| "Autor" |
zwei gedichte - ein motiv |
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geschrieben am: 08.05.2000 um 15:30 Uhr
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Jemand stand vor mir.
Er war ruhig.
Breitbeinig stand er vor mir.
Selbstbewusst.
Die Arme hatte er vor der Brust verschränkt.
Sein Gesicht war angespannt.
Sein Blick ging geradeaus.
Ich stand vor ihm.
Plötzlich öffneten sich seine Arme.
Er holte tief luft.
Dann schrie er:
„Krieg“
„Krieg“, schrie er
Unerträglich laut war sein Schrei.
Ich zuckte zusammen.
1000 Gedanken schossen mir durch den Kopf.
Krieg..
Ein hässliches Wort.
Mit langezogenen –i- spie er es aus.
Krieg.
Jemand stand vor mir.
Er war ruhig.
Breitbeinig stand er vor mir.
Selbstbewusst.
Die Arme hatte er vor der Brust verschränkt.
Er grinste.
Seine Augen funkelten.
Ich sstand vor ihm.
Plötzlich öffneten sich seine Arme.
Er holte tief Luft.
Dann sagte er laut:
„Krieg ich das mal?“
„Krieg ich das mal?“, noch lauter.
Unerträglich laut schien es mir.
Ich zuckte zusammen.
1 Gedanke schoss mir durch den Kopf.
Dieses Wort ‚Krieg‘
Ein hässliches Wort.
Mit kurzgesprochenen –i- sprach er es aus.
‚Krieg‘
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| "Autor" |
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geschrieben am: 09.05.2000 um 11:42 Uhr
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...das eine so
das andere ebenso
es geht um wollen
mal ist es Macht, Reichtum, Hass
mal ist es Macht, Reichtum, Besitz
nur verlangen
ein nicht gutes wollen
ein gutes wollen zu Zeiten auch
Beides eins
und doch verschieden
...das gibt es oft
Böse und gut
bei Zeiten
den gleichen Namen trägt
...wichtig ist
welches uns davon prägt
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