| "Autor" |
Solang Du nach dem Glücke jagst... |
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geschrieben am: 13.08.2000 um 11:00 Uhr
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Hi Ihr Lieben,
jetzt werde ich hier auch einmal eines meiner Lieblingsgedichte veröffentlichen, dessen Inhalt ich allerdings umstritten finde. Sagt mir doch einmal ob Ihr dem Sinn des Gedichtes zustimmen könnt oder ob Ihr es anders seht.
Natürlich H. Hesse:
Solang Du nach dem Glücke jagst,
bist Du nicht reif zum Glücklichsein,
und wäre alles Liebste Dein.
Solang Du um Verlornes klagst
und Ziele hast und rastlos bist,
weißt Du noch nicht was Friede ist.
Erst wenn Du jedem Wunsch entsagst,
nicht Ziel mehr noch Begehren kennst,
das Glück nicht mehr mit Namen nennst,
dann reicht Dir des Geschehens Flut
nicht mehr ans Herz, und Deine Seele ruht.
[i]möchte so gern nicht mehr jagen und gejagt werden, aber nicht sicher ist...[/i]
Eure Princesa G. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 13.08.2000 um 14:27 Uhr
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hallo princesa,
hesse ist zwar nicht einer meiner lieblingsdichter aber das gedicht ist sehr schön und es stimmt,weisst du princesa, ich denke man darf das glück nicht suchen, es findet einem und zwar dann,wenn du überhaupt nie damit rechnest, dann tritt plötzlich jemand an dich heran und es macht peng und es ist passiert,und du bist machtlos dagegen,es passiert einfach, ob du es eigentlich willst oder nicht, du kannst dich nicht dagegen wehren,princesa deshalb hör auf zu jagen,wie du schön geschrieben hast, mit gewalt wirst du nie dein glück finden,sowas kann man nicht erzwingen,princesa die liebe kommt plötzlich und unerwartet ich wünsche dir so von herzen das auch du sie findest so wie es mir passierte,ich liebe den wundervollsten mann auf erden, und hoffe nur das es immer so bleiben wird und diese liebe nie vergeht, umaeme dich mal ganz lieb elke |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 13.08.2000 um 15:25 Uhr
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ich denke nicht, daß es nur um die liebe geht, jutta. sie ist nur ein aspekt.
hm, im grunde klingt es gut und vernünftig. wer krampfhaft hinter etwas herjagt, wird vermutlich nie ans ziel gelangen (man denke nur an die triviale situation: nachts im bett, man ist hellwach, MUß aber schlafen, schließlich geht's morgens wieder früh raus - krampfhaftes zwingen führt da garantiert nicht zum erfolg).
aber keine ziele mehr zu setzen? kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen - es käme einem haltlosen schlingern durchs leben gleich. ein ziel zu setzen ist in meinen augen unerläßlich - nur auf den weg dorthin kommt es an ... ruhig und gelassen, und durchaus schon damit abfinden, es vielleicht nie zu erreichen - das ist für mich auch schon frieden.
*gruß* ABA |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 14.08.2000 um 09:27 Uhr
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[i]... mal für die Antworten dankt ...[/i]
Aber in der Tat liebe Jutta, nur um die Liebe geht es mir hier wirklich nicht ... obgleich natürlich möchte auch ich lieben und geliebt werden... aber es geht mir hier um einen höheren Aspekt [i] höher als Liebe na ja mal fragend schaut[/i].
Macht es wirklich Sinn im Leben keine Ziele zu verfolgen, erreichen uns die Ziele?! Ein für mich so fremder Gedanke, weil immer ich es war, die sich selber Ziele setzte und diese auch verfolgte. So haltlos durhc das Leben zu treiben und auf Erfüllung zu hoffen... na ja das ist vermutlich eher nicht mein Ding, aber vielleicht gibt es Menschen hier, die mir glaubhaft machen können, dass es sinnnvoller ist?
Ich umarme Euch lieb,
Eure Princesa G. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 14.08.2000 um 13:30 Uhr
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liebe princesa
ziele zu verfolgen dem leben ein ziel setzen, ist das a und o,aber du musst auch wissen was für ziele du willst und diese dann auch anstreben und verwirklichen,klar muss man sich selber immer irgendwelche ziele setzen ,sonst geht man unter,nur denke ich mir, dass man selber sich klar sein muss ,was man selber möchte,du kannst nicht wahrlos umherirren,aber so wie ich dich kenne weisst du doch ganz genau was du willst.
elke |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 14.08.2000 um 14:28 Uhr
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Etwas vorbestimmtes, benamt mit dem Wort Schicksal vielleicht?
Jäger
[Diese Nachricht wurde geändert von: hunter (geändert am: 14-08-00).] |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 14.08.2000 um 14:36 Uhr
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ich stimme dem Gedicht zu...ich denke wer nicht weiß was gleichgültigkeit bedeutet kann nicht wissen was Liebe ist...wer nie Hunger hatte erkennt nicht den Wert einer Speise...alles hat seinen Gegensatz und wer den nicht erlebt hat kennt das gegenstück nicht und weiß es nicht zu schätzen...
In Gedanken Setesh |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 14.08.2000 um 15:14 Uhr
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@ setesh
[i]Ganz erstaunt ist über diese Worte, die weise und klug erscheinen und mir so bekannt vorkommen...[/i]
Ja, liebe Jutta, Du hast recht, ich kenne meine Ziele ganz genau: ich wünsche mir in vollkommener Harmonie zu leben - mit mir und meiner Umwelt - und suche, zugegebenermaßen, die wahre, große Liebe ... die Liebe die Grenzen überschreiten kann, innere wie auch äußere, die selbstlos ist und gibt ohne nachzudenken ... und dazu bin auch ich bereit.
[i]mal nachdenklich auf den PC schaut und seufzt...[/i] |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 15.08.2000 um 01:05 Uhr
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jep, ich würde sagen, du triffst den nagel mal wieder auf den kopf!!
wie meistens, aber nicht immer!!!
küsschen cousinchen
ps. für alle die es nicht wissen.....marnie |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 08.01.2001 um 19:01 Uhr
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Nähe des Geliebten
Ich denke dein, wenn mir der Sonne Schimmer
vom Meere strahlt;
ich denke dein, wenn dich des Mondes Flimmer
in Quellen malt.
Ich sehe dich, wenn auf dem fernen Wege
der Staub sich hebt;
in tiefer Nacht, wenn auf dem schmalen Stege
der Wndrer bebt.
Ich höre dich,wenn dort mit dumpfen Rauschen
die Welle steigt.
Im stillen Haine geh ich oft zu lauschen
wenn alles schweigt.
Ich bin bei dir, du seist auch noch so ferne,
du bist mir nah!
Die Sonne sinkt, bald leuchten mir die Sterne.
O, wärst du da!
(Johann Wolfgang Goethe) |
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