| "Autor" |
Melancholisches |
|
|
|
geschrieben am: 21.06.2000 um 13:46 Uhr
|
|
Alles was wir tun ist verkehrt,
wir handeln inkonsequent,
unser Atem ist Vergeudung,
unsere Worte bedeutungslos,
unsere Taten vergänglich.
Alles was wir fühlen ist eine Lüge,
Schmerz trübt unseren Verstand,
Freude verleitet zu Fehlschlüssen,
Eifersucht zerstört was wir lieben,
Hass führt zur Reue.
Alles was wir denken ist ein Irrtum,
unser Verstand ist unsere Sünde,
der Zeitgeist ist eine Laune der Masse,
unsere Meinung interlektuelle Spielerei,
unsere Logik ein Kartenhaus.
Alles was wir wollen ist vergebens,
was wir erreichen schätzen wir nicht,
was wir schätzen erreichen wir nicht,
was wir begehren besitzen wir nicht,
was wir besitzen begehren wir nicht.
Wir können nur lieben,
an diese Liebe glauben,
und auf ihre Erfüllung hoffen. |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 21.06.2000 um 13:48 Uhr
|
|
Leise pocht mein Herz
obschon ich voller Erwartung bin
doch Ruhe bleibe mir erhalten
hab' ich doch Hoffnung
das das Herz mir nicht zerbricht
Die Zukunft naht
wer weiß schon was sie bringen wird
obgleich sie auf eine Weise
doch schon ist geschehen
denn alle Zeit ist nur ein Bild
und jeder Pinselstrich darin
hat sein Platz und seine Stelle
mag das Gemälde auch als Ganzes
das Auge nicht erfreuen
so findet sich doch im Leben aller
ein Moment der Schönheit wieder
Auge schau nicht bange
denn die Gegenwart ist
die Zukunft nicht
die Vergangenheit schon überstanden
und die Zukunft nur ein ferner Traum
Seele lächle und
füge dich dem Sein
wähle deinen Weg
denn darin bist du frei
obwohl im nachhinein
es dir als Fügung mag erscheinen
bist du es doch gewesen
der dein Schicksal zur Vollendung
hat gebracht |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 21.06.2000 um 14:44 Uhr
|
|
und das bei dem wetter ... tztztz
*küßchen* |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 22.06.2000 um 22:04 Uhr
|
|
Schmerz trübt unseren Verstand, heißt es in deinem Text. Wie wahr, wie wahr!!
Aber auch ich kann ein Lied davon singen. Doch irgendwann wird man heiser, und dann hat man keine Lust mehr. Und überhaupt! Wozu haben wir denn Gildo Horn? Soll der doch singen. Hauptsache wir kriegen unseren Verstand zurück, wünscht sich Alfred Apfelbein. |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 23.06.2000 um 15:49 Uhr
|
|
Ich schliesse meine Augen
da sind Gedanken die was woll'n
lass sie gehn- lass sie frei
sie gehörn dir nicht
Du öffnest deine Augen
da sind Bilder die was woll'n
lass sie sein- wie sie woll'n
sie gehörn dir nicht
Melancholie
breite deine Flügel aus
und trag mich fort von hier
Melancholie
lass mich vergessen in dir
trag mich fort von hier
Wir sehn hinunter auf die Welt
auf einen Tennisball im All
mit'm Nordpol und'm Südpol
und Karneval
Die einen woll'n sie retten
die andern ha'm sie längst verkauft
mit'm Nordpol un'm Südpol
und Karneval
Melancholie
breite deine Flügel aus
und trag mich fort von hier
Melancholie
lass mich vergessen in dir
trag mich fort von hier
Lied von Achim Reichel |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 27.06.2000 um 13:42 Uhr
|
|
| sam: hast du dir schoneinmal die frage gestellt warum alles verkehrt läuft? |
|
|
|
|
|
|
Top
|