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Morgentee-Erinnerungen einer Nacht

Nutzer: friedenskrieg
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geschrieben am: 25.05.2000    um 18:59 Uhr   
Morgentee (Untertitel:Feuerwasser)
An dieser Verse Bilder hängt noch Tau der Nacht,
was hat das bild deiner Augen nur mit mir gemacht?
Sie frösteln noch, als eben erst erwacht,
mit Liebe gefüttert, vom Verstand umgebracht

Dein Duft liegt noch da,
Deine Form ist es nicht,
mein Auge Tränt sich klar,
Leere füllt die sicht.
Stille klingt nach.
Feuer brennt auch.
ein toter Tag
steht müde auf
Wasser und Wind
wecken mich nicht
suche Dein Bild
träumende Sicht
Gekostet hat mich
die Nacht einen Traum
unverständlich
verdreht der Raum
Ich lebe vergessen.
Scheiden tut weh.
Gemeinsame Interessen
trennen sich beim Tee
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Nutzer: zoepfchen
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geschrieben am: 25.05.2000    um 22:32 Uhr   
Sie saßen und tranken am Teetisch
und sprachen von Liebe gar viel.
Die Herren, die waren ästhetisch,
die Damen von zartem Gefühl.
Die Liebe muss sein platonisch,
der dürre Hofrat sprach.
Die Hofrätin lächelt ironisch,
und dennoch seufzet sie: Ach!
Der Domherr öffnet den Mund weit:
Die Liebe sei nicht zu roh,
sie schadet sonst der Gesundheit.
Das Fräulein lispelt: Wieso?
Die Gräfin spricht wehmütig:
Die Liebe sei eine Passion!
Und präsentieret gütig
die Tasse dem Herren Baron.
Am Tische war noch ein Plätzchen,
Mein Liebchen, da hast Du gefehlt.
Du hättest so hübsch, mein Schätzchen
von D e i n e r Liebe erzählt.
Heinrich, der Heine
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Nutzer: friedenskrieg
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geschrieben am: 26.05.2000    um 08:10 Uhr   
sich sehr geehrt fühlt, Heine unter seinem Text zu finden.
Aber ich sprach nicht von Konketterie, ich spach von dem Traum, der mir durch die Finger rutschte.
Und verschwunden ist.
und ich komme nicht mehr in das land, wo der Raum so warm war. jetzt ist es bloß noch tee.
Blätter und wasser. :-(
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 27.05.2000    um 00:54 Uhr   

[i]mit Liebe gefüttert, vom Verstand umgebracht[/i]
ja, nach dem zerreissen wird der dampfende aromatische tee zu blättern und wasser. ein interessantes bild.
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Eine der schönsten Eigenheiten des englischen Lebens ist das Wochenende auf dem Land. Während man noch tief schläft, wird eine Tasse Tee auf den Nachttisch gestellt, der ein köstliches Aroma verbreitet. Noch in Träume versponnen, beginnt man zu schnuppern. Vom Teeduft geweckt zu werden ist ähnlich schön, wie in einem Blumenhain zu erwachen.
Prinz Carl Anton Rohan
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