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geschrieben am: 08.07.2000 um 15:58 Uhr
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Ich schaute empor
und sieh da, eine hübsche Blüte
mit dem Wind verspielt
segelte durch die Lüfte.
Und wie sie so durch das unfassbare
Element getrieben und gewirbelt wurde,
verspürte ich den Wunsch
sie aufzufangen und zu besitzen.
Der Zufall und das Glück waren mir hold.
Eine kleine Böe trieb mir die so ersehnte Blüte
in die offenen Hände.
Doch meine Erwartungen wurden bitter enttäuscht.
Denn aus der Nähe entpuppte sich meine Blüte
als farblos und langweilig und ohne jeden Reiz.
Traurig entließ ich sie wieder in die Lüfte.
Mit Wehmut denke ich an die Momente der Sehnsucht zurück;
vieles scheint wertlos, ersehnt zu werden.
[Diese Nachricht wurde geändert von: capt.mat (geändert am: 08-07-00).] |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 08.07.2000 um 17:34 Uhr
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So ist's mit vielen Dingen in der Welt.
Form dominiert über Gehalt.
Aber man darf der Blüte keinen Vorwurf machen, das rasche Urteil des Augenscheines sollte man verwerfen, und den Blick des inneren Auges üben, der verborgene Schönheit besser zu erkennen vermag.
Gruß Sam |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 10.07.2000 um 08:47 Uhr
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solange die Truhe ein Schloss trägt
ihren Inhalt nicht preis gibt
solang scheint sie kostbar
bis der Blick in sie scheint
und nur der Staub ihm entgegen strahlt
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