| "Autor" |
Sonnenblumen |
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geschrieben am: 07.05.2000 um 08:50 Uhr
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Gestern hatte ich wieder einmal so einen nachdenklichen Tag wo ich den ganzen Tag über verträumt durch die Gegend renne und da ist mir auf einmal bewußt geworden das ich eines Tages Sterbe. Egal ob ich einmal reich und berühmt ob ich geliebt und glücklich oder ein Tonnenphilosoph werde, ich kann alles menschenmögliche unternehmen, ich habe die hundertprozentige Gewißheit das mein Leben enden wird. Dann bin ich einmal stillgestanden habe mich umgeblickt habe in die Gesichter der Menschen geblickt, wie sie durch die Gegend hetzen wie sie sich bekriegen, gegenseitig Schmerz zufügen, wie viel ihnen ein Menschenleben Wert ist, bin nur so dagestanden mitten in der Welt und hab mich gefragt ob ihr/sie es nicht wißt?
Heute habe ich wieder einmal so einen nachdenklichen Tag wo ich den ganzen Tag über verträumt durch die Gegend renne und da ist mir auf einmal bewußt geworden das ich leben werden. Jede einzelne Stunde und Minute werde ich Leben, werde sicher Schattenseiten haben dafür die Sonnenseiten umso heller erleben. Ich hab mich lange nach dem Sinn des Lebens gefragt aber eigentlich ist es die falsche Frage, ich müßte nach dem Sinn des Todes fragen, denn erst durch den Tod ist es einem möglich die bunten Farben des Lebens zu sehen. Und darum lebt, lebt jede Stunde und Minute, lebt die Schatten- und die Sonnenseiten, lebt das leben. Wertet zu keinen Zombies dehnen Geld mehr Wert ist als Menschen, geht mit geöffneten Augen durch die Welt träumt und probiert glücklich zu sein.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 07.05.2000 um 17:37 Uhr
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Ein Rad?
Dreißig Speichen um eine Nabe!
Und doch macht die leere Nabe es nützlich.
Eine Schüssel?
Ton, der auf einer Töpferscheibe gedreht wurde!
Und doch macht die innere Leere sie nützlich.
Ein Haus?
Wände, die durch Türen und Fenster unterbrochen werden!
Und doch macht der leere Raum es nützlich.
Darum bediene dich dessen, was ist;
Erkenne den Nutzen in dem, was nicht ist.
Lao Tse
Hoffe ihr versteht den Sinn und seht eine Verbindung zu den Worten von Traumfänger.
Ist nicht dass das Leben:
Um sterben zu können muss man gelebt haben,
wer hasst hat auch geliebt,
wer die schwärze der Nacht gesehen hat, geniesst den Sonnenstrahl am Morgen;
wer sich nach dem Gelde sehnt, will aus der Armut befreit werden,
wer träumt, weiss was ihm/ihr im Leben fehlt,
setzt es einfach um.
Jaja ich weiss, leicht gesagt als getan.
Ist nicht dass, das Leben, die Schattenseiten sowie die Sonnenseiten zu durchgehen.
Hoffe doch vor dem Tod, schon die bunten Seiten des Lebens zu sehen.
Malena
[Diese Nachricht wurde geändert von: malena (geändert am: 09-05-00).]
[Diese Nachricht wurde geändert von: malena (geändert am: 09-05-00).] |
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