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Geborgenheit |
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geschrieben am: 19.08.2000 um 13:34 Uhr
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Dunkelblaue Nacht, mit Sternen übersäht
der Wind weht, trägt mich fort von hier
nach irgendwo, mein Kleid bläht
sich im Mondschein, glitzert der Reif.
Ich fliege durch die bergende Nacht
fort von meinen Gedanken, erlebe die Stille
die um mich herum ist und wacht.
Nicht mal eine Grille zirpt in dieser Nacht.
Trost und neuer Mut fliegen an mir vorrüber
und ich trinke sie wie Honigmilch
- mit Behagen und Wonne und mit kleinen schnellen Schlucken
Nun bin ich satt... und fliege weiter
dem Morgen entgegen und fürchte mich
nichteinmal vor der alles entblößenden Helligkeit des Morgens
der zwar mit Nebelschleiern
das Licht dämpft, aber Abstrasktes hervorbringt, als wäre es nichts.
Und in meinem Ohr singt die gehende Nacht ein Lied,
sie sei auch am Tage zu finden,
sie sei immer da,
und vor allem,:
sie käme wieder, um mich zu umhüllen,
wenn ich sie brauche, wenn ich sie will. |
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