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Abschied

Nutzer: Ayena
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geschrieben am: 01.06.2000    um 00:12 Uhr   
"Ich muss gehen, sie rufen mich." sagt die Elfe und streicht sich eine schwarze Strähne, in der sich kleine Schneeflocken verfangen haben, aus dem Gesicht.
Sie sitzt an einen Stein gelehnt und zieht mit klammen Händen den schwarzen Umhang fest um sich - sie fröstelt.
Der kleine Kobold hebt den Blick und sieht in ihr blasses Gesicht, auf dem der graue Schimmer des Nebels zu liegen scheint.
"Aber du..." er spricht nicht weiter, seine strahlblauen Augen füllen sich mit Tränen.
Die Elfe sieht ihn schweigend an und lässt dann den Blick um sich schweifen...
Bäume, in deren Wipfeln der Wind sein Lied flüsterte, in deren Blättern Sonne und Schatten spielten - der See, der oft nur still und tief einfach da lag...die Gedanken trug, dann vom Sturm erschüttert wurde, und nun unter einer Eisdecke schläft...die Steine am Ufer, auf denen die Regenfeen zwischen den Tropfen tanzten...
Der Ort ist verlassen...nur die Stimme der Elfe und des Kobolds...sowie das Raunen des kalten Windes sind die einzigen Geräusche.
Der Kobold sieht sie fragend an...sie richtet den Blick wieder auf ihn. "Sieh...sieh zurück und schau den Weg, den ich gegangen bin...der jetzt von Schnee verdeckt liegt - es sind nicht einmal Spuren zu sehen. Und nun sieh auf deinen Weg...auf diesen Ort...es ist gut zu erkennen, wo du gegangen bist...doch es sind nicht nur deine Spuren...es sind so viele hier...wo nun keiner ist, außer uns beiden."
Der Kobold nickt.
"Ich muss gehen kleiner Kobold. Ich will nicht weiter Dunkelheit an diesen Ort bringen, ich..." "Aber du bist eine Lichtelfe...wie kannst du Dunkelheit bringen?" ruft er empört dazwischen. Sie lächelt ihn an und legt seine Hand auf ihre Brust. "da drin ist es dunkel...und ich weiß nicht, welche Tür ich öffnen muss, damit das Licht wieder hineingelangt. Ich bin nicht wie andere Elfen...vielleicht bin ich einfach nicht stark genug." ihre Stimme klingt leise über den Schnee und der Kobold senkt den Kopf. "Ich hab dich aber lieb...ich will nicht, dass du gehst." Sie hebt seinen Kopf und wischt ihm eine Träne weg. "Ich will auch nicht gehen...aber ich muss. Sie rufen mich...rufen mich in die Eiswüste, wo selten Fremde hingelangen. Und es ist richtig so." Sie lächelt traurig und murmelt mehr zu sich selbst "Eine Lichtelfe in der Eiswüste..."
Der Kobold scheint es nicht bemerkt zu haben. "Ja, aber ich dachte, dieser Ort würde dir helfen...Es ist ein Ort von Freundschaft und Kraft." Sie legt ihm einen kalten Finger auf die Lippen und flüstert ihm ins Ohr "Es ist ein Ort voll Kraft. Ja...diese habe ich erhalten, doch mir selber oft Schmerz zugefügt. Ich möchte diesen Schmerz von hier fernhalten, so gut es geht. Deswegen kehre ich nun in den Norden zurück. In die Hallen aus purem Eis...vielleicht von mir selber erschaffen. Vielleicht finde ich selber einen Weg hinaus...dort allein. Und noch etwas, kleiner Kobold. ich werde zurückkehren. Sehr bald, aber meine Kräfte werden vielleicht begrenzt sein. Deswegen möchte ich dir etwas geben." Sie greift unter ihren Umhang und zieht einen Beutel hervor. "In diesem Beutel sind die Dinge, die ich gesammelt habe...die mir sehr viel bedeuten. Ich werde sie mit mir nehmen...aber den Beutel behalt da. Ich werde ihn mit Sternenpulver, Elfenkichern und einem Sonnenstrahl füllen. Benutze es, wenn es nötig ist. Ich habe es nicht ausreichend gemacht." Sie legt ihm den Beutel in die Hände und schluckt.
"Ich kehre zurück. Bald...aber...es wird nicht oft sein. Und doch habe ich noch etwas anderes in mir als Dunkelheit...tief in meinem Herzen wohnt die Erinnerung. Erinnerung an den Sonnenschein...Schmerz und Traurigkeit...und damit trage ich Dankbarkeit in mir...und so doch ein wenig Licht. Ich hoffe, dass man mir verzeihen wird."
"Warum rufen sie dich?" fragt der Kobold auf einmal.
Die Elfe schweigt und zieht ihn zu sich unter den Umhang und drückt ihn an sich.
Lange sitzen sie so da - ohne zu reden. Der Augenblick jedoch scheint endlos zu sein, aber endlich bri
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Nutzer: Gast_hatun*°
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geschrieben am: 31.05.2000    um 13:05 Uhr   
[i]stumm mit tränenfeuchten Augen dasitzt und in die Dunkelheit starrt... leise flüstert[/i] Ayena... [i]ihre Hand zitternd ins Leer streckt und nach einer Weile wieder sinken läßt...[/i] Ich warte auf dich...
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Nutzer: Gast_Shadowdance
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geschrieben am: 31.05.2000    um 20:25 Uhr   
lichtelfe
komm zurück
kehr zurück
zu den freunden
das eis
wird dich
überall hin
begleiten
deine tränen
deine trauer
dein dich öffnen
trotzallem
schmelzen eis
winter geht vorbei
sommer kehrt zurück
wärme fühlen
nimm sie auf
gib davon ab
geh nicht weg
schließ nicht ab
verbirg nicht
was dich verletzt
trauern ist
nicht negativ
ist rückseite
des glücks
bleib bei denen
die dich lieben
sie leiden
genau wie du
Lichtelfe
bitte kehr um
solange es zeit ist
komm zurück

Mit lieben Grüßen von Feuerfee, die einst
selbst auszog in die Eiswüste, sich in ihr verlor und nur mit Mühe und viel Leid
einen Weg zurück fand - die Freunde von einst waren weiter gezogen, die Jahre des Wartens waren ihnen zu lange geworden.
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Nutzer: Ronsard
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geschrieben am: 31.05.2000    um 22:04 Uhr   
[i]aus dichtem Nebel auftaucht, sie vorsichtig umarmt[/i]
Möge der Mond dir den Weg leuchten in eine bessere Zukunft und mögen all deine Träume in Erfüllung gehen.
[i]sie umarmt und auf die Stirn küßt, sich in Nebel auflöst und langsam verfliegt[/i]
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Nutzer: merlin_ahvc
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geschrieben am: 31.05.2000    um 23:33 Uhr   
*tritt an die nie erlöschende Feuerstelle, hebt davor die Arme und murmeilt einige Worte...
das Feuer lodert höher und ein Teil löst sich daraus, schwebt empor und wird zu einem glühenden Ball aus purem Licht, heiß wie die Glut des Feuers...
Er schaut in die Richtung in der sie im Nebel verschwunden ist und deutet ruckartig mit den Händen dorthin...
Die Feuerkugel schießt in die ihr geheißene Richtung davon und brennt eine klare Spur in den Nebel, folgt ihr, um über ihr zu leuchten, ihr Wärme und Licht zu spenden in den Regionen des Eises und die Wolken zu vertreiben auf das die Sonne wieder auf sie scheint. Eines Tages wird das ewige Feuer des Waldes ihr den Weg zurück weisen und das Eis und den Schnee auf ihrem Wege schmelzen so das sie auf einem grünen Weg einer Frühlingswiese gleich, zu uns zurückkehrt...*
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Nutzer: Gast_redorb
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geschrieben am: 31.05.2000    um 23:45 Uhr   
Abschied ist die innigste Form menschlichen Zusammenseins.
Hans Kudszus)
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Nutzer: Gast_impala°
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geschrieben am: 01.06.2000    um 00:23 Uhr   
[i]sieht traurig zu Ayena, die sie so liebgewonnen hat, auch wenn lange nicht mehr gesprochen, schade eigentlich, aber manchmal gehen Wege auseinander, aus einer Million Gründen...lächelt und eine Rune daläßt, mehr wohl nicht tun kann[/i]
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Nutzer: hohenpriester
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geschrieben am: 01.06.2000    um 00:26 Uhr   
[i]sieht schweigend aus der ferne dem schauspiel zu... hofft nur...[/i]
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Nutzer: rattie
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Registriert seit: 12.09.2001
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geschrieben am: 01.06.2000    um 13:26 Uhr   
Leuchtend Tage,
nicht weinen, dass sie gegangen,
sondern lächle, dass sie gewesen!
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Nutzer: starchaser
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Anzahl Nachrichten: 4935

geschrieben am: 01.06.2000    um 15:24 Uhr   
Viel Glück auf der Suche, see you !
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"Autor"  
Nutzer: Gast_hunter
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Registriert seit: 26.03.2006
Anzahl Nachrichten: 70

geschrieben am: 02.06.2000    um 01:14 Uhr   
[i]wollte soviel schreiben, doch kann alles, was er eigentlich gerne sagen würde und wollte, nicht in Worte fassen[/i]
Ayena, du weißt, wie gerne wir dich alle haben...
Und daher weißt du auch, wie schwer und das alles fällt, doch natürlich ist es für dich nicht viel leichter, und ich respektiere deine Entscheidung!
[i]sich ne Träne wegwischt[/i]
Ich werde dir nochmal was schreiben, was langes...
Zudem weiß ich ja, dass wir dich nicht wirklich verloren haben, denn im Herzen wirst du immer bei uns sein...
Dein Jäger

[Diese Nachricht wurde geändert von: hunter (geändert am: 02-06-00).]
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