| "Autor" |
...was bleibt ist die Erinnerung |
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geschrieben am: 17.05.2000 um 19:17 Uhr
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Dunkel und kein Laut auf den Straßen
hat der Mond ihn vergessen, denn er lächelt allein.
Durch die Gassen, verdorrte Blätter taumeln hinab
kalter Wind rauscht um's Gestein.
Jede Straßenlampe schlägt die schicksalhafte Warnung noch verborgen, bald erwacht der Morgen zerinnen wird die Hoffnung.
Träume unterm leuchtenden Mondschein träume ich in die Jahre meiner Jugend hinein.
Eine Zeit, als das Glück für mich noch Wirklichkeit war.
Laß doch damals heute sein...
...The memory will live forever...
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| "Autor" |
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geschrieben am: 19.05.2000 um 18:17 Uhr
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[i]Erinnerung Glück der Engel! Wo geblieben? Wo geblieben, schöner Tag, als mit unbesorgtem Lieben ihre Hand auf meinem
Herzen lag? O sie fühlte jeden Schlag und in
jedem lauter Lieben! Wo geblieben, Glück der
Engel, schöner Tag?[/i]
Johann Georg Jacobi
Ayena |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 19.05.2000 um 19:17 Uhr
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[i]Im Frühling[/i]
Hier lieg ich auf dem Frühlingshügel:
Die Wolke wird mein Flügel,
Ein Vogel fliegt mir voraus.
Ach, sag mir, alleinzige Liebe,
Wo du bleibst, dass ich bei dir bliebe!
Doch du und die Lüfte, ihr habt kein Haus.
Der Sonnenblume gleich steht mein Gemüte offen,
Sehnend,
Sich dehnend
In Lieben und Hoffen.
Frühling, was bist du gewillt?
Wann werd ich gestillt?
Die Wolke seh ich wandeln und den Fluss,
Es dringt der Sonne goldener Kuss
Mir tief ins Geblüt hinein;
Die Augen, wunderbar berauschet,
Tun, als schliefen sie ein,
Nur noch das Ohr dem Ton der Biene lauschet.
Ich denke dies und denke das,
Ich sehne mich und weiß nicht recht, nach was:
Halb ist es Lust, halb ist es Klage;
Mein Herz, o sage,
Was webst du für Erinnerung
In golden grüner Zweige Dämmerung? -
Alte unnennbare Tage.
[i]Eduard Mörike[/i]
[Diese Nachricht wurde geändert von: starchaser (geändert am: 19-05-00).] |
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