| "Autor" |
Flucht |
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geschrieben am: 26.05.2000 um 20:42 Uhr
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Ich höre mein Schritte
auf dem nassen Asphalt.
Ich fühle schmerzend Schnitte
in meinem Herz und mir ist kalt.
Die dunkle Gasse heute
ist ziemlich lang und leer,
es sind hier keine Leute
und Autos auch nicht mehr.
Doch plötzlich seh ich Schatten,
huschen an mir vorbei,
vielleicht sind es nur Ratten,
denk ich so nebenbei...
Ich laufe schneller weiter,
ich trau nicht allem hier,
da spür ich sowas wie heißer
Atem hinter mir.
Ich renne los und schaue
mich dabei nochmal um,
ich sehe nichts Genaues,
doch bleib ich weiter stumm.
Ich fühl, wie etwas langsam
mir immer näher kommt!
Ich bleib nicht stehn, ich renne,
damit ich ihm entkomm'.
Doch plötzlich bleib ich stehen,
ich weiß nicht, was ich tu,
es zwingt mich, hinzusehen,
doch ich mach die Augen zu!
Ein warmes, bekanntes Gefühl
fließt wie Wasser durch mein Herz,
ich öffne meine Augen
und merke keinen Schmerz.
Ich sehe in die Gasse,
die fahl im Mondlicht schimmert.
Doch außer einer Katze,
ist sie so leer ... wie ... immer ... |
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