| "Autor" |
Drachenstolz |
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geschrieben am: 15.08.2000 um 22:14 Uhr
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Drachenstolz
Kannst Du Dir den Drachen
ohne Mut, Stolz und Freiheit vorstellen?
Ich nicht, Fürwahr,
der Drache ohne Flügel ist ein armseliges Geschöpf
Drum breche ihm die Flügel
Nimm ihm seinen Willen
und ich werde um den Drachen weinen,
mein Haß wird Dir sicher sein
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| "Autor" |
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geschrieben am: 15.08.2000 um 22:42 Uhr
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Haße nicht Hobbitmädchen kümmere Dich lieber darum den Drachen zu heilen, denn den Kampf mit seinem Schänder zu suchen
Tendrick, der Lichtelf |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 16.08.2000 um 10:34 Uhr
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Ich sagte nichts von Rache...
wenn Du denn Drachen geheilt hast und die Freude in seinem Gesicht siehst, daß ihm jemand geholfen hat, ihn jemand beachtet hat, jemand für ihn da war... Steht Dir dann immer noch nach Rache?!
Wenn Du Dich rächst, bist Du dann besser? ich bin dafür, daß übel vergeltet werden soll, aber niemals gerecht, denn Rache zieht eine blutige und schmutzige Spur und auf der Strecke bleiben dabei immer diejenigen, die Hilfe brauchen...
Räche nicht, Hobbitmädchen, und niemand wird sich an Dir rächen... ;o)
Tendrick, der Lichtelf |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 16.08.2000 um 12:59 Uhr
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Hallo Tendrick!
Das Gedicht ist zugegeben nicht mehr ganz neu, aber den Drachen zuerst zu heilen und sich erst dann zu rächen (so rum hatte ich das irgendwie nie bedacht), naja, es spiegelt noch meine Gefühle wider zu einer Zeit, wo ich selbst wie ein gefangener Drache ohne Flügel gefühlt habe, weil mich jemand doch sehr unter Druck gesetzt hatte (was auch der Grund war, warum es eigentlich niemand lesen sollte, aber man merkt dem Gedicht das ja nicht sofort an), aber wie gesagt, es ist schon ziemlich alt und die Geschichte dazu auch.
Hobbitmädchen |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 17.08.2000 um 00:43 Uhr
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Nein, wahrscheinlich nicht. Ich habe das Wort Rache wohl auch eher von dem Wort Haß (bzw. aus der letzten Zeile)abgeleitet. Wer haßt, möchte sich vielleicht rächen und vorher keine Ruhe geben. Aber auch Haß wird wohl verschwinden, wenn der Drache geheilt ist. Vielleicht sollte man lieber bei dem Drachen bleiben, anstatt überhaupt aufzubrechen, um ihm wieder helfen zu können, wenn sein Feind noch mal auftaucht. Es ist wohl wichtiger einen Freund zu gewinnen (und das hat man wohl, wenn man dem Drachen geholfen hat), als daß er gerächt wird. Wenn man es so bedenkt, daß der Drache überlebt, hast Du wohl recht.
Ich hatte aber ehrlich gesagt eher die Vorstellung, daß der Drache daran stirbt, man ihn gar nicht mehr heilen kann (wie gesagt, das Gedicht ist schon recht alt, ich stecke da selbst nicht mehr so drin). Aber selbst dann sollte man vielleicht lieber noch ein letztes Mal den Drachen und sein Andenken ehren anstatt im Haß zu versinken (woraus dann erbitterte Rache folgt). Aber das wird dann wohl auch nicht so einfach werden. Aber andererseits, nur weil etwas nicht einfach ist, ist es ja kein Grund, es nicht zu tun. Ich habe auch noch nie wirklich darüber nachgedacht, was ich in so einer Situation tun würde, wenn so etwas (nicht unbedingt mit Drachen) wirklich passieren würde. Vielleicht würde man im ersten Augenblick an Rache denken, aber wenn man dann auch nur etwas länger in das Gesicht desjenigen gesehen hat, dem man geholfen hat und sich lieber daran freut, verschwindet dieser Gedanke wohl so langsam.
Ich habe das Opfer (also den Drachen) wohl etwas vernachlässigt, andererseits habe ich darin irgendwie auch nur ein Fantasy - Gedicht gesehen (neben dem realen Hintergrund natürlich).
Mir fiel allerdings auch eben Tara - Lia ein, die auch nicht losgeht, um den Drachen zu rächen, sondern ihm nur hilft, er hat zwar noch Flügel, aber er sitzt auch am Boden und kann nicht mehr fliegen. Paßt irgendwie.
Hobbitmädchen
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