| "Autor" |
Furien und Heilige |
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geschrieben am: 13.08.2000 um 12:30 Uhr
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Angst, endgültig abzustürzen.
Und keiner mehr da,
Der mich noch einmal auffängt.
Die letzte Möglichkeit,
Reinheit zu erlangen, zu einer
Heiligen zu mutieren,
Ist nun vertan.
Auf ewig werde ich verdammt sein,
Als Furie verschrien und abgestempelt.
Man kann es sehen,
An meiner Haltung.
Die Haltung einer, die verletzt
Und tötet.
Doch die Augen sind Spiegel
Der ganzen Seele.
Jener, der sich die Mühe macht
In meine Augen zu blicken
Wird erkennen.
Mein ganzes Leben ein Kampf...
Den Heiligenstatus erlangen...
Und jetzt die Schlacht verloren! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 13.08.2000 um 01:56 Uhr
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die Schönheit der Seele eines Menschen kann man nicht erkennen, wenn er es nur zu gut versteht, sich in ständig neuer Verwandlung zu präsentieren....
Du kannst der Augen Braun nicht in Grün ändern, nur weil du so gesehen werden möchtest, und sich möglicherweise dadurch für dich die Welt in einem anderem Licht zeigt.... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 13.08.2000 um 11:58 Uhr
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Die «Alles-oder-Nichts-Stimmung» ist nicht nur im Leben sondern auch im o.a. Text mühsam.
Unklar bleibt dabei, was unter Heiligkeit überhaupt verstanden werden soll, und wieso diese denn unbedingt erlangt werden will.
Heilig Gesprochene hatten selten eine «geradlinigey» Biographie. Viele starben den Märtyrer-Tod.
Ein Leben, das bloss zwei Zustände kennt (Furie oder Heilige) erscheint mir einerseits armselig. Anderseits erhebt es sich mit einer Blasiertheit ohnegleichen über die Realitäten effektiven Lebens.
Die Rolle der Augen in diesem bipolaren Spiel bleibt fragwürdig. Wenn sie «die Güte der Furie» verraten sollen, erübrigt sich der ganze Text.
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Ein Verriss am Sonntag - welch ein Übel. Es ist verdammt schwierig, starre Texte zu verfassen. Die Arbeit verlangt mehr Denken.
Gruss vero
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