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Die Erlösung?

Nutzer: nebelwölfin
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geschrieben am: 28.07.2000    um 22:50 Uhr   
[i]Was is der Sinn des Lebens?
Arbeiten?
Das kann doch nicht alles sein.
Irgendwas muß es doch noch geben.
Nach unserem Leben.
Also warum bring ich mich dann nicht einfach um?
Finde es einfach heraus?
Warum sollte ich arbeiten, wenn ich keine Lust darauf habe?
Aufstehen, obwohl ich müde bin?
Mich ärgern, wenn ich doch viel lieber glücklich wäre?
Warum bestimme nicht ich einfach mein Ende?
Warum?
Alles wäre dann vorbei. Keine Schmerzen mehr.
Keine Sorgen, die mich bedrücken.
Nur noch eine Ruhe.
[b]Die Erlösung?[/b]
Wäre ich doch gleich bei der Geburt gesorben oder,
noch besser, schon im Leib der Mutter!
Warum hat sie mich auf den Schoß genommen
und mich an ihren Brüsten trinken lassen?
Ich läge jetzt ganz still in meinem Grab,
ich hätte meine Ruhe, könnte schlafen,
zusammen mit den Königen und Ratsherrn,
die Pyramiden für sich bauen ließen,
und mit den Fürstn,
die in Reichtum schwammen,
in ihren Häusern Gold und Silber häuften.
Wie eine Fehlgeburt wär ich verscharrt,
wie Kinder, die die Sonne niemals sahen.
Im Grab kann auch der Böse nicht mehr toben,
der müde Fronarbeiter ruht dort aus.
Auch die Gefangenen sind dort in Frieden,
sie hören nicht mehr,
wenn die Wächter schreien.
Ob groß, ob klein, dort sind sie alle gleich,
der Sklave ist dort frei von seinem Herrn.
Warum gibt Gott den Menschen Licht und Leben,
ein Leben voller Bitterkeit und Mühe?
Sie warten auf den Tod,
doch der bleibt aus.
Sie suchen ihn viel mehr, als alle Schätze.
Sie freuen sich auf ihren letzten Hügel
und jubeln beim Gedanken an ihr Grab.
Wohin mein Leben führt ist mir verborgen,
mit einem Zaun hält Gott mich eingeschlossen.
Nur unter stöhnen esse ich mein Brot,
mein Klagen hört nicht auf, es fließt wie Wasser.
Hab ich vor etwas Angst, so trifft es mich.
Wovor ich zittere, das kommt bestimmt.
Ich habe keinen Frieden, keine Ruhe,
nur Plage über Plage fällt mich an.[/i]
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Nutzer: Gast_rommel*
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geschrieben am: 28.07.2000    um 23:08 Uhr   
ich habe angst vor dem morgen
werde nur noch geleitet von sorgen
die mich ergreifen jeden augenblick
und mir somit zeigen: es gibt kein zurück
in die zeiten der vollkommenheit
werde schon bald zerbrechen an der einsamkeit
meiner seele und des kranken geistes
(für alle, für die die realität ein zu mächtiger feind ist)
mfg rommel
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Nutzer: nebelwölfin
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geschrieben am: 28.07.2000    um 23:13 Uhr   

ist der tod nicht auch realität, rommel?
ist es nicht sogar eine der stärksten formen, in der uns die realität bewußt wird?
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Nutzer: Gast_rommel*
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geschrieben am: 28.07.2000    um 23:23 Uhr   
hi nebelwölfin,
mein problem ist, dass mir noch keiner beschreiben konnte, wie der tod ist, bzw. wie das "leben" nach dem tod vonstattengeht. da ich atheist bin, zumindest im religiösen sinnen, stellt der tod für mich nur die beendigung meiner irdischen probleme dar. aber das ist ja auch schon was. oder?
desweiteren kann ich deiner vollkommenen glorifizierung des todes nicht folgen, da ein ausgefülltes leben, natürlich nur nach deinen eigenen regel, das wertvollste ist was du je erhalten wirst. hier oder im jenseits.
mfg rommel
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Nutzer: nebelwölfin
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geschrieben am: 28.07.2000    um 23:38 Uhr   
hi rommel
mir konnte auch keiner sagen, wie es nach dem tod aussieht. und man kann es wahrscheinlich auch nur selbst herausfinden. ich glaube, daß jeder eine andere vorstellung vom tod hat und sich diese auch erfüllt. ich glaube nicht, daß tod gleich tod ist, sondern bei jedem anders ist ... nach seinen wünschen. ich wollte mit dem text auch nicht sagen, daß ich glaube, daß ich dann leblos in einer kiste rum liege.
wenn du wüßtest, wie mein leben zur zeit aussieht, wie es in mir aussieht, dann könntest du meine sehnsucht nach dem tod vielleicht auch besser verstehen. mit einem erfüllten leben, geht alles einfacher. aber was ist, wenn man es noch nie hatte und es auch jetzt nicht hat, und die aussichten, irgendwann ein erfülltes leben zu genießen gleich null sind? was dann?
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Nutzer: Gast_rommel*
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geschrieben am: 28.07.2000    um 23:59 Uhr   
aber hase,
ich glaube, was depressive phasen und stimmungsschwankungen betrifft, sollte ersteinmal jemand versuchen mich zu übertreffen. seit meinem 16. lebensjahr, hat sich der anteil des optimismusses in meiner persönlichen wertigkeit auf 0, naja sagen wir 1 prozent, reduziert. und glaube mir, es vergeht kein tag an dem ich nicht daran denke, wie es wäre tod zu sein. aber bisher hat mich immer noch etwas davon abgehalten, wobei ich diesen grund nicht genau lokalisieren kann. aber vielleicht klappts ja morgen endlich.

mfg rommel
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Nutzer: *gemini*
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geschrieben am: 29.07.2000    um 01:11 Uhr   
vielleicht ist die erlösung auch nur erfreuend wenn man die Prüfungen die man im Leben gestellt bekommen hat absolviert hat und sich die Erlösung verdient hat. und man sich da nicht durchgemogelt hat und vor dem ende aufgibt
und warum kann die erlösung denn nur positiv sein wenn sie soviel Leid und Kummer verbreitet und wohlmöglich noch mehrere Leben zerstört?
Ist das diese Erlösung wert?
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Nutzer: nebelwölfin
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geschrieben am: 29.07.2000    um 12:12 Uhr   
dann haben wir ja eine meinung. nur das ich weiß, warum ich es bis jetzt noch nicht getan hab. vor eineinhalb jahren, als ich diesen text geschrieben habe, hatte ich einfach angst. heute sind es die wenign menschen, die mir wirklich am herz liegen. ich will ihnen keinen schmerz bereiten. aber wer weiß, wie lange mich das noch bedrückt ... [i]traurig zu boden schaut[/i]
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Nutzer: Gast_rommel*
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geschrieben am: 29.07.2000    um 12:27 Uhr   
ich weiss nicht, welche probleme du hast, aber eigentlich sind es bei jedem die gleichen. zu den freunden und verwandten möchte ich nur sagen: dies ist vielleicht die einzige entscheidung, die du völlig allein treffen musst, oder besser, solltest. in so einer situation musst du andere menschen aussen vorlassen und nur daran denken: was ist gut für mich?; kann ich meine probleme lösen, allein oder mit hilfe?; gibt es keine andere alternative?. wenn du diese fragen für dich beantwortet hast, ist es nicht schwer zu entscheiden ob du leben oder sterben willst.
mfg ro.
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Nutzer: *gemini*
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geschrieben am: 29.07.2000    um 12:39 Uhr   
woher willst du wissen das der tod die erlösung aus dem leben ist? Ist nicht vielmehr das zu kurze und kostbare leben die erlösung aus der unendlichkeit des totem nichts.
und dieses wertvolle etwas sollte man nicht einfach verwerfen, sondern damit glücklich sein denn es ist immer besser als die leere die einem der Tod gibt...
*weinend davon zieht
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Nutzer: Gast_rommel*
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geschrieben am: 29.07.2000    um 12:44 Uhr   
es gibt nicht nur glückliche leben, sondern unzählige hindernisse die es unmöglich machen ein normales leben zu führen. und für die ist es eine erlösung.
und woher nimmst du die erkenntnis, dass dies nicht so ist?

grübelnd wegbeamt
rommel
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Nutzer: Gast_moon-knight*
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geschrieben am: 30.07.2000    um 11:13 Uhr   
Ihr solltet mal darüber nachdenken was in frankreich oder Düsseldorf passiert ist , und mir dann sagen das ihr immer noch sterben wollt, ihr seidtöricht und entschuldigt dumm, ich geb dir gerne von meiner lebensenergie was ab, ich lebe jed3eenTag jetzt bewußter und geniese ihn.
dein Moon
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Nutzer: sydraak
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geschrieben am: 30.07.2000    um 11:20 Uhr   
Moon hat recht, entschuldigt aber es ist so, Sarah ich bin dein Freund , aber langsam aber sicher will ich über den Tod von dir kein Wort mehr hören verstanden, sieh dir die Bilder an, von Frankreich und Düsseldorf und bete das du sehr alt wirst und ein erfülltes Leben hast, auch wenn es nicht immer alles so läuft wie du dir das wünscht, du hast freunde, deine Famiele , sei glücklich
Ich werde dir damit weh tun das weiß ich , aber ich will endlich eine junge Dame die aufhört sich selbst zu bemitleiden.
*für dich(dein SydraaK)
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Nutzer: Nebet
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geschrieben am: 30.07.2000    um 13:49 Uhr   
Der Tod grinste mich 1984 mit seinem breiten Leftzen an und raunte....Du bist auch noch dran...
Ich lächelte und sagte, ich weiß, denn wenn ich lebe ist es deine Aufgabe mich zu holen...aber lass dir Zeit denn ich habe noch so viel schöne Dinge vor, ich möchte noch so viele Menschen kennenlernen und Aufgaben erledigen...
...Gehe zu meiner besten Freundin...starre auf Ihren Grabstein...und verstehe ihren Entschluss nicht!!!
Birgit
[Diese Nachricht wurde geändert von: nebet (geändert am: 30-07-00).]
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Nutzer: nebelwölfin
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geschrieben am: 30.07.2000    um 20:50 Uhr   
@ *gemini*
es tut mir leid ( verdammt, ich sags jetzt schon zum 99999999999 mal ). ich sehe, wie ich dich doch in alles mit rein ziehe. und ich sehe, wie ich dir damit weh tue. und das tut mir weh. eineseits bereue ich, daß ich dir jeh etwas erzählt habe, andererseits bin ich froh darüber, denn du bist einer der leute, der versucht alles zu verstehen, meine gefühle zu akzeptieren und mir helfen will. nur weiß ich nicht, ob du das kannst ... bitte behalte deine lebenseinstellung bei ... bleib wie du bist ...
@ sydraak
mir tut es leid, wenn anderen leuten etwas passiert, wenn sie es nicht wollen. aber wenn es jemanden passiert und keine anderen leute dabei zu schaden kommen ( ich weiß jetzt kommt, die angehörigen kommen zu schaden ) dann ist es doch eigentlich kein problem. es geht keinen was an ... aber ich weiß, daß man die person nicht gehen lassen will, kann, darf ...
@ rommel
ich weiß nicht, ob jedes leben überhaupt so glücklich ist, wie man immer gesagt bekommt. man versucht vielleicht immer nur ein normales leben zu führen. manchen gelingt es vielleicht und sie können die schmerzen unterdrücken und anderen gelingt es nicht. was weiß ich.
@ nebet
vielleicht habe ich schon genug gesehen und bin soweit. vielleicht war deine freundin auch soweit. es ist schmerzvoll einen geliebten menschen zu verlieren, aber muß man sie nicht auch gehen lassen, wenn sie es wollen?
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Nutzer: Gast_moon-knight*
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geschrieben am: 30.07.2000    um 21:58 Uhr   
Mein telefon und meine Mailbox sind immer da, ich bin immer da wenn du mich brauchst, melde dich
Martin
Du hast eine hochzeit verpasst
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Nutzer: conina
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geschrieben am: 30.07.2000    um 22:15 Uhr   
heda nebelwölfin!!
viel fällt mir zu dem, thema nicht ein, nur daß ich auch mal dachte ich sei so weit. und wie du siehst tat ich es nicht und weiß gott ich bin froh darum.
conina
(übrigens eine namensvetterin ist)
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Nutzer: Gast_rommel*
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geschrieben am: 31.07.2000    um 02:05 Uhr   
hallo allerseits,
leider muss ich feststellen, dass eigentlich nemand so richtig den sinn des tread erkannt hat. es geht nicht um frankreich oder düsseldorf, sondern um die möglichkeit des freitods als ausweg aus unlösbaren problemen. keiner behauptet, man solle sich töten nur aus einer laune heraus. suizid hat auch nichts mit feigheit zu tun, denn menschen die diese hemmschwelle des sich selbst tötens überwinden, sind stärker als wir alle zusammen, und ich zolle ihnen respekt und annerkennung für den mut und ihre konsequenz. feige sind vielmehr jene menschen die nichts aus ihrem leben machen können oder wollen, dafür aber andere kritisieren, wenn diese menschen einsehen, dass sie mit den problemen unsrer gesellschaft nicht mehr fertig werden und einen schlussstrich ziehen.

semper fidelis rommel
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Nutzer: *gemini*
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geschrieben am: 31.07.2000    um 12:06 Uhr   
@Nebelwölfin, °Darkchylde°
egal was auch passieren wird ich werde alles tun, was in meiner macht steht damit ihr die Lust am Leben wieder finden könnt. Ich weiß,
daß das nicht einfach ist und es auch oft genung rückschläge geben wird. aber ich werde euch nie loslassen und die Hoffnung nicht aufgeben egal was mit mir passiert.
Ihr müsst mir nur die hand zeigen an der ich euch hochziehen kann...
bitte tut mir den gefallen, gebt die hoffnung nicht auf und lasst euch helfen (lasst es mich wenigstens probieren)
(es brauch dir wirklich nicht leid tun das du mich darein gezogen hast es ist villeicht sogar besser so)
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Nutzer: sam_naseweiss
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geschrieben am: 31.07.2000    um 15:56 Uhr   
Ihr alle wißt nichts vom Tod.
Wohlgenährte Kinder des Kapitalismus seid ihr.
Geratet in Lebenskrisen ob den Aknepickeln in euren Gesichtern.
Eure Selbstliebe ist derart übersteigert, daß ihr lieber sterben wollt, als mühsam das Korn zu säen, Furchen in den Ackern zu graben und zu ernten.
Euch gefällt das Leben nicht, euer Wille ist hier nicht Gesetz?
Hofft auf Allmacht und Geborgenheit im Tod?
Wenn der Tod der Sinn des Lebens wäre, warum dann überhaupt Leben?
In Afrika krallen sich halbverhungerte Kinder an ihr bißchen Leben.
Irgendwann wird jeder erwachsen, hält sein Leben selbst in der Hand, er muß nur hart zu sich selbst werden, dann kann er auch hier etwas Frieden und Freude finden.
Es gibt kein Patentrezept des Lebens, wir müssen, wie unsere Ahnen auch, den dornigen Weg des Lebens selbst gehen.
Das Sehnen nach dem Tod ist nur die Verweigerung eines verzogenen Kindes, das sich der Mühsal verweigert, lieber verhungert als aufsteht, um einen Apfel am Baum zu pflücken.
[i]
Selbst-Mitleid
Ich habe niemals ein Tier gesehen,
das sich selber bemitleidet hätte.
Ein kleiner Vogel fällt erfroren von einem Zweig,
ohne daß er sich jemals leid getan hätte.
(D.H.Lawrence)[/i]
Achja, nicht unästhetisch, dein Text oben.
Gruß Sam
[Diese Nachricht wurde geändert von: sam_naseweiss (geändert am: 31-07-00).]
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Nutzer: Gast_°darkchylde°
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geschrieben am: 31.07.2000    um 19:33 Uhr   
du bist ein mensch sam das sieht man. beleidingte worte wo sie nicht angebracht sind... überhaupt zu beleidigen ist falsch, ob freund oder feind kinder oder erwachsene oder menschen die man nicht versteht... warum sagst du es in dieser art man kann es auch anders sagen keine frage. sei mir nicht böse sam aber es sind genau die menschen wie du es bist vor denen wir fliehen und hoffen das sie nicht da sind wo wir hinkommen
und das mit den tieren...hm hast du mal mit einem gesprochen, das du sowas sagen kannst?
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"Autor"  
Nutzer: sam_naseweiss
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geschrieben am: 01.08.2000    um 10:17 Uhr   
Wer weiß, ob es da wo ihr hinkommt nicht von solchen Menschen wie mir wimmelt?
Wer hier verherrlichend von Selbstmord und Tod schreibt, der handelt unverantwortlich, allzu leicht verleitet ihr andere zu voreiligen Schritten.
Wenn ihr mit dem Tod liebäugelt dann tut das schweigend oder rein poetisch.
Beleidigen wollte ich nicht, wachrütteln wollte ich.
Der Tod ist keine Zuflucht, er ist eine letze Gnade, die Wand an die man sich stellen kann, wenn man nichts mehr zu verlieren hat.
Wenn ihr nur noch euer Leben zu verlieren habt warum kämpft ihr nicht?
Es gibt Menschen die glücklich sind, viele weil sie oberflächig, egoistisch oder naiv sind, das gebe ich zu, aber viele auch weil sie sich einmal aufgerafft haben und ihr Leben in neue Bahnen gelenkt haben.
Woher wißt ihr das Tod Ruhe bringt oder das der Tod das ist was man sich darunter vorstellt?
Ihr verheißt Dinge über die ihr nichts wißt, verantwortungslos und die Augen nur auf euch selbst gerichtet.
Wenn das Leben nicht so verläuft wie ihr es wünscht, so soll wenigstens der Tod euren Wünschen gehorchen?
Gruß Sam
[Diese Nachricht wurde geändert von: sam_naseweiss (geändert am: 01-08-00).]
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Nutzer: DasDritteAuge
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geschrieben am: 01.08.2000    um 13:00 Uhr   
Mir stellt sich stets aufs Neue die Frage: wenn der Tod doch die Erfüllung Eures Glücks verheißt - warum wagt Ihr dann nicht den Schritt, sondern redet nur darüber? Nagen am Ende doch Zweifel an Euch? Spürt Ihr tief in Eurem Inneren vielleicht doch, daß das Leben etwas wunderbares ist?
Sam war nicht beleidigend - er hat Euch einfach mal einen Tritt in den Hintern gegeben Wenn Ihr Euren Blick einmal über Euren Horizont erheben würdet, so würdet Ihr erkennen, daß es auf dieser Welt Leid gibt, das Eures sicher um ein Vielfaches übersteigt - und trotzdem wählen diese Menschen nicht freiwillig den Tod. Ihr solltet Eure Probleme einmal in neuen Relationen betrachten, dann könntet Ihr Euch sicher auch besser mit ihnen arrangieren.
Klar, solange Ihr stets nur ein Auge auf Euer eigenes kleines Universum richtet, haben Eure Belange astronomische Ausmaße. Der Tod mag dann schnell als bequemer Ausweg erscheinen - aber wenn Ihr wirklich so sehr davon überzeugt seid, dann verstehe ich nicht, warum Ihr noch hier seid?
Ich habe mir nicht alle Postings durchgelesen, aber ich meine erblickt zu haben, daß Du, nebelwölfin, den Hinterbliebenen Kummer und Schmerz ersparen willst. Den bereitest Du Ihnen doch jetzt schon - oder läßt Du real Deine Todeswünsche nicht nach außen dringen?
Wenn Dir das Leben tatsächlich solch eine Last bedeutet und Du nur noch darunter leidest, hier zu sein - dann denke ich, würden die Menschen, die Dich wirklich lieben, keinen tiefen Kummer empfinden, wenn Du tatsächlich gehen solltest - sondern für Dich hoffen, daß es Dir nach dem Tod besser ergeht als im Leben. Kein Mensch, der dich wirklich liebt und sieht, was in Dir vorgeht, würde von Dir verlangen, Dein Leben lang zu leiden, nur um anderen nicht weh zu tun.
So - wenn Du dennoch nicht den Schritt wagst - dann muß es in meinen Augen andere Gründe haben. Und die sind meiner festen (naja, einigermaßen *lächel*) Überzeugung nach in Dir selbst und darin zu finden, daß Du im Grunde an diesem Leben hängst, weil es doch zu vieles zu bieten hat, das es Dir unmöglich macht, es einfach wegzuwerfen.
[i]Das dritte Auge[/i]
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"Autor"  
Nutzer: Gast_rommel*
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geschrieben am: 01.08.2000    um 13:35 Uhr   
grüss gott sam,

"Ihr alle wißt nichts vom Tod.
Wohlgenährte Kinder des Kapitalismus seid ihr.
Geratet in Lebenskrisen ob den Aknepickeln in euren Gesichtern.
Eure Selbstliebe ist derart übersteigert, daß ihr lieber sterben wollt, als mühsam das Korn zu säen, Furchen in den Ackern zu graben und zu ernten."
ich denke dass diese äusserung deinerseits ein wenig zu dezentralisiert angewendet wurde, du pauschal etwas in den raum gestellt hast ohne die realexistierenden gründe und gedankengänge jedes einzelnen hier zu erkennen geschweige denn zu verstehen. niemand kann sich das recht nehmen über sorgen und probleme anderer zu urteilen wenn die dimensionen nicht einmal ansatzweise einschätzbar sind. ich habe versucht etwas aufzubauen, korn zu säen, habe den acker umgegraben, doch die ernte fiel aus, nicht meinetwegen, sondern andere holten sich die früchte meiner arbeit und ich werde mein lebenlang für diese schulden zahlen, als versuche nicht jeden hier als pubertären teenager zu deklarieren.
mfg rommel
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"Autor"  
Nutzer: sydraak
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geschrieben am: 02.08.2000    um 11:13 Uhr   
Meine Liebe Nebelwölfin,
Ich hoffe bald von dir zu hören, du ich muß meinem Vorredner recht geben, schau mal über den tellerrand, das Leben ist zu kostbar um es wegzuwerfen, melde dich, ich will von dir hören und noch eins will ich dir sagen, du bist niemandem egal , das siehst du ja wohl oder?

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"Autor"  
Nutzer: sydraak
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geschrieben am: 06.08.2000    um 01:08 Uhr   
Du weißt jetzt das du dich beimi immer melden kannst, ich bin da für dich, per telefon oder E-Mail, es war toll mit dir zu reden und ich habe den brief an Kai fertig,
du weißt was ich mein du, ich bin immer für dich da, an jedem Ort zu jeder zeit
bis zu deinem nächsten Aruf oder meinem ?!!!!
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