| "Autor" |
Laurins Lieder |
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geschrieben am: 21.08.2000 um 12:33 Uhr
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Wenn die Dämmerung uns umschwebt,
alle Ferne decket zu,
und im engen Umkreis lebt
heimlich nur noch ich und du -
laß uns lange Blicke tauschen,
tief in klare Augen sehn,
träumend Traumesworten lauschen, die von Herz zu Herzen gehn.
-.-.-.-.-.-.-
Was bin ich hier verloren
in Sand und heissem Stein
und wurde doch geboren, ein Quell zu sein.
Die trägen Lüfte stehen
und machens Atmen zur Last
kein starkes Windeswehen, das meine Segel faßt.
Ich lüfte mein Gefieder,
bin doch zu schwer zum Flug.
Alle Sehnsucht meiner Liede,
verleiht nicht Kraft genug.
Doch einmal kommt der Morgen,
voll wildem Wind,
da schwingst du deine Flügel,
ein Adlerkind
vergißt was in den Klüften,
den Flug dir hat verwehrt,
und segelst auf den Lüften,
wie es dein Herz begehrt.
Und einmal kommt der Abend.
Das Licht verblaßt. Die Welt wird blau.
Und ich tauch auf Nimmerwiedersehen,
wo die Ströme unter Berge gehn,
Zu meiner Mutter, der Wasserfrau.
-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-
Der durch endelose Nacht
tausendtausend Jahr gesprungen,
hat dich auch der Berg verschlungen,
Stein, ich ahne deine Macht.Scheue Wünsche, die sonst kaum bis ans Tor der Dämmrung dringen
fangen mutig an zu singen,
Tief im Herzen strahlt der Traum.
Traumgewährer, Zauberstein, dass ich dich in Händen halte!
Das ich deiner Kräfte walte!
...Und die Wirklichkeit ist mein!
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| "Autor" |
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geschrieben am: 21.08.2000 um 12:38 Uhr
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Diese Worte sind nicht von mir, sondern stammen aus einem meiner Lieblingsromane "Laurins Geheimnis"
*lächelnd, Branwen* |
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