| "Autor" |
Die Seiltänzerin |
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geschrieben am: 13.06.2000 um 09:56 Uhr
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Im ständigen Bemühen, die Blance zu halten.
Im Blick nur das "nach-vorn", niemals zurück.
Jeder Versuch, Gewesenes zu begreifen
Birgt neuen, alten Schmerz.
Sie weiß, wie sie einst begann,
Ein vorsichtiges Fuß vor Fuß.
Sie zwang sich, einen Schritt nach dem anderen zu tun.
Nichts auszulassen.
Die ständige Versuchung (Versuchung?)
Doch immer schneller zu gehen.
Nach langen Jahren Erfahrung gibt es noch immer
Keine Sicherheit, keinen Halt.
Und nach jedem Fall erneutes Streben,
Nach jedem Fall der Wille:
"Es passiert mir nicht noch einmal!"
Jetzt endlich keine Ablenkung mehr.
Nur noch das krampfhafte Bemühen
Nicht wieder abzustürzen.
Kämpfen.
Denn nach dem nächsten Sturz, nach dem
Nächsten Halt, der doch keiner war
Fehlt der Tänzerin die Kraft, noch einmal
Alles zu wagen.
Die Seiltänzerin weiß, es geht um alles
Oder Nichts, weil:
Danach bleibt das Seil leer und
Die Tänzerin am Boden. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 13.06.2000 um 14:38 Uhr
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Die Seiltänzerin über dem Meer des Todes
Herumgewirbelt von den Winden und Stürmen ihres Lebens
Immer im Begriff zu fallen
Immer am kämpfen
Und nie am aufgeben.
Doch wenn ein Sturm so heftig wie nie zuvor aufzieht
Oder ein Ungeheuer aus dem Meer entsteigt
Um die Tänzerin vom Seil zu stoßen
Reicht Kraft allein nicht aus, um sich auf dem Seil zu halten.
Der Wille zu Kämpfen,
Der Geist nie aufzugeben,
Die Liebe den Willen und den Geist zu bestärken,
Und die Kraft die aus der Liebe gewonnen wird,
vermögen die Seiltänzerin zu halten.
[i]Liebe Grüße, cosimarika. Auch ich kenne die Tänzerin und ihren ständigen Kampf. Mögest Du immer wieder die Kraft finden, Dich auf dem Seil zu halten oder demjenigen zu helfen, der sich nicht mehr halten kann. [/i] Umarmt Dich lieb und verschwindet wieder leise im Schatten der Bäume.
[i]Sceada [/i] |
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