uhr
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am ende des tunnels ein licht ich erahne,
laufe drauf zu,
kann spüren das zittern meiner knie
das laute pochen meines herzens
plötzlich taumel ich -
ich falle zu boden, zurück in den schienen des lebens
habe eine sekunde das licht aus den augen verloren,
bevor ich feststellte, dass es für immer war. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 04.05.2000 um 17:25 Uhr
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Vorbestimmung?
fröstelnd verengt sich Haut
Kälteschauer nach der Wärme
alles ich sehnt sich
zurück zu dir
in der Wehmut des Hinter- mir
liegt der Schmerz loszulassen
aufhalten wollen - Aufgabe
auf Neues sich einlassen
es ganz erfassen
wieder verlassen
Mensch sein
allein
in unbestimmte Dunkelheiten reisen
wo ferne Sterne Dir Wege weisen
ist unser Schicksal vorbestimmt?
gibt es ein Wissen
welchen Lauf es nimmt?
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25.10.1992
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| "Autor" |
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geschrieben am: 04.05.2000 um 19:37 Uhr
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auf dem leben zu reiten,
die zuegel fest im griff
zackig und hart im ritt
oder
auf dem leben zu reiten,
mit losem zuegel
die fuesse nicht einmal im buegel
wer weiss schon
ob es es nicht ist dasselbe ziel ?
vielleicht nur eine frage
des persoenlichen stils ?
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.05.2000 um 00:58 Uhr
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...einen Film zu sehen, dessen Ende man kennt
ein Labyrint zu beschreiten, dessen Weg schon genannt
ein Los zu ziehen, dessen Inhalt man weiß
zu fogen einen erkundetem Wege Gleiß
wo bleibt das Leben
die herausforderung
das neugierige streben
des Überraschungs Sprung
...will nicht alles wissen
nicht alles kennen
will selber missen
selber benennen
...gut oder schlecht
des eigenen Recht
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.05.2000 um 01:22 Uhr
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Wenn alles zu spät ist
- nur noch Schwäche
das Zittern
die Trauer
die Zweifel
die Erschütterung
- wenn nichts mehr da ist
nur noch Angst
Entsetzen
- wenn alles zuviel ist
und jeder Schritt
jede Handbewegung schmerzt
- wenn du ziellos, blind
im Nebel verloren
in die Erde versinkst
den Sturm in deinen Ohren
verrauschen hörst
hungernd erfrierst
- wenn du tod bist
für das Leben
um dich herum
nackt
die Verbindung fühlst
zum Sein
in den Gräben der Zerstörung
bist du
noch Mensch
am Ende
am Anfang?
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05-04-92 |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.05.2000 um 10:28 Uhr
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| Liebe und Tod waren schon immer die Hauptsache in der Dichtung der Deutschen. Aber das ist hier, das ist ja das Ende der Welt. Gruß apfelbein |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 30.05.2000 um 03:18 Uhr
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Nein a. Apfelbein, ich widerspreche Dir ausdrücklich:
Es ist zwar ein irrer Schmerz und eine tiefe Trauer... aber auch diese Gefühle lassen irgendwann nach, des Leben geht weiter, man ist wieder um eine Erfahrung reicher (!).
Der Mensch hat auch dieser schwere Hürde lebend überwunden und steht somit wieder offen für Neues.
Der Mensch ist wieder am Anfang. Das Leben ist viel zu schön, um es wegzuwerfen:
Der Weg führt durch den Schmerz in die Freiheit. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 31.05.2000 um 14:11 Uhr
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welch wahre worte shadow...
verloren bin ich wenn ich renne durch das leben und alles an mir vorüberrauscht
verloren bin ich wenn ich nicht rasten kann, um zu erleben des lebens fascetten
verloren bin ich, wenn ich nicht einmal versuche gegen den strom zu schwimmen
verloren bin ich wenn ich nicht mehr kämpfe |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 31.05.2000 um 16:17 Uhr
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Danke black-rose! Was Du schreibst stimmt.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.06.2000 um 15:11 Uhr
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.06.2000 um 20:28 Uhr
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hey ihr nachtschwärmer:
seht das leben als reise!
nehmt alles mit, was ihr noch nicht kennt
und das was ihr schon kennt vergesst am besten wieder.
erkundet man die welt kopfüber, auf händen laufend, wird es nicht so schnell zu einer schiene, einem gleis.
eure ratte |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.06.2000 um 22:05 Uhr
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...Jede Schiene führt irgentwo hin...
Auch wenn es nicht immer so scheint.
SchwesterS |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 16.08.2000 um 21:46 Uhr
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Zerfallen zu Staub
Es ist
also ob ich mich auflöse
zu Erde, Staub zerfalle -
Staub, aus dem ich geworden bin.
Nichts ist mehr dasselbe,
es hat sich geändert
meine Welt
mein Leben.
Ich bin der Staub
der sich ausbreitet
die Erde überzieht
die Verbindung zum Sein
zum Menschen
zu dir.
Zerfallen ins Nichts.
Ich bin der Schmerz der Unendlichkeit
und fühle
nicht greifbar, nicht beweisbar
die Verbindung
mit dir.
Ich fühle deinen Schmerz
auch wenn er von meinem abweicht
wenn dein Leben
dem Meinigen
nur äußerlich -
und doch nicht gleicht.
Ich sterbe in den Staub
des Nichts
hoffe, daß es weitergeht.
Ich handle und hoffe
ich zittere
lächle dich an, Kind
Unschuldiges Kind,
das neben mir lacht, weint
in seine eigenen Erfahrungen reift
und
den Schmerz zu sein
noch nicht begreift.
(c) Lebensspuren / Shadowdance |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 18.08.2000 um 17:25 Uhr
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"Um zur Quelle zu gelangen, muß man gegen den Strom schwimmen."
stanislav jerry lee
[Diese Nachricht wurde geändert von: {incise} (geändert am: 18-08-00).] |
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