| "Autor" |
bis zum letzten Funken |
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geschrieben am: 26.05.2000 um 13:13 Uhr
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Ich sitze in Gedanken vor flimmernder Kiste
der Fehrnseher ist ein wahrhaft prezises Echo der Menschen
sehe Nachrichten
nein
nicht zu Spaß
ich erkenne Angst
Hass
Krieg
und soviele Lügen
die Erde scheint nun mehr dunkel
als hell zu sein
böse Schatten weichen nicht mehr
wenn das Licht sie trifft
manchmal scheint es
als wenn abermals ein Strah versagte
den Schatten zu erhellen
ein weiteres Lebnslicht erlicht
nun
das Leid wiegt mehr als das Glück
lege ich gesehenes auf die Waagschale
Zweifel steigen in mir auf
*doch nein, geht fort, ich will euch nicht*
frage mich
wieviel müßte es wiegen
bis die Hoffnung versiegt
schaue in mich
vollervertrauen auf Stärke
*bitte Stärke, versteck dich nicht!*
sage mir
ja
sie ist da
und würde die Erde in Dunkelheit verschluckt
jedes warme Licht gelöscht
würde es nur noch das Leid geben
niemand kann meiner Hoffnung
so klein und schwach sie auch sei
ihren Funken nehmen..
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| "Autor" |
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geschrieben am: 26.05.2000 um 13:46 Uhr
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| habe selten so viel zuversicht in diesem forum erblickt - eine wohltat |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 26.05.2000 um 14:34 Uhr
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[i]schön diese worte zu lesen, orla[/i]
mit jedem weiteren funken,
den wir entfachen
und nicht verglühen lassen,
wird das feuer immer größer
und die hoffnung wird uns zur stärksten
waffe, um zu verwerfen zweifel
und der welt unglück.
[i] nimmt deine worte mit, weil sie tun sehr gut auf meiner seele wunden[/i]
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.05.2000 um 19:56 Uhr
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[b]Hoffnung[/b]
Es reden und träumen die Menschen viel
Von bessern künftigen Tagen;
Nach einem glücklichen, goldenen Ziel
Sieht man sie rennen und jagen.
Die Welt wird alt und wird wieder jung,
Doch der Mensch hofft immer Verbesserung.
Die Hoffnung führt ihn ins Leben ein,
Sie umflattert den fröhlichen Knaben,
Den Jüngling locket ihr Zauberschein,
Sie wird mit dem Greis nicht begraben;
Denn beschließt er im Grabe den müden Lauf,
Noch am Grabe pflanzt er - die Hoffnung auf.
Es ist kein leerer, schmeichelnder Wahn,
Erzeugt im Gehirne des Thoren.
Im Herzen kündet es laut sich an:
Zu was Besserm sind wir geboren;
Und was die innere Stimme spricht,
Das täuscht die hoffende Seele nicht.
[i]Schiller[/i]
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| "Autor" |
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geschrieben am: 29.05.2000 um 16:00 Uhr
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..funkel, funkel kleine Glut
ahnst du nicht
wie gut du tust
..funkel, funkel hell empor
ahnst du nicht
den Weg mit geöffnetem Tor
..funkel, funkel wie des Herzens pochen
ahnst du nicht
dein schallendes Echo
nennt sich hoffen..
...das Leben, ein schwenkendes Weinglas,
schwappen wir hier an, schwappen wir dort.
Gehen wir unter, die Hoffnung lebt fort!
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| "Autor" |
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geschrieben am: 31.05.2000 um 13:34 Uhr
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| [i] nur was vergessen wird, ist wirklich tot[/i] |
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