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geschrieben am: 08.06.2000 um 21:42 Uhr
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Aba,... gerne lass ich die Sache auf sich beruhen, doch denke ich nicht, dass du mir glaubst! Ich will dir deshalb auch keinen Vorwurf machen, denn wenn ich mir die Dinge als Außenstehender, sogenannter Dritter anschaue, würde ich wahrscheinlich nicht anders denken als du, zu keinem anderen Schluß kommen.
Es ist nur so, dass solch beschissene Vorfälle an meinem Ruf kratzen, sowie an meiner Seele selbst, denn es ist nicht gerade witzig gesagt zu bekommen, dass man diesen Text nicht selbst verfaßt hat.
Ich möchte an dieser Stelle erzählen, wie ich überhaupt dazu kam.
Ich lag in dieser Nacht mal wieder wach, und dachte über das nach, was in der letzten Zeit geschehen war...ich dachte an alles Mögliche, so viele Dinge schossen wie kleine Blitze durch die Flut der Erinnerungen, und doch kreiste alles nur um die eine Begebenheit, es kreiste um SIE. Einfach nur um sie, und ich dachte, wie ich all diese Gefühle, aber auch Sorgen, Ängste in einen Text bringen könnte. So dachte ich mir einige kleine Strophe aus, bis ich irgendwann sanft entschlummerte.
Der nächste Tag bot mir eine Zeit, in der ich diese Gedanken der Vornacht zu Papier bringen konnte, und so tat ich es.
Das Gedicht erzählt somit eine kleine Geschichte, meine Geschichte, und Eizenstein, wohl deshalb kam dir der Übergang nicht fließend vor, oder vielleicht auch deshalb, weil diese Zeilen von meinem Freund stammten, oder wie du meitest, von einem anderen Schriftsteller. ich kann nicht mehr als mich dafür entschuldigen, auch wenn ich dessen Fehler nicht bewußt war.
Und Aba, es ist mir zwar nicht egal, wie die Leute über mich denken, aber es steht mir nicht zu, dich für deine Meinung zu verurteilen, denn ich hab meinen Standpunkt jetzt erläutert, und sei es, wie es sei, ob du mir glaubst, oder nicht, ... von meiner Seite her kannst du stets auf Loyalität setzen. Denn wenn ich drüber nachdenke, würde ich nicht anders handeln.
[i]Hand reicht, lächelt, in die Augen sieht und nicht weiß, was er von der Sache halten soll, doch wird er es dabei belassen.
Langsam die Hand schüttelt, die Augen nicht aus den Seinen läßt und langsam im Schatten des Waldes verschwindet.[/i]
Ich hoffe, Einzenstein glaubt mir, denn der deinen Glaubwürdigkeit bin ich mir nicht sicher, nur, und das betone ich, hinsichtlich dieser unserer vorgefallenen Ereignisse und daraus resultierenden Beziehung.
Gehabt euch wohl eures Weges,
Euer Jäger
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