Auf den Beitrag: (ID: 26541) sind "11" Antworten eingegangen (Gelesen: 381 Mal).
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Gebete

Nutzer: Gast_nadel.im.heu
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geschrieben am: 25.05.2000    um 16:41 Uhr   
"Mit ewiger Liebe liebe ich dich"
So spricht Gott:
Ich wollte schon immer mit dir reden,
aber du hast mir keine Zeit gelassen.
Ich wollte dir schon immer sagen:
"Ich bin für dich da!"
Aber du hattest Angst.
Ich wollte dir schon immer sagen:
"Fürchte dich nicht, denn ich bin bei dir."
Aber du hast mir nicht geglaubt,
sondern mich für fern, für abwesend, für tot gehalten
Ich wollte schon immer mit dir reden,
aber du hast mich nicht ausreden lassen,
denn es steht dir frei,
dich zu entscheiden,
ob du mir zuhörst
oder ob du abschalten willst.
Wenn du bereit bist, auf meine Worte zu hören,
dann möchte ich dir sagen:
"Mit ewiger Liebe habe ich dich geliebt."
Meine Liebe bleibt seit Ewigkeit gleich.
Ob du dich abwendest oder mir zuwendest;
ich liebe dich!
Weil du lebst, liebe ich dich.
Weil du Mensch bist, liebe ich dich.
Weil du dich entfaltest, liebe ich dich.
Weil du der Erde gehörst, liebe ich dich.
Weil du dich in Raum und Zeit,
in einem bestimmten Raum
und in einer bestimmten Zeit
bewähren mußt, liebe ich dich.
Weil du nicht ohne Hoffnung und Glauben
leben kannst, liebe ich dich.
Mit ewiger Liebe, liebe ich dich.
Du kannst dich mir anvertrauen.
Ich habe Zeit für dich.
Wann immer, wo immer, wie oft immer.
In der Nacht, am Tag,
komm zu mir, setz dich hin,
du brauchst mir nichts zu erzählen.
Ich sehe dich.
Wenn du willst, kannst du reden.
Rede, schreie, fluche, bete,
bete an, lauf fort, komm wieder,
mit ewiger Liebe liebe ich dich.
Meine Liebe zu dir war schon längst wirksam,
bevor du auf die Welt gekommen bist.
Ich liebe dich.
Weil ich dich liebe, bleibst du.
Du wirst nicht sterben.
Ich kann dich nicht vernichten,
weil ich dich liebe.
Was immer du tust, ich gehe mit dir.
Verläßt schon eine Mutter ihr Kind nicht,
auch wenn es etwas Böses tut,
so verlasse ich dich auf keinen Fall,
denn ich liebe dich.
Laß dich lieben!
Öffne dich, laß dich von mir lieben.
Laß dich lieben von den Hügeln,
die du siehst.
Laß dich lieben von den Bergen,
laß dich lieben vom Blumenfeld,
und laß dich lieben vom Quellwasser.
Laß dich lieben von den Menschen,
die dir zulächeln,
laß dich lieben von den Menschen,
die mit dir zusammen sind.
Laß dich lieben!
Laß dich lieben von der Erde,
und laß dich lieben von den Sternen.
Mit ewiger Liebe habe ich dich geliebt,
Menschenkind,
ich kenne deine Geschichte,
mir ist nichts verborgen.
Ich warte, bis du ja zu mir sagst.
Ich möchte dich nicht erpressen.
Ich kreuze ab und zu deine Wege,
Ich warte hoffnungsvoll,
ansgstvoll auf dein Credo,
auf dein Vertrauen zu mir.
Ich habe nichts davon,
wenn du Angst hast vor mir,
aber um dein Vertrauen zu erreichen,
tu ich, dein Gott, alles für dich.
AMEN.
Martin Gutl
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Nutzer: Gast_a.apfelbein
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geschrieben am: 25.05.2000    um 21:30 Uhr   
Hätte man das nicht auch mit weniger Worten sagen können? Oder hat der Autor ein Vertrag mit t-online (denen traue ich alles zu!)
:-) apfelbein
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Nutzer: tjane
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geschrieben am: 25.05.2000    um 23:16 Uhr   
von guten maechten
wunderbar geborgen
erwarten wir getrost
was kommen mag
gott ist bei uns
am abend und am morgen
und ganz gewiss
an jedem neuen tag
[i]wenn mich nicht alles taeuscht, im kz geschrieben, von bonhoeffer(?)[/i]
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Nutzer: Gast_sternenlicht*
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geschrieben am: 27.05.2000    um 19:22 Uhr   
Es ist sehr wichtig, daß du für andere betest, denn wenn du für jemanden betest, bricht ein Engel auf setzt sich auf die Schulter dieses Menschen.
Die Jungfrau Maria zu den Kindern von Medjugorje
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Nutzer: sam_naseweiss
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geschrieben am: 27.05.2000    um 22:37 Uhr   
Ich halte den Aussprush "So spricht Gott" für etwas anmaßend.
Mag vom ansatz her gut gemeint sein, aber was ist der Mensch, das er von dem, was er sich ausdenkt sagen könnte, so will es Gott oder so spricht Gott?
War Gutl ein Prophet, ein Seher oder ein Auserwählter?
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Nutzer: Gast_nadel.im.heu
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Anzahl Nachrichten: 55

geschrieben am: 27.05.2000    um 23:10 Uhr   
des gheart hia abba net nei, sam

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Nutzer: Ronsard
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Anzahl Nachrichten: 164

geschrieben am: 27.05.2000    um 23:16 Uhr   
[i]...wer ist dieser Gott überhaupt...[/i]
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Nutzer: starchaser
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Anzahl Nachrichten: 4935

geschrieben am: 30.05.2000    um 05:20 Uhr   

[i]Wie wäre es mit einer Bachkantate in den heiligen Hallen ?[/i]
Schau, lieber Gott, wie meine Feind
1. Choral
Schau, lieber Gott, wie meine Feind,
Damit ich stets muß kämpfen,
So listig und so mächtig seind,
Daß sie mich leichtlich dämpfen!
Herr, wo mich deine Gnad nicht hält,
So kann der Teufel, Fleisch und Welt
Mich leicht in Unglück stürzen.
2. Rezitativ Alt
Mein liebster Gott, ach laß dichs doch erbarmen,
Ach hilf doch, hilf mir Armen!
Ich wohne hier bei lauter Löwen und bei Drachen,
Und diese wollen mir durch Wut und Grimmigkeit
In kurzer Zeit
Den Garaus völlig machen.
3. Arie Bass
Fürchte dich nicht, ich bin mit dir. Weiche nicht, ich bin dein Gott;
ich stärke dich, ich helfe dir auch durch die rechte Hand meiner
Gerechtigkeit.
4. Rezitativ Tenor
Du sprichst zwar, lieber Gott, zu meiner Seelen Ruh
Mir einen Trost in meinen Leiden zu.
Ach, aber meine Plage
Vergrößert sich von Tag zu Tage,
Denn meiner Feinde sind so viel,
Mein Leben ist ihr Ziel,
Ihr Bogen wird auf mich gespannt,
Sie richten ihre Pfeile zum Verderben,
Ich soll von ihren Händen sterben;
Gott! meine Not ist dir bekannt,
Die ganze Welt wird mir zur Marterhöhle;
Hilf, Helfer, hilf! errette meine Seele!
5. Choral
Und ob gleich alle Teufel
Dir wollten widerstehn,
So wird doch ohne Zweifel
Gott nicht zurücke gehn;
Was er ihm fürgenommen
Und was er haben will,
Das muß doch endlich kommen
Zu seinem Zweck und Ziel.
6. Arie Tenor
Stürmt nur, stürmt, ihr Trübsalswetter,
Wallt, ihr Fluten, auf mich los!
Schlagt, ihr Unglücksflammen,
Über mich zusammen,
Stört, ihr Feinde, meine Ruh,
Spricht mir doch Gott tröstlich zu:
Ich bin dein Hort und Erretter.
7. Rezitativ Bass
Getrost! mein Herz,
Erdulde deinen Schmerz,
Laß dich dein Kreuz nicht unterdrücken!
Gott wird dich schon
Zu rechter Zeit erquicken;
Muß doch sein lieber Sohn,
Dein Jesus, in noch zarten Jahren
Viel größre Not erfahren,
Da ihm der Wüterich Herodes
Die äußerste Gefahr des Todes
Mit mörderischen Fäusten droht!
Kaum kömmt er auf die Erden,
So muß er schon ein Flüchtling werden!
Wohlan, mit Jesu tröste dich
Und glaube festiglich:
Denjenigen, die hier mit Christo leiden,
Will er das Himmelreich bescheiden.
8. Arie Alt
Soll ich meinen Lebenslauf
Unter Kreuz und Trübsal führen,
Hört es doch im Himmel auf.
Da ist lauter Jubilieren,
Daselbsten verwechselt mein Jesus das Leiden
Mit seliger Wonne, mit ewigen Freuden.
9. Choral
Drum will ich, weil ich lebe noch,
Das Kreuz dir fröhlich tragen nach;
Mein Gott, mach mich darzu bereit,
Es dient zum Besten allezeit!
Hilf mir mein Sach recht greifen an,
Daß ich mein' Lauf vollenden kann,
Hilf mir auch zwingen Fleisch und Blut,
Für Sünd und Schanden mich behüt!
Erhalt mein Herz im Glauben rein,
So leb und sterb ich dir allein;
Jesu, mein Trost, hör mein Begier,
O mein Heiland, wär ich bei dir!
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"Autor"  
Nutzer: schlau
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Anzahl Nachrichten: 1433

geschrieben am: 30.05.2000    um 09:20 Uhr   
jaaaaa starchaser, so liebe ich's: kurz und bündig! *frinz*
nimm diesen:
Lieber Gott, nimm es hin,
daß ich was Besond'res bin.
Und gib ruhig einmal zu,
daß ich klüger bin als du.
Preise künftig meinen Namen,
denn sonst setzt es etwas. Amen.
[i]rennt weihwasserspritzend raus[/i] 
 
alle menschen sind gleich. gleich doof, gleich hässlich und gleich beleidigt.
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"Autor"  
Nutzer: sam_naseweiss
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Anzahl Nachrichten: 271

geschrieben am: 30.05.2000    um 11:06 Uhr   
Aye, Nad(d)el da war ich ein klein wenig off-topic, also sorry!
Gruß Sam
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"Autor"  
Nutzer: Gast_nadel.im.heu
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Registriert seit: 23.06.2001
Anzahl Nachrichten: 55

geschrieben am: 30.05.2000    um 17:52 Uhr   

Psalnm 6
Dem Chorleiter. Mit Saitenspiel. Auf der Scheminith.
Ein Psalm. Von David.
HERR, strafe mich nicht in deinem Zorn, und züchtige mich nicht in deinem Grimm!
Sei mir gnädig, HERR, denn ich bin welk; heile mich, HERR, denn meine Gebeine sind bestürzt.
Meine Seele ist tief bestürzt. Aber du, HERR, bis wann -?
Kehre um, HERR, befreie meine Seele; rette mich um deiner Gnade willen!
Denn im Tode gedenkt man deiner nicht; im Scheol, wer wird dich preisen?
Müde bin ich durch mein Seufzen; die ganze Nacht schwemme ich mein Bett, mache mit meinen Tränen mein Lager zerfließen.
Geschwächt von Gram ist mein Auge, gealtert wegen all meiner Dränger.
Weicht von mir, alle ihr Übeltäter; denn der HERR hat die Stimme meines Weinens gehört.
Der HERR hat mein Flehen gehört; mein Gebet nimmt der HERR an.
Beschämt und tief bestürzt werden alle meine Feinde; sie müssen zurückweichen, werden plötzlich beschämt.
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"Autor"  
Nutzer: Gast_natus
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geschrieben am: 01.06.2000    um 14:48 Uhr   
Halt zwar nix von christlicher Gesinnung und christlichen Ritualen, füge hier aber trotzdem oder vielleicht deswegen den Teil eines Requiems ein:
"Dies irae, dies illa" Tag der Rache, Tag der Sünden
"solvet saeclum in favilla" wird das Weltall sich entzünden
"teste David cum Sybilla" wie Sybill und David künden
"Dies irae, dies illa" Tag der Rache, Tag der Sünden
"Quantus tremor est futurus," Welch ein Graus' wird sein und Zagen,
"quando Judex est venturus," wenn der Richter kommt, mit Fragen
"cuncta stricte discussurus!" streng zu prüfen alle Klagen!
In diesem Sinne, machts gut
Natus
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