Auf den Beitrag: (ID: 27046) sind "4" Antworten eingegangen (Gelesen: 612 Mal).
"Autor"

Einsamkeit

Nutzer: Gast_Shadowdance
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geschrieben am: 25.08.2000    um 03:36 Uhr   
Das Herbstvögelchen
Vogeljunges, im Herbst geboren
deine Eltern sind weit
in wärmere Länder gezogen.
Du warst noch nicht bereit.
Aufgeplustert sitzt du, verloren
verkrampft krallen deine Zehen sich fest
um einen Ast, den du schon bald verläßt.
Frierend lauscht du dem Surren
in deinen Ohren.
Vögel umkreisen Dich, singend in Scharen
vergeblich suchst du deine Vorfahren.
Kommt niemand dich wärmen?
Traurig lauscht du der Anderen Lärmen.
Keiner hat das Vogelkind in dir erkannt
einsam, ungeliebt, von später Zeit verbannt,
um das Behütet-Sein betrogen.
Zum Leben fehlt die Reife,
leise
schließt du die Augen,
erstarrt im ewigen Eise.

(c) Lebensspuren / Shadowdance
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Nutzer: Tendrick
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geschrieben am: 25.08.2000    um 19:22 Uhr   
Manchmal im Herbst, da geschieht es, daß ein kleines Kind einen Vogel am boden findet...
Manchmal im Herbst,da geschieht es, daß diese Kind den Vogel mit nach Hause nimmt...
Manchmal im Herbst,da geschieht es, daß eine Familie ein Heim für ein verlorenes Tier schafft...
Manchmal im Herbst, da geschieht es, daß der Frühling über einen hineinbricht...
Von einem Kind, an einen Vogel im Herbst...
schön, daß es Dich gibt!
Tendrick, der Lichtelf
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Nutzer: Sirtis
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geschrieben am: 26.08.2000    um 11:13 Uhr   
*lächelt sanft zu Shadowdance und Tendrick, umarmt beide lieb und verschwindet wieder im silbernen Nebel*
Sirtis
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Nutzer: spirit_de
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geschrieben am: 28.08.2000    um 09:11 Uhr   
*sieht zu shadowdance dann zu Tendrick*
Wahrlich weise Worte meine Freunde... So spiegelt der Herbst doch am besten das menschliche Sein wieder, da er einen Facettenreichtum besitzt wie sonst keine Jahreszeit...
Sturm aber auch laue Lüfte, Wärme oder Kälte, Regen und Sonne all dies vereint der Herbst in sich...
*bricht ab und verschwindet in den tiefen des Waldes*
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Nutzer: orla
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geschrieben am: 02.09.2000    um 13:42 Uhr   
...altes vergeht und die Zeit schreitet voran. Es reicht nicht nur zu sein.
Was nützt mir ein Ast in klirrender kälte, tue liebr die Flügel auf und lasse mich vom Winde führen.
Bin ich allein...trotz leben um mir, bin ich allein trotz mir....!
Nein, ich warte nicht auf das Eis, nicht auf die peitschenden Flocken.
Nein ich hoffe noch und bleibe nicht....hier hocken.
Mein Leben wäre nichts...hätte nicht seinen glanz....wenn ich nun schon, mit dem Tode tanz.
...auf auf ist der Zeitenlauf
und auf auf mein Kampf
...ist niemand da der mich Hütet...so werde ich der beste schützer meiner selbst.
Altes vergeht, die Zeit schreitet voran....wenn nicht jetz, dann wann....dann nie.
Nehme die Zügel in die Hand....
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