| "Autor" |
Seelenheil |
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geschrieben am: 07.06.2000 um 22:50 Uhr
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Wie mich die Gestalt verfolgt!
Wachend und träumend füllt sie meine ganze Seele!
Hier, wenn ich die Augen schließe, hier in meiner Stirne, wo die innere Sehkraft sich vereinigt, stehen diese schwarzen Augen.
Hier! Ich kann es nicht ausdrücken.
Mache ich meine Augen zu, so sind sie da; wie ein Meer, wie ein Abgrund ruhen sie vor mir, in mir, füllen die Sinne meiner Stirn.
Was ist der Mensch, der gepriesene Halbgott!
Ermangeln ihm nicht eben da die Kräfte, wo er sie am nötigsten braucht?
Und wenn er in Freude aufschwingt oder im Leiden versinkt, wird er nicht in beiden eben da aufgehalten, eben da zu dem stumpfen, kalten Bewußtsein wieder zurückgebracht, da er sich in der Fülle des Unendlichen zu verlieren sehnte?
Sich in dieser Unendlichkeit zu verlieren kann manchmal nicht schlecht sein, doch wird man viel zu schnell von den realen Geschehnissen eingeholt.
Die Seele braucht viel Ruhe um sich zu erholen. Bei manchen mag es schneller gehen, da ihr Karma stärker ist und sich mit den Erschütterungen des Lebens besser auseinandersetzten kann.
Doch was ist mit denen die es nicht so leicht haben?
Ihnen wird gleich Schwäche vorgeworfen und sie versinken immer und immer tiefer in die Dunkelheit der Seele...
...bis es zu spät ist!
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| "Autor" |
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geschrieben am: 12.06.2000 um 02:24 Uhr
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dia seel isch nia wos dunkls, do isch imma a liachtl oh. |
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