Auf den Beitrag: (ID: 26806) sind "2" Antworten eingegangen (Gelesen: 460 Mal).
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Nutzer: capt.mat
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Anzahl Nachrichten: 13

geschrieben am: 08.07.2000    um 15:58 Uhr   
Ich schaute empor
und sieh da, eine hübsche Blüte
mit dem Wind verspielt
segelte durch die Lüfte.
Und wie sie so durch das unfassbare
Element getrieben und gewirbelt wurde,
verspürte ich den Wunsch
sie aufzufangen und zu besitzen.
Der Zufall und das Glück waren mir hold.
Eine kleine Böe trieb mir die so ersehnte Blüte
in die offenen Hände.
Doch meine Erwartungen wurden bitter enttäuscht.
Denn aus der Nähe entpuppte sich meine Blüte
als farblos und langweilig und ohne jeden Reiz.
Traurig entließ ich sie wieder in die Lüfte.
Mit Wehmut denke ich an die Momente der Sehnsucht zurück;
vieles scheint wertlos, ersehnt zu werden.
[Diese Nachricht wurde geändert von: capt.mat (geändert am: 08-07-00).]
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Nutzer: sam_naseweiss
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geschrieben am: 08.07.2000    um 17:34 Uhr   
So ist's mit vielen Dingen in der Welt.
Form dominiert über Gehalt.
Aber man darf der Blüte keinen Vorwurf machen, das rasche Urteil des Augenscheines sollte man verwerfen, und den Blick des inneren Auges üben, der verborgene Schönheit besser zu erkennen vermag.
Gruß Sam
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Nutzer: orla
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Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 508

geschrieben am: 10.07.2000    um 08:47 Uhr   
solange die Truhe ein Schloss trägt
ihren Inhalt nicht preis gibt
solang scheint sie kostbar
bis der Blick in sie scheint
und nur der Staub ihm entgegen strahlt
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