| "Autor" |
Das Grab seiner Freundin |
|
|
|
geschrieben am: 17.05.2000 um 17:02 Uhr
|
|
*verbeug
Hallo freunde, meine ersten Gehversuche als Geschichtenerzähler.....
Euer
Ghost
Das Grab seiner Freundin
Ein junge der wohl noch keine fünfzehn Jahre zählte, stürzte durch den Tod seiner Freundin in totale Trauer.....
Abends wenn er den schweren Tag überstanden hatte, stand er oft an ihrem Grab. Er stand dort einfach, er stand dort allein....Manchmal stand er dort Stundenlang, erzählte von seinem Tag. Die Friedhofsbesucher wunderten sich zwar, über den jungen, der dort mit einem Grabstein redete, aber keiner kam auch nur auf den Gedanken zu ihm zu gehen und zu fragen wieso er dort stand oder mit wem er sprach. Er war täglich an ihrem Grab, keiner konnte ihn Abends daran hindern zum Friedhof zu fahren und niemand aus seiner Familie wußte was wo er wirklich hinging den er erzählte immer nur das er noch jemanden treffen müsste.
Aber keiner Sprach ihn an was er mache und keiner sah seine Trauer die er hinter einer Maske aus Humor versteckte. Es war schwer für ihn mit anderen Leuten über Freunde oder den Tod zu reden. Wenn irgendwie möglich wechselte er bei solchen Gesprächen sofort das Thema oder ging einfach des Weges um sich hinterher in einer stillen Ecke nieder zu setzen und das Gesicht hinter den knien zu verstecken. In der Schule sah keiner die Trauer, die manchmal offen in seinem Gesicht zu lesen war. Zu seinem Geburtstag bekam der Junge einen Computer. Erst beachtete er ihn nicht und nützte ihn nur gelegentlich für Schulaufgaben. Als er eines Abends jedoch vom Friedhof kam, und sich in sein Zimmer zur ruhe legen wollte, saß sein Vater an seinem Computer.
Der Junge beachtete ihn erst nicht, aber dann bemerkte er ein neues Gerät, das er nur vom sehen und hören kannte. Sein Vater hatte ihm ein Modem gekauft, und ihm dann gleich einen eigenen Anschluß legen lassen.
Der Junge sah darin erst nichts besonderes, doch eines Abends saß er vor seinem PC und stieß auf eine kleine Gemeinschaft, die durch ihre Fantasy eine ganze Welt erschaffen hatte. Der junge nutzte von diesem Zeitpunkt an jede Gelegenheit die ihm blieb um bei dieser kleinen Gruppe zu sein. Dort lernte er auch wieder zu Lachen. Nein nicht einfach nur zu Lachen, er lernte erneut tief aus dem Herzen zu lachen. Die Eltern des Jungen, beide keine Großverdiener, so das die Familie nicht viel Geld besaß, sahen beunruhigt zu das ihre Telefonrechnungen von mal zu mal höher wurden. Der junge fand in der Gemeinschaft Freunde. Er wollte diese nie verlieren. Er war fast jeden abend nachdem er auf dem Friedhof war bei ihnen und redete mit ihnen. Als er eines Abends vom Friedhof kam, wollte er wieder zu seinen Freunden, aber er musste feststellen das die Leitung gesperrt worden war. Er stürmte sofort zu seinen Eltern, welche ihm dann berichteten, das sie sich diesen teuren Spaß nicht mehr leisten könnten und er somit auf weitere Ausflüge ins www verzichten müsse. Seit jenem Tag tat der Junge alles um zu seinen freunden zu kommen. Seine freunde stellten natürlich fragen wieso er nicht mehr so häufig käme, aber er wich diesen fragen aus und tat wieder alles um das Thema zu wechseln wenn sich solche Gespräche ankündigten. Nach einer Weile, wurde sein Zugang komplett abgeschaltet und er verbrachte seit diesem Tag wieder mehr Zeit an dem Grab seiner Freundin. Irgendwann hielt er diese Stille nicht mehr aus die dort herrschte. Er war nicht mehr fähig die Einsamkeit wegzustecken. Als er an einem Freitag abend aus der Schule kam, nah er aus der Küche des Hauses ein scharfes Messer mit auf den Friedhof. Dort fanden sie ihn, liegend am Grab seiner Freundin, mit einem Lächeln auf den Lippen und einem Rest von Glanz in den Augen.......... |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 17.05.2000 um 18:00 Uhr
|
|
| *mein Freund ist aus gestorben vor ca. einem Jahr* |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 18.05.2000 um 18:52 Uhr
|
|
| eine traurige geschichte... und hoffentlich nur eine geschichte... |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 18.05.2000 um 19:28 Uhr
|
|
Ich muss mich nochmal melden.....
Nur zu erklärung der geschichte.....
Es ist im rl geschehen...einem guten freund von mir...
[i] dieses nur hinzuzufügen hatte.......[i/]
Die nächste story kommt bestimmt und es wird wieder rl.......
Cu
Ghost |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 18.05.2000 um 21:35 Uhr
|
|
*leise weint*
wie traurig!
möge mir das nie passieren!!
|
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 18.05.2000 um 21:50 Uhr
|
|
Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich in jedem Posting wiederhole...
[i]....weint....[/i] |
| Respektiere sie, und sie werden dich respektieren. |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 18.05.2000 um 22:33 Uhr
|
|
Eine tragische Geschichte.
Klein schlechter erster Gehversuch.
- Der Junge sollte einen Namen haben. Muss nicht der reale sein. Nicht vergessen: Namenwahl ist eine heikle Angelegenheit.
- Sprachlich noch etwas ungelenk + zu lang.
Beispiel:
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica quote:</font><HR>Ein junge der wohl noch keine fünfzehn Jahre zählte, stürzte durch den Tod seiner Freundin in totale Trauer.....
<HR></BLOCKQUOTE>
Einfacher:
Jan, nicht mal fünfzehn, verfiel durch den Tod seiner Freundin in tiefe Trauer.
- In Geschichten - wenns nicht absolut notwendig - Gedankenpunkte vermeiden.
- Mehr Absätze bilden.
- Floskeln vermeiden
Beispiel:
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica quote:</font><HR>mit einem Lächeln auf den Lippen und einem Rest von Glanz in den Augen.......... <HR></BLOCKQUOTE>
Anders:
er lächelte.
Eigentlich handelt es sich um eine UKG, eine Ultra Kurzgeschichte.
[Diese Nachricht wurde geändert von: vero* (geändert am: 18-05-00).] |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 19.05.2000 um 15:26 Uhr
|
|
[i]ist der Meinung, daß das seine Meinung nicht hierher gehört...[/i]
[Diese Nachricht wurde geändert von: möbius (geändert am: 19-05-00).] |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 19.05.2000 um 19:29 Uhr
|
|
Wen ich elauben darf, ich bin fon Deiner Erzälung beindrugt.
Ein gutes Beispiel für die Gleichgültgkeit der heutigen Geselschaft, daß die dennen was an anderen ligt eingehn, da sie die selbe aufmergsamkeit brauchen. |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 19.05.2000 um 21:31 Uhr
|
|
[i]Ein Friedhofbesuch[/i]
Beim Totengräber pocht es an:
"Mach auf, mach auf, du greiser Mann!
Tu auf die Tür und nimm den Stab,
Mußt zeigen mir ein teures Grab!"
Ein Fremder spricht's mit strupp'gem Bart,
Verbrannt und rauh nach Kriegerart.
"Wie heißt der Teure, der euch starb
Und sich ein Pfühl bei mir erwarb?"
"Die Mutter ist es, kennt ihr nicht
Der Martha Sohn mehr am Gesicht?"
"Hilf Gott, wie groß, wie braungebrannt!
Hätt' nun und nimmer euch erkannt;
Doch kommt und seht, hier ist der Ort,
Nach dem gefragt mich Euer Wort.
Hier wohnt, verhüllt von Erd' und Stein,
Nun Euer totes Mütterlein".
Er steht und starrt zum teuren Grab
Mit tränenfeuchtem Blick hinab.
Dann schüttelt er sein Haupt und spricht:
"Ihr irrt, hier wohnt die Tote nicht.
Wie schlöss' ein Raum, so eng und klein,
Die Liebe einer Mutter ein!"
[i]Johann Nepomuk Vogl[/i]
|
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 22.05.2000 um 18:17 Uhr
|
|
kann mich vero`s meinung nicht anschließen, fand die geschichte so wie sie war besser doch das ist wohl ansichtssache
|
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 22.05.2000 um 18:30 Uhr
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 22.05.2000 um 21:58 Uhr
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Top
|