| "Autor" |
Worte im Wind |
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geschrieben am: 26.05.2000 um 21:16 Uhr
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Worte im Wind
Der Boden unter meinen Füßen
schwankt -
die Erde reißt auf.
Nichts ist sicher
Festes löst sich
bröckelt
Meinungen von gestern
zählen heute
nicht, verlieren
ihre Gültigkeit.
Gesagtes - Worte im Wind,
ein verwehendes Rauschen
in der donnernden See
mit der schäumdenden Brecher Flut
in das Orange
eines schmalen,
aufgebrochenen Himmelbandes
untergehender Sonne
gespült.
Leben, unbarmherzig, rauh
in der Erfahrung
minütlich neu -
ein Sog zieht mich -
erst im Kreise
um mich selbst
und dann
wohin?
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17.08.1992
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.05.2000 um 01:28 Uhr
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Gefällt mir sehr gut. Doch wirklich - klasse!
Die Auflösung der Werte ist nur eine vermeindliche Auflösung. Es ist Desorientierung, Verwirrung, der Versuch, alte Werte umzuwerten. Immer zielgerichtet, immer vom Standpunkt des Betrachters aus. Das Wegsinken, das Drehen (Imkreisdrehen)ist sehr realistisch, wenn es die orientierungslosen Betroffenen oftmals auch als eine Art (in Wirklichkeit trügerische) "Freiheit" empfinden.
Gruß a.apfelbein |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.05.2000 um 12:08 Uhr
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| "Autor" |
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geschrieben am: 02.06.2000 um 17:55 Uhr
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Wogen der Gezeiten
In Worten
findest du
die Antwort
nicht
und manchmal
wird aus Schweigen
Licht.
Wogen der Gezeiten
treiben Holz
an den Strand
Donnergrollen -
graue Regenwand.
Zeit gleicht
Gewitterstürmen
Gedanken,
die im Kopf
sich türmen
in jeder Tat
die Freude zu sein
eine wache Entscheidung
für das Hier.
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25.10.1992
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