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geschrieben am: 26.07.2000 um 20:46 Uhr
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[i]schlendert an sein kleines Bücherregal und zieht ein dickes Buch hervor...pustet einmal drüber und der Name kommt auf dem Ledereinband zum Vorschein:
[b]Faut, der Trägödie erster Teil[/b]
Denn selbst Faust, bzw. Göthe interessierte diese weitaus wichtige Frage
Kapitel Nacht:
Zeile 381; Seite 13
Zu sagen brauche, was ich nicht weiß;
Daß ich erkenne, was die Welt
Im Innersten zusammenhält,
Schau alle Wirkenskraft und Samen,
Und tu nicht mehr in Worten kramen.
[i]blättert um auf Seite 14[/i]
Oh sähst du, voller Mondenschein
Ein letztes mal meine Pein,
So, hier warst du dann schlau und hast es ein Wenig abgeändert....
"die ich so manche Nacht vollbracht in meinem kleinem Kämmerlein"
(find ich auch noch, keien Angst)
Trübsel’ger Freund, erschienst du mir
(beginnt jetzt also wieder in Zeile 391)
Dann geht es ja gleich weiter:
Ach wie gern hät ich mich dem Wissensqualm
(findet sich dann in Zeile 396), nur ganz leicht abgeändert...
Das Original sieht so aus:
Von allem Wissensqualm entladen,
[bei dir dann:]
entzogen und hät mich in deinem Tau reingewaschen.
[bei Faust:]
In diesem Tau gesund mich baden!
[also baden durch reinwaschen zu ersetzen ist schon billig find ich]
Das folgende [b]Gedönze[/b] steht nicht im Faust...das kam tatsächlich von ihm...
(oder ich weiß nur noch nicht, wo das steht)
[Zitat:]
Doch dies liegt nun hinter mir denn ich hab erfahren was ich erfahren wollt,
denn ein jeder muß sich mal diese Frage stellen,
und ein jeder wird seine Antwort darauf finden,
für jeden wird es eine andre sein,
auch wird jeder sie erlangen ob später oder früher,
Gut, nun geht es weiter:
Für alle zur Info, die Faust nicht gelesen hatten:
Der Freund, von dem er immer redet ist Mephistopheles, sprich der Teufel, mit dem sich Faut auf ein Abkommen eingelassen hat!
Das folgende finden wir weiter hinten in dem Buch, ich denke so nach
Studierzimmer, Auerbachs Keller oder Straße,...bin jetzt wirklich zu faul den Abschnitt wieder zu suchen!
[Zitat:]
Ach geliebter Mondenschein du warst mir immer Freund in der Not,
doch nun streift ein zweiter Freund mit mir durch die gefährlichen Reiche,
dieses Wesen hat mir die größten Wirrungen entwirrt die vor mir lagen und hat es mir ermöglicht die Einsicht zu erlangen die ich suchte, nach der wohl jeder sucht
Doch auch hier wurden wieder Wörter, wie auch oben, umgeändert.
Bzw. bist du auch so schlau, mal Sätze zu vertauschen, dass es nicht so auffällt.
Aber das mit dem Wöter am Ende austauschen ist auch nicht schlecht...
denn dann hat man es sau schwer, die richtige Stelle zu finden.
Naja, wenn ich mal wieder Lust haben sollte, fisch ich dir den Rest aus dem Buch raus...
wär doch gelahct.
(natürlich wenn ich deine persönlichen Kommentare wegstreiche)
Nun denn, Faust ist einfach ein Meisterwerk...und ich habe ihn dreimal gelesen, zudme war ich im Theater.
Daher sah ich das,...ansonsten hättest du echt Glück gehabt...
und es wär nicht rausgekommen
Wie gesagt, nochmal für alle zum Nachlesen:
[i]gibt es auch unter Reklam,...ziemlich günstig...für 4 DM
Jubiläumsband
1749-1999
Goethe, Johann Wolfgang
Faust der Tragödie erster Teil
ISBN 3-15-000001-7
Und wie oben schon angegeben,...Seiten sowei Zeilenzahlen!
Doch den Faust so zu verunstalten ist eine Schande
Viel Spass noch :-((
Euer Jäger
[Diese Nachricht wurde geändert von: hunter (geändert am: 26-07-00).]
[Diese Nachricht wurde geändert von: hunter (geändert am: 26-07-00).] |
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