Auf den Beitrag: (ID: 27044) sind "4" Antworten eingegangen (Gelesen: 374 Mal).
"Autor"

zweisamkeit

Nutzer: wrose
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geschrieben am: 24.08.2000    um 09:52 Uhr   
gemeinsam
auf den strassen in den parks,
zu hause im bett.
menschen sind nicht gern allein.
sie scheuen das alleinsein,
wie die dunkelheit
und die kälte.
doch du magst die schwärze der nacht,
das alleinsein.
nur die kälte und die einsamkeit,
die magst du nicht.
und so sehnst du dich,
wie sie,
nach liebe,
nach geborgenheit,
nach der wärme einer anderen person.
nur hast du die regeln nie gelernt,
keiner hat es dir je gezeigt,
und so läufst du ihr hinterher,
...deiner sehnsucht...
d.b.

[Diese Nachricht wurde geändert von: wrose (geändert am: 25-08-00).]

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"Autor"  
Nutzer: Tendrick
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geschrieben am: 24.08.2000    um 19:32 Uhr   
[i]sitzt neben der Rose, weil das Gefühl wohl kennt, weiß was in ihrer und auch in seiner Seele brennt, weiß, daß eines Tages beide Freunde, das Glück ihrer Seele finden werden und die Einsamkeit dann wohl gebrochen wird sein...
aber bis zu diesem Moment genieße ich die Nähe meiner Freunde, denn ein echter Trost sind sie, sie verwandeln die Straße der Einsamkeit in einen erträglichen Weg[/i]
Für Dich meine liebe Freundin, weiße Rose
tendrick, der Lichtelf
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"Autor"  
Nutzer: Gast_Shadowdance
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geschrieben am: 25.08.2000    um 01:09 Uhr   
... verzeiht Ihr beide es mir, wenn ich mich einmische ...
ich kenne diese Einsamkeit
die Kälte
das rauhe Ausgeliefertsein
den Wunsch dazu zu gehören
eine Heimat finden
nicht mehr alleine sein
ich habe viele Jahre geglaubt, die Einsamkeit in der Zweisamkeit aufheben zu können, mit dem Erfolg, daß ich zu zweit einsam war.
Erst als ich die Heimat in mir selbst fand, als ich lernte mich in mir wohl zu fühlen, in mir selbst zu hause zu sein, mich selbst zu akzeptieren und mich selbst lernte zu lieben, war es mir möglich diesem Gefühl der Einsamkeit zu entkommen.
Der Weg führt über die Gefühle, über die Psyche des Menschen.
Ich habe gelernt mich selbst zu lieben, mir zu geben, was ich brauche, mein eigener Anwalt sein.
So wie ich mich behandle, so wie ich mit mir umgehe, gehe ich mit meinen Mitmenschen um.
Ich liebe meine Mitmenschen wie mich selbst. Ich liebe das Leben.
Das Prinzip des Liebens lernen ist ziemlich schwer. Es bedarf viel Übung, ich übe immer noch.
Erst durch diesen Lernprozess kam leise dieses Gefühl "angekommen zu sein" in mir auf. Ich fühle die Verbindung zu anderen Menschen. Ich bin seitdem nicht mehr einsam. Auch wenn ich allein bin, fühle ich mich nicht einsam.
Ich freue mich Menschen zu begegnen, mit denen ich mich verstehe. Ich habe auch nach wie vor den Traum, einen Partner zu finden, der mich so akzeptiert, wie ich bin.
Wenn ich heute auf Menschen zugehe, dann weil ich es gerne tue. Ich bin gerne mit Menschen zusammen. Ich interessiere mich für Andere. Ich lebe und erlebe die freiwillige Zuwendung.
Einem verständnisvollen Menschen zu begegnen ist für mich eines der schönsten Geschenke, es hilft manchmal sehr ein Ohr oder eine Hand dargeboten zu bekommen. Es ist viel schöner, wenn man die Erfahrungen des Leben, die Höhen und Tiefen mit anderen Menschen teilen kann.
Aber dieses krampfhafte Suchen nach der Nähe eines anderes Menschen, um die eigene Einsamkeit zu überwinden, ist weg.
Ich brauche nicht mehr unbedingt Menschen um mich herum. Ich muss mich nicht mehr mitteilen. Der Zwang, den ich einst fühlte, die Flucht vor mir selbst, das ist alles verschwunden.
Ich bin gern mit mir zusammen. Und wenn ich will, nehme ich mir Zeit für andere Menschen. Und wenn jemand anderes keine Zeit für mich hat, macht es mir heute nichts mehr aus. Auch ich habe nicht immer Zeit.
Ich habe seinerzeit viele Gedichte über Einsamkeit geschrieben, vielleicht veröffentliche ich hier den einen oder anderen Text (aber nicht heute ... sorry).

Shadowdance
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Nutzer: Gast_white*crystal
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geschrieben am: 25.08.2000    um 09:03 Uhr   
für wRose, geschrieben am 25.08.00
Stop all the clocks
cut off the telephone,
prevent the dog from barking
with a juice bone.
Silence the pianos,
and the muffle drums
bring out the coffin,
let the mournerscome.
let the airplanes up in morning sun scribblingon the sky the message
he is dead.
Put great bays
around the white necks of the public dove.
Let the traffic Policemen wear black cotton gloves.
he was my north, mysouth, my east and west,my working week and my Sunday rest.
my Moon, my midnight, my talk, my song.
I tought that Love would last forever,
I was wrong
the stars not wanted now,
put out everyone.
Pack up the moon
and dismantle the sun
Put away the Ocean
and sweep up the wood
for nothing now can ever come to any god


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"Autor"  
Nutzer: Tendrick
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geschrieben am: 25.08.2000    um 11:56 Uhr   
[i]einfach nur lauscht[/i]
Tendrick, der Lichtelf
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