| "Autor" |
Zeit... Freund oder Feind |
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geschrieben am: 05.07.2000 um 09:03 Uhr
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Ihrem Wesen nach ist die Zeit die göttlich!
Weder grundsäzlich gut noch schlecht,
git sie dir die Freiheit,
dich in ihr zu verwirklichen
oder dich in ihr zu verlieren.
Dir die Unendlichkeit vorgaukelnd verschwendest du sie,
wie ein sattes Kind sein Essen.
Realisierst du aber,
wie wenig sie von sich selbst dir zur Verfügung stellt,
so fängst du an,
um Minuten und Augenblicke zu betteln und zu feilschen.
Zweischneidig wie sie ist,
hat sie die Macht zu beenden,
was du angefangen hast
oder sich dir in einer Großzügigkeit zu offenbaren un dzu schenken.
Hat sie sich entschieden,
gibt es kein Zurück mehr,
denn die Zeit sieht nur die Zukunft.
Doch in enger Verpflechtung mit ihr,
hast du die Wahl,
sie zum Feind oder zum Freund zu haben.
Dein Umgang mit ihr,
bestimmt ihre Art der Göttlichkeit.
Mach sie dir zu deinem Freund,
indem du sie ausfüllst,
dann gewährt sie dir fast jeden Wunsch und heilt alle Wunden, die die das Leben zufügt.
Versuchst du aber sie zu bezwingen und sie dir anzupassen, so wehrt sie sich und dehnt sich bis zur Unendlichkeiten ohne dir dabei auch nur von geringsten Nutzen zu sein.
Denn sie hat die Macht,
dir Verbände von frischen Verletzungen zu reißen oder sie mit Balsam zum Gesunden zu bringen.
Der Zeit entgleisend, gleitest du in einem Farbenspiel durch das Grau deines Alltags.
Entziehst du dich ihr,
entzieht si dir die Heilung.
Nie verheilende klaffende Wunden bleiben unvernarbt zurück.
*lächelt zu marc...
*schaut in den himmel und genießt ihre Zeit des Lebens |
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