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geschrieben am: 17.08.2000 um 13:11 Uhr
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Ach Männers nehmt nicht immer alles so bierernst, denkt mal an die Blondinenwitzeüberschwemmung, so ist das halt, wer austeilt, muß dann und wann auch mal einstecken können oder ... [i]ggg[/i]
In den Finger geschnitten !!! Und dann ...?
Frauen:
denken "aua"
stecken den Finger in den Mund, damit das Blut nicht durch die Gegend tropft,
nehmen mit der anderen Hand ein Pflaster aus der Packung, kleben es drauf und machen weiter.
Männer:
schreien "scheiße"
strecken die Hand weit von sich
sehen in die andere Richtung, weil sie kein Blut sehen können,
rufen nach Hilfe
derweil bildet sich ein unübersehbarer Fleck auf dem Teppichboden,
müssen sich erstmal setzen, weil ihnen auf einmal so komisch wird
und hinterlassen dabei eine Spur wie bei einer Schnitzeljagd,
erklären der zur hilfe eilenden Frau mit schmerzverzerrter Stimme, sie hätten sich beinah die Hand amputiert,
weisen das angebotene Pflaster zurück, weil sie der feten Überzeugung sind, daß es für die große Wunde viel zu klein ist,
schlagen heimlich im Gesundheitsbuch nach, wieviel Blutverlust ein durchschnittlicher Erwachsener überleben kann,
während sie in der Apotheke größere Pflaster kauft,
lassen sich mit heldenhaft tapferen Gesichtsausdruck das Pflaster aufkleben,
wollen zum Abendessen ein großes Steak haben, um die Neubildung der roten Blutkörperchen zu beschleunigen,
lagern vorsichtshalber die Füße hoch, während sie schnell mal das Fleisch für ihn brät,
verlangen dringend nach einem Bierchen gegen die Schmerzen
lupfen das Pflaster an, um zu sehen ob es noch blutet,
während sie zur Tankstelle fährt und Bier holt
drücken solange an der Wunde rum, bis sie wieder blutet,
machen ihr Vorwürfe, sie hätte das Pflaster nicht fest genug draufgeklebt
können aufgrund dieser Verletzung an diesem Abend leider nicht mit ihr Tennis spielen und trösten sich stattdessen mit dem Europapokalspiel, das ganz zufällig gerade im Fernsehen läuft,
sie bemüht sich derweil um die Flecken im Teppich,
schleichen sich nachts in regelmäßigen Abständen aus dem Bett, um im Bad nach dem verdächtigen roten Streifen zu forschen, der eine Blutvergiftung bedeutet
und sind demzufolge am nächsten Tag völlig übernächtigt und übellaunig,
nehmen sich vormittags zwei Stunden frei für einen Arztbesuch, um sich zur Sicherheit bestätigen zu lassen, daß sie wirklich keine Blutvergiftung haben,
klauen nachmittags aus dem Notfallpack im Aufenthaltsraum der Firma den Mullverband,
lassen die blonde Sekretärin die Hand bandagieren und genießen ihr Mitgefühl,
dermassen aufgebaut gehen sie abends zum Stammtisch und erzählen großspurig, das die "Kleinigkeit" wirklich nicht der Rede wert wäre.
Und Männers steckt da nicht ein Fünkchen Wahrheit drin hm [i]fgfgfgfgfg[/i] |
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