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Lieben - eine Entscheidung zu leben |
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geschrieben am: 27.05.2000 um 02:00 Uhr
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Wege der Liebe
Den Weg
des Liebens, des Achtens
gehen
bedeutet
eine innere Sprache
sprechen
eine Kommunikation
der Sinne
Den Weg
des Liebens, des Achtens
gehen
bedeutet
Öffnung
zum Anderen hin
das Risiko
des Vertrauens, Glaubens
der Hoffnung
bewußt
eingehen
Den Weg
des Liebens, des Achtens
gehen
bedeutet
sich hingeben
Verbindung
eingehen
zu allem Lebendigen
Nichts und Niemanden
ausschließen
Dieser Weg
erlaubt
keinen Verrat
er deckt Verborgenes auf
er basiert
auf der Freiheit
des Loslassens
des Nicht- Besitzen- Wollens
----------------
zeitlos
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.05.2000 um 18:45 Uhr
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shadowdance, wirklich schön geschrieben, aber meinen Liebsten lasse ich nicht mehr los.
Er hat mir sein Herz geschenkt, warum sollte ich es dann wieder hergeben.
nööööööööööööööö, denke gar nicht dran.
Wieso auch, pflastert mir doch unseren Weg mit jeden Sonnenschein den er erhaschen kann und ich lasse auf diesem Wege die schönsten Blumen für ihn blühen, die süssesten Düfte sollen uns die schönsten Träume sehen lassen.
Gehe jetzt besser wieder, bevor ich hier noch mehr schreibe. ggg
das kleine Sternenlichtlein |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 30.05.2000 um 02:42 Uhr
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Danke für Deine Antwort Sternenlicht.
Ich versuch mal darauf zu antworten (fühl Dich bitte nicht veralbert, denn so ist es ganz und garnicht gemeint!)
Du sagst Dein Freund habe Dir sein Herz geschenkt. Ich weiß, es ist eine Redensart. Aber schau doch mal in den Satz hinein: Dein Freund hat dir sein Herz geschenkt? Das geht nicht. Sein Herz schlägt in seiner Brust [gottseidank!], es gehört ihm wie Deines Dir gehört. Herzen werden zwar in der Organspende "verschenkt", aber davon reden wir ja nicht. Herzen kann man nicht verschenken.
Dein Freund widmet Dir seine Zuneigung, seine Zeit, sein Interesse, sein Mitgefühl, sein Verständnis. Du erwiderst dies alles. Er ist für Dich da und Du für ihn. Dein Freund hört Dir zu und Du ihm. Ihr seid gerne zusammen, unternehmt gerne Dinge gemeinsam. Es ist ein gegenseitiges Nehmen und Geben: das wir Liebe nennen. Das tiefe Gefühl zum Anderen hin.
Dennoch sollte auch in der Partnerschaft noch Raum zur Selbstenfaltung, zur Weiterentwicklung des eigenen Ich's bleiben.
Auch diese Weiterentwicklung beider Ich's kann zusammenführen. Aber wenn dieser eigene Raum verletzt wird, beispielsweise durch Eifersucht (das bedeutet, den anderen krampfhaft festhalten, aus Angst ihn zu verlieren), kann der andere nach längerer oder kürzerer Leidezeit (das hängt vom jeweiligen Menschen selbt ab) sich so eingeengt fühlen, daß er die Flucht ergreift.
Einen Menschen lieben, bedeutet auch einem Menschen grenzenlos vertrauen. Vertrauen schließt Eifersucht aus.
Mit dem Loslassen des Anderen meine ich, dem anderen seine Freiheit zur Selbstgestaltung lassen, ihn nicht einengen, nicht einklemmen, ihn gehen lassen. Ein Mensch, der seinen Partner liebt, geht nicht weg von sein Partner. Partner verlassen einander erst, wenn sie einander nicht mehr lieben, einander nicht mehr vertrauen. Und dann kann man zwar versuchen, den flüchtenden Partner festzuhalten, aber das bringt keinem etwas, außer viel Leid.
Viel Glück auf Deinem gemeinsamen Wege mit Deinem Partner, Sternenlichtlein! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 30.05.2000 um 03:08 Uhr
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Ich möchte zu meinem Text aber noch einmal Stellung nehmen.
Der Weg des Liebens, des Achtens... umfasst sicher auch die Liebesbeziehung zweier Menschen zueinander, aber das hatte ich mit diesem Text nicht zum Ausdruck bringen wollen. Ich habe den Text extra so gesetzt, den Weg des Liebens, des Achtens und nicht den Weg der Liebe.
Ich beschreibe hiermit meine Art mit meinen Mitmenschen umgehen zu wollen, ich versuche immer wieder mich selbst daran zu erinnern, daß ich alle meine Mitmenschen achten will,
daß ich ihnen ihren Wert als Menschen lasse,
daß ich sie in ihrer unterschiedlichen Art akzeptiere...
Das alles fällt mir garnicht schwer bei Menschen, die ich mag, obwohl ich da oft auch ein bißchen zum klammern (im Gegensatz zum Loslassen) tendiere.
Aber gegenüber Menschen, die ich nicht mag, - Menschen, die mich möglicherweise durch zerstörerische Verhaltensweisen wie beispielsweise bewusste und gewollte Beleidigung frustrieren, - diese Haltung der Achtung, des Versuchs zum Verständnis, der Nächstenliebe aufrechtzuerhalten ... das ist irre schwer. Ich kann das auch nur durch Abstand nehmen. Aber ich muß nicht selbst beleidigend werden, und ich kann auch diesen Menschen nach dem Prinzip der Nächstenliebe entgegentreten, wenn es sein muss. Aber wie gesagt, das lerne ich immer noch.
Daher ist dieser Text auch zeitlos, er ist nicht abgeschlossen, ich übe immer noch...
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| "Autor" |
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geschrieben am: 30.05.2000 um 03:46 Uhr
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shadow, hüterin schwerwiegender erkenntnisse und reifen gedanken ..
es ging ja auch um die
[i][b]Freiheit[/b] des Loslassens des Nicht- Besitzen- Wollens [/i]
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| "Autor" |
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geschrieben am: 30.05.2000 um 14:45 Uhr
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Ich bin einfach nur fasziniert von deiner Ansicht, Shadow. Ich will nicht neugierig sein, aber bist du Christ? Weil die Hauptaussage des Christentums deiner Aussage sehr nahe kommt. Aber auch wenn nicht, ich bewundere dich dafür, dass du diese Erkenntnis hast und auch versuchst, sie zu praktizieren.
Auch die Sache mit der Freiheit des Partners und das Loslassen hat mich beeindruckt. Ich musste unter Tränen lernen, wie nötig es in einer Beziehung ist, dem anderen Freiräume zu geben und sich selbst welche zu nehmen. Aber es geht nicht ohne. Ansonsten wird einer oder sogar beide auf der Strecke bleiben. Denn wie kann Liebe und Vertrauen lebendig bleiben, wenn nicht daran gearbeitet wird? Ich halte es für sehr wichtig, den Partner nicht vereinnahmen zu wollen und, wie du schön geschrieben hast, auch zu achten. Er ist kein Besitztum und man kann nicht über ihn verfügen.
Ich danke dir, dass du solche Gedanken ins Forum setzt. Meiner Meinung nach machen sich nämlich viel zu wenige Menschen Gedanken über die Themen persönliche Freiheit in einer Beziehung und Nächstenliebe zu anderen, auch ungeliebten Personen.
Ich versuche immer, mit einem Lächeln durch die Welt zu gehen. Damit geht vieles leichter!
:-)
Mach weiter so! |
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geschrieben am: 30.05.2000 um 18:25 Uhr
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also entschuldigt mal bitte, aber wie ihr schreibt, das klingt einfach furchtbar.
Shadowdance, du versuchst dich daran zu erinnern, dass du alle Menschen achten willst.
Was fällt dir daran so schwer.
Ich denke du meinst damit nicht nur die Menschen die dich versuchen zu beleidigen. Irgendwie hört sich das an, als ob du auch die verschiedensten Nationalitäten meinst, deren Verhaltensweisen manchmal nicht leicht zu begreifen sind.
Ausserdem was meinst du mit Abstand, dich fern halten von diesen Menschen.
Klar dadurch kann man sehr viel Nächstenliebe üben !!!!
Entschuldige bitte wenn diese Worte so kalt klingen, aber du klingt wie der reinste Theoretiker.
Und um mal zur Liebe zurückzukehren. Gut gebe ja zu, daß ich zur Eifersucht neige, aber was um Gottes Willen versteht ihr nur unter Freiraum, Gehen lassen, etc.
Ich bleibe auch bei diesem Sprichwort "sein Herz gehört mir".
Damit ist doch nur gemeint, dass mir niemand ihn selbst als Person, seine Liebe, seine Gedanken zu mir wegnehmen kann. Dazu brauche ich ihn nicht an mich zu klammern.
Ist es denn nicht eins der schönsten Sachen, wenn man feststellt, dass man die gleichen Interessen hat, die gleichen Dinge mag, die Freunde genauso gerne hat, etc. Möchtet ihr denn nicht das Leben gemeinsam erfahren.
Soll den jeder sein eigenes Leben führen. Ist das Liebe für euch.
Oder seh ich das alles nur zu pauschal.
Und sagt doch mal selbst, ist ein Mensch nicht am freiesten in der Liebe. Das ist so ziemlich das einzigste was mir einfällt, wo es keine Schranken gibt. Falls nicht könnt ihr mich gerne vom Gegenteil überzeugen.
Es steht auch ganz bestimmt nicht in meiner Macht jemanden seine Freiräume wegzunehmen, ausserdem kann man das gar nicht. Gut, ausser man fesselt ihn oder sie.
Unter Freiraum verstehe ich seine/ihre Gewohnheiten, Freunde, Job und was noch alles zum Leben gehört wegzunehmen.
Ja wer macht denn sowas. Sollte ich das wollen, ihn/sie ändern wollen, liebe ich dann diese Person überhaupt, oder will ich mir einen Roboter schaffen.
Nein sowas liegt mir ganz fern.
Also erklärt mir doch mal bitte, wie man jemanden ohne handgreiflich zu werden, seine/ihre Freiräume nehmen.
Und damit ist nicht nur die Beziehung von Mann/Frau gemeint.
Vielleicht sehe ich alles viel zu einfach. Aber erklärt mir doch mal bitte was ihr damit meint.
das Sternenlicht
[Diese Nachricht wurde geändert von: sternenlicht* (geändert am: 30-05-00).] |
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geschrieben am: 31.05.2000 um 14:51 Uhr
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Hallo zusammen!
Irgendwie dreht sich hier doch einiges um Eifersucht und besonders Shadow scheint etwas dagegen zu haben.
Nunja Shadow, ich stimme dir in allem was du geschrieben zu, allerdings in einem Punkt nicht so ganz. Warum ist es so schlimm eifersüchtig zu sein? Eifersucht ist ein Gefühl, welches sich sehr schwer (oder gar nicht?) kontrollieren lässt. Das habe ich (und tue es immer noch) am eigenen Leibe erlebt. Aber ist sie denn wirklich ein Zeichen dafür, daß man den anderen einengt, seiner Freiheit beraubt? Das denke ich nicht. Natürlich, wenn aus der Eifersucht der Wunsch, den anderen zu konrtollieren wächst, dann gebe ich dir recht. Denn dann nimmt man dem anderen seine Freiheit. Aber die Eifersucht, die jedem von uns innewohnt, ist sie nicht ein Zeichen für die Liebe? Zeigt sie nicht, daß man den anderen schätzt, ihn nicht verlieren möchte, um ihn kämpfen will wenn es nötig sein sollte? Das heißt doch auch nicht, daß man kein Vertrauen gegenüber dem anderen hat. Denn das Vertrauen setzt ein, wenn man trotz der eigenen Eifersucht den anderen nicht einschränkt, wenn man z.B. ihn/sie mit jemand anderen sieht und ihn/sie doch nicht daran hindert zu flirten. Man hat Angst davor, ihn zu verlieren, doch man vertraut ihm und kontrolliert ihn nicht. Eifersucht und Vertrauen sind nichts gegensätzliches, sie schließen einander auch nicht aus, sondern sie stehen nah beieinander ohne wirklich zusammenzugehören.
Es liegt nur an jedem selbst, aus der Eifersucht eine Kontrolle entstehen zu lassen, die das Vertrauen zerstört.Und ich wünsche jedem, daß es nicht soweit kommt. Ich selbst versuche es nach bestem Gewissen zu verhindern. Und bis jetzt habe ich es auch (zwar unter Schmerzen) geschafft.
The Everlasting |
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geschrieben am: 31.05.2000 um 15:50 Uhr
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Zunächstmal Danke an Alle, die mitdenken und Fragen stellen. Ich versuch's mal mit Antworten.
Keiner meiner Texte ist kalte Theorie. Ich habe die meisten Texte, die ich im Forum vorstelle, vor einigen Jahren geschrieben, aber sie haben ihre Aktualität noch immer nicht eingebüßt.
Ich schrieb was ich sah, was ich erlebte, mit mir, mit anderen, wie ich gerade war und wie ich gerne sein wollte und auch das, was ich noch lernen wollte.
Ich schrieb in erster Linie für mich, habe aber im Laufe der Jahre festgestellt, daß manche Menschen sich in meinen Texten spiegeln.
Es kann hilfreich sein für andere, zu erkennen, da ist ja noch einer, der über die gleichen Hürden fällt wie ich - seiner Zeit.
Dies ist auch der Grund, warum ich hier, in diesem Forum, Texte von mir vorstelle.
Nun mal grundsätzlich:
Ich lehne Unterschiede, unter Menschen unter dem Gesichtspunkt Mann, Frau, Hautfarbe, Religion, Herkunft, Volkszugehörigkeit ab.
Für mich zählt der Charakter des Menschen.
Der Charakter eines Menschen ist für mich das Auswahlkriterium, ob ich mit einem Menschen gerne zusammen bin, oder das Weite suche.
Von Menschen, die mich nicht (be-)achten, nehme ich (heute) Abstand. Manchmal begegnet mir der eine oder andere von ihnen irgendwo mal wieder und fragt mich um etwas. Ich könnte ihn/sie dann stehen lassen und weggehen, aber genau das tue ich nicht. Ich warte, höre zu, und manchmal (wenn ich will) tue ich etwas für sie.
Sternenlicht, Du verwendest Sätze aus dem materiellen Bereich "etwas gehört dir", "wegnehmen".
Kein Mensch kann etwas anderes als sein eigenes Leben führen. Er/sie kann/will eine/die Zeit seines Lebens mit einem anderen Menschen teilen.
Ich bin der Meinung, daß mein Partner mir nicht gehört, und daß man mir nichts wegnehmen kann, was ich nicht besitze. Menschen darf man - meiner Ansicht nach - nicht besitzen wollen, sie sind keine tote Materie.
Ich will mich einem Menschen freiwillig zu wenden dürfen und mit ihm/ihr zusammen sein, und ich will auch weggehen dürfen zu einem Zeitpunkt zu dem ich das Alleinsein brauche.
Ich will entscheiden, welche Interessen ich mit einem Menschen teilen will und welche Interessen ich nicht teilen will.
Ich lerne diese Rechte für mich in Anspruch zu nehmen und sie gleichzeitig anderen zu gewähren.
Und das ist für mich besonders in der Partnerschaft wichtig, weil eine Partnerschaft auf großer Nähe basiert.
[Diese Nachricht wurde geändert von: shadowdance (geändert am: 03-06-00).] |
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geschrieben am: 31.05.2000 um 21:11 Uhr
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Ja, Shadowdance...schöne Worte von Dir...:-))))))))))
Fast jeder von uns ist aber heute so sehr mit sich selbst beschäftigt, um statt *ich* auch einmal *wir* zu sagen! Viele sind damit zu Gange, sich von alten Dingen zu lösen, die sie aber in Wirklichkeit nicht richtig loslassen können. Was ist das für eine Welt heute? Man sieht es hier im Forum. Wieviel Kummer, wieviel Leid steckt hinter den einzelnen Namen? Wer kann helfen? Hilft es allein, wenn wir es lesen, wenn wir es beantworten? Jeder gibt auf die verschiedensten Dinge die verschiedensten Antworten. Hilft es den Betroffenen?
Natürlich hilft es sehr, wenn man seinen Kummer ein wenig "runterschreiben" kann, hmmm...das würde auch jeder Psychologe sagen. Sie sagen: am besten man schreibt es öfter als einmal:-)...dann hilft es:-))))). Naja, ich weiss ja nicht...ob es so ist.
Liebe, ja die Liebe...sie soll doch eigentlich die schönste Form des Lebens miteinander sein, doch wer traut sich noch zu lieben? Wer stellt die Angst, dass man ihm irgendwie die *Freiheit* nimmt, so einfach noch zur Seite? Was muss man, was kann man heute tun, um jemand, den wirklich gern hat, diese Angst (Angst wovor?) zu
nehmen? Ich stimme Shadowdance mal voll zu, mit dem was er/sie sagt. Man kann niemanden besitzen, es geht nicht, dass es heisst: *sein/ihr Herz gehört mir*, denn der/die andere gehört einem nicht. Nur auf wirklich freiwilliger Basis ist heute noch eine Liebe möglich. *träumträumträum*...wo gibt es sie? Es wäre zu schön um wahr zu sein...aber es ist eher ein Märchen:-))))). |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 31.05.2000 um 21:58 Uhr
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warum nicht weiter greifen und träumen ? wer kein ziel hat, hat auch keinen weg. und, - jeder sollte den seinen haben und erkennen.
menschen machen fraglos fehler, auch wider besseren wissens und gehen kompromisse ein.
'realistisches' achselzucken ohne vision und ohne stern, der einem auf einsamen pfaden noch so matt leuchtet stumpft ab. dann kann ich es ja gleich bleiben lassen und die flinte ins korn werfen. guter wille erscheint mir persönlich besser als gar keiner.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 01.06.2000 um 12:10 Uhr
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scheint ja wirklich ein schwieriges Thema hier zu sein.
jaja, die Liebe. Die einen haben aufgegeben, wie mir scheint, die anderen glauben an sie und versuchen alles daran zu setzen den Glauben nicht zu verlieren, wieder andere haben einfach aufgehört drum zu kämpfen.
Mich persönlich macht so etwas traurig, zu hören / zu lesen, dass man aufgegeben hat, dran zu glauben.
Aber eine Frage habe ich noch, weil sich soviele davor sträuben, den Partner als Besitz anzusehen.
Wie nennt ihr eigentlichen euren Partner. Jeder Mensch sagt doch *mein* Freund, *mein* Mann. Ist das nicht auch ein Ausdruck von Besitz ?
Ganz im Ernst, wie nennt ihr euren Partner, etwa so etwas in der Art: der Mann / die Frau mit der ich einige Zeit verbringe. Ist doch Blödsinn, oder ?
Aber zurück zum eigentlichen Thema.
Shadowdance, du fragtest mich, ob ich Menschen achten kann, die mich verletzen.
Erstmal verletzen kann mich nur jemand, der mich kennt, dem ich vertraue, den ich Freund nenne. Und sollte mich diese Person verletzen, gehe ich ihr / ihm nicht aus dem Weg sondern versuche zu ergründen weshalb er / sie das tut.
Naja, ehrlich gesagt passiert mir so etwas eigentlich sehr, sehr selten, deswegen wohl auch nicht verstehe, wie man vor so etwas weglaufen kann.
Ich war und bin bisher immer der Ansicht gewesen mich vor diversen Dingen zu stellen und nicht davor davon zu laufen.
Und schimpfe dich nicht als unverbesserlichen Volltrottel. Dies, was du tust ist für mich eigentlich ein Zeichen des Verzeihens.
Allerdings gebe ich dir recht, zuviele Menschen übersehen die wesentlichen Dinge des Lebens durch ihren selbstgebauten Alltagsstress.
Wieviele haben das Lächeln verlernt, dass doch meistens einen Menschen soviel geben kann. Einfach nur diese kleine Geste.
Was gibt es denn schöneres als ein kleines Kind lachen zu sehen.
Versuche es doch diesen Menschen bewusst zu machen. Manchmal wirkts, auch wenn es nur für einen Augenblick ist.
Vergesst nicht die schönen Seiten des Lebens, seht nicht nur die Schatten und um mich Starchaser's Worte anzuschliessen:
Schaut zu, dass euer Stern wieder im schönsten Licht erstrahlt, denn ob ihr es glaubt oder nicht, aber dieses Strahlen berührt auch meistens andere Menschen.
Hoffe nicht wieder vom Thema abgewichen zu sein.
Sternenlicht |
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