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geschrieben am: 07.06.2000 um 10:47 Uhr
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~Was hört ich für ein Word,
Taubheit war sein Klang.
Saget mir, welch Bedeutung an ih hang?
*Taubheit!
Nun, kennt ihr es denn nicht?
Dann will ich es auch sagen.
~So erzählt es mir, mein Freund.
*Taubheit ist, wenn die eigene Seel sich nicht mehr wagt zu regen, eine Art Aufgabe des eigenem Leben.
Sie kann von innen, doch auch von außen wirken.
~So ist man selbst oder ein anderer Schuld an ihr.
*Mein Lieber Freund, das Leben wird die Schuld tragen.
~Wieso das Leben.
*Weil es alles ist.
Das Leben ist gut und böse, doch es ist nÃcht schuld.
~Seht mich verwirrt, ist es nun schuld oder nicht. Bitte ordent was ihr spricht.
*Das Leben ist der Telle nur, auf dem das Mahl liegt.
~Ich bitte euch, ich verstehe euch nicht!
*Nun hört doch, nicht das Leben ist schuld, sondern jener der es Lebt.
~Also doch man selbst oder ein anderer!
*Das Leben mein Freund.
as eigene und das anderer, die Umwelt, das ganze Pazzel.
~Doch nun sagt mir, was hat dies alles mit Taubheit zu tun?
*Es kann Ursache sein.
Doch sag ihr mir, warum wollt ihr dies wissen?
~Ich hörte es euch sagen und fragte mich was es bedeutete.
*Mich es sagen?
~Jawohl mein Freund, so sagtet ihr euer Leben wäre taub.
*Ihr habt recht, ich sprach diese Worte schon.
~So sprecht sie nun noch einmal für mich, nun, wo ich ihre Bedeutung kenne.
*Euch zuliebe gern.
Ich sprach einst, taub sei mein Lebne, taub mein ganzes streben.
~Taub genug, um aufzugeben?
*Taub genug, um es in erwägung zu siehen, doch nicht taub genug, um kampflos zu fliehen.
~Doch nicht taub, das trübe lockt!
*Oh doch, doch, sie lockt und ich labe mich herrlich in ihr. Doch sie betäubt nicht den Krieger in mir.
~Also kann es nicht Taubheit sein dei euch zügelt, wenn ihr euch amüsierend mit der Trübe prügelt.
*Oh doch, es is Taubheit, die, die mich hält. Trübe Taubheit lockt mich in ihr zu laben, als Krieger muß ich es wagen, ging ihr nach und sie fesselte mich. Noch gelang es ihr nicht mich zu erdrücken, doch ebenso wenig mir, sie zu zerschlagen.
~Du bist ein Narr, nach deinem Reden.
*Nein, kein Narr, nur Kind, das wie jedes nach Bonbons sinnt.
~Bonbons?
Wie könnt ihr nur ans Essen denken.....ihr wollt mich veralbern.
*Aber nein mein Freund, versteht ihr nicht.
Wie kleines Kind nach Bonbons sinnt, so sinne ich nach Glück und Leibe. Genommen wurden sie mir durch Taubheit und Trübe, die Schattendiebe.
Sie lockten mich mit glänzendem Starhlen, doch ihr Licht war nur Lüge.
~Ein trauriger Freund seid ihr.
*Trauer und Heiterkeit ziehen bei mir Seil. Wer nun gewinnt, mag ich nicht zu erkennen. Es ist wohl bestimmt, nie einen Sieger zu nennen, was durchaus gut ist!
Doch das stete hin und her ziehen kostet mich Kraft.
~Nein, ihr seid nicht taub, denn sonst könntet ihr nicht mehr so bestehen.
*Ich bestehe für andere, mein Freund. Für jene, denen ich gutes Wort sprach, um sie vor Trübe zu schützen. So kann ich doch nicht in Trübe untergehen, wenn sie es sehen und vielleicht ebenso aufgeben.
So bleibe ich stark, solang ich es vermag.
~Ihr unterschätzt euch.
*Nein, ich überschätzte mich.
~Mein Freund, ihr seid wahrlich wunderlich.
Doch ich schätze dies an euch.
*Es freut mich, das jemand solch schätzt. Und wunderlich, mag sein ich bins, doch ist nicht ein jeder wunderlich!
~Ihr gebt mir parrir mein Freund.
*Schätzt ihr dies denn nicht.
~Führ wahr, ich tues.
*So denn, lasst uns ein Glas Wein zu uns nehmen und über das Leben Philosophieren.
~Gut!
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