| "Autor" |
wahre gefühle |
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geschrieben am: 29.08.2000 um 15:07 Uhr
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angst vor der stille, die viel zu laut ist
angst vor der einsamkeit, die mich auffrißt
angst, daß alles über mir zusammenstürzt
angst vor der nacht, dunkel und bedrohlich
angst, auch im schlaf keine ruhe zu finden
denke an dich
immer nur an dich
erinnerung an vergangene sekunden mit dir, schön und schmerzhaft
angst vor jahren ohne dich, nur noch schmerzhaft
ohne dich
angst, alles falsch gemacht zu haben
das wenige kaputtgemacht, das mir vergönnt war
angst, daß du mir nicht glaubst, wenn ich dir sage
ES TUT MIR LEID
angst, daß es dich nicht interessiert
angst, dich endgütig verloren zu haben
angst, nie wieder jemanden so in mein herz schließen zu können
angst, dich irgendwann das letzte mal gehen zu sehen
angst, verletzt zu werden
angst, nie die richtigen worte zu finden
wünsche mir, daß du da bist
daß du einfach nur da bist
und mir die angst nimmst |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 29.08.2000 um 16:15 Uhr
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Liebe Seija, ich kenne dich nur von kurzen Minuten aus dem Wald und ich denke, du wirst dich auch nicht erinnern können an mich, aber das spielt auch keine Rolle.
Ich weiß, was du empfindest, Angst hemmt uns, macht uns klein, aber wir können nicht erwarten, das sie uns derjeniege nimmt, den wir lieben. Ja wir wünschen uns das, aber es geht nicht. Derjeniege, den wir lieben, der kann uns nur helfen uns die Angst selbst zu nehmen. Das ist jedenfalls meine Erfahrung, allerdings geglückt ist mir das auch noch nicht, aber ich habe es in Arbeit sozusagen.
Ich wünsche dir mehr Glück als mir, denn ich schaffe es wohl nicht ...
Impala |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 29.08.2000 um 16:34 Uhr
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[i]ich weiß, was du meint seija. durch diese angst hab ich meinen freund verloren ... es tut so weh, denn ich weiß, daß es meine schuld war ... es ist grausam, denn ich konnte es nicht verhindern ... ich gab meinem freund nicht die gelegenheit mir zu helfen. warum weiß ich eigentlich auch nicht?[/i]
[b]doch! ich hatte angst...[/b] |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 29.08.2000 um 17:25 Uhr
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@ Impala:
Ich glaube auch ich werde meine Ängste nicht los, habe ich doch manchmal das gefühl es könnte so sein, doch dann wieder der Einbruch. Ja, wahrlich kann mir wohl der den ich liebe nicht dabei helfen diese Ängste loszuwerden.
Und es sind immer die selben....
Und bestimmt auch nicht berechtigt....
...aber sie sind einfach da, als wären sie ein Teil von mir, als ob ich nicht ohne sie Leben könnte...
...DAS IST ERSCHRECKEND... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 29.08.2000 um 20:01 Uhr
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[i]nimmt seija einfach in den arm[/i]
ich weiß ... mein Gott ich weiß es so genau was du meinst, mir geht es im grunde genauso. Ich denke die Angst ist ein Teil unseres Lebens, vielleicht müssen wir sie nur annehmen, zulassen, um sie eines Tages hinter uns zu lassen ... vielleicht frißt sie uns aber auch auf, es ist so schwierig zu wissen, was man tun soll, alles scheint zu zerfließen. Ich weiß seija, ich weiß ... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 01.09.2000 um 16:52 Uhr
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*impala auch mal ganz dolle umärmels*
Wir schaffen das schon nicht wahr?
Schließlich haben so viele die selben ängste und können damit Leben, dann können wir beiden starken das bestimmt auch.
das einzigst gute an diesen ängsten ist es wenn der den man liebt versucht einem die angst zu nehmen. Dann kommt so viel liebe und wärme rüber *lächelt*
Wir schaffen das schon |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 04.09.2000 um 19:47 Uhr
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*seine Seija in die Arme schließt,die nassen Augen fest geschlossen.Leise und zitternd seine Worte:*
Das Versprechen das ich Euch einst gab, meine Kraft solle Euer Schwer, meine Liebe Eure Rüstung und mein Leib Euer Schild sein, Euch zu bewahren vor allem was da kommen mag soweit meine Kraft reicht ... es gilt noch immer und das wird sich auch nicht ändern, doch das heißt nicht das ich keine Angst habe... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 09.09.2000 um 15:18 Uhr
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Angst, Verzweiflung, Unsicherheit sind Gefühle, die zu jedem Menschen gehören, die jeder in sich trägt, die jeder kennt und keiner mag.
Es gibt zwei Möglichkeiten damit umzugehen:
du kannst sie versuchen beiseite zu schieben und nicht zu beachten, dann werden sie größer und fressen Dich auf.
du kannst versuchen, sie da sein zu lassen, wo sie sind, in Dir drin, nimm Dich dieser
Gefühle an, schau sie an, betrachte sie genau, nimm Dir Zeit für sie und für Dich,
lade sie zu Dir ein als Deine Freunde - lebe mit ihnen - sie sind auch Dein Schutz, sie wollen Dir etwas sagen, sie mahnen Dich zu Vorsicht. Nimm Dich Deiner Gefühle in Dir an, nicht nur der angenehmen Gefühle wie Freude und Zufriedenheit, denn gegen die wehrst Du Dich doch auch nicht?
Wir Menschen tragen eine ganze Palette von Gefühlen in uns, angenehme und unangenehme Gefühle, den Schmerz, den wir glauben nicht durchhalten zu können und es letztendlich doch schaffen ...
auch die Einsamkeit, die Dunkelheit sind Gefühle tief in Dir ... wir kennen sie alle und fürchten sie und doch können wir sie überwinden. Aber nicht auf die Weise von der wir glauben, dass sie uns erlöst. Wir flüchten vor der inneren Einsamkeit zum DU, zu einem anderen Menschen. Doch die Einsamkeit in uns bleibt. Kehre zurück zu Dir, zu Deiner Einsamkeit in Dir, schau sie Dir an, nimm Dir Zeit für Dich selbst, fühle Deine Einsamkeit, fühle all Deine Gefühle, lerne sie lieben, lerne Dich lieben und gehe mit dieser Liebe auf die Welt zu - auf das DU.
In dem Maße, wie Du Dich achten und lieben lernst, verlierst Du die Einsamkeit in Dir und fühlst die Verbundenheit zum Du - zur Welt.
Shadowdance
P.S. Liebe ist auch sich verzeihen ... |
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geschrieben am: 09.09.2000 um 18:18 Uhr
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Angst ist der größte Feind der Liebe. Man fühlt sich dann, als klammere sich ein Ertrinkender an einen.
Man möchte ihn retten, weiß aber, daß er in seiner panischen Angst den Retter mit ins Verderben reißt. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 10.09.2000 um 23:25 Uhr
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Angst fühlen ist normal ... jeder fühlt Angst, sie gehört zum Leben dazu. Wenn ich die Angst in mir annehme, sie als meine Freundin betrachte, die mich schützt, verliert sie die Macht über mich und ich kann mich anderen Dingen zuwenden.
Das was Du ansprichst Vidda ist, glaube ich, mehr Mißtrauen. Wenn ich jemanden liebe vertraue ich ihm.
Shadowdance |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 11.09.2000 um 19:15 Uhr
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*nickt @ Shadowdance*
Habt dank, werde eure Worte in Ehren halten und sie beachten |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 15.09.2000 um 10:51 Uhr
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schaut etwas düster auf das was er ließt kennt er doch die Macht die alles enzweit...
Doch sei gewarnt dunkles Geschöpf die Blicke sin dauf Dich gerichtet....du die den lieben den Tod bringt |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 16.09.2000 um 00:27 Uhr
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Deine Ängste in Ehren,
aber Dir bleibt
keine andere Wahl
als sie zu verlieren,
wenn Du Deine Träume
leben willst.
...*lächelt zu seija..und umarmt sie* |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 19.09.2000 um 06:24 Uhr
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Angst gehört zum Leben. Für alles gibt es einen Gegenpol: Liebe und Hass, Gut und Böse, Angst und Mut... Das eine kann ohne das andere nicht existieren. Um das andere zu erreichen, muss man sich dem Gegensatz stellen.
Angst ist ein natürlicher Abwehrmechanismus. Sie kann schützen und doch hindern. Seinen Ängsten muss man sich stellen. Und wie ich Euch bisher kennenlernte, Seija, so denke ich es wird Euch gelingen. Ich kenne Eure Ängste nicht, doch habt den Mut zur Angst! ...und mir scheint als gäbe es helfende Hände...
Sirtis
*im silbernen Nebel verschwindet* |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 12.10.2000 um 17:35 Uhr
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seija, was sagtest du noch vor wenigen Wochen zu mir: "wir beiden, wir schaffen das!" und so ist es auch heute noch, erwarte nicht den Sieg geschenkt zu bekommen in solch kurzer Zeit ... Zeit kann unsere Freundin werden, unsere Verbündete. Dränge dich nicht selbst, lass dir Zeit, nimm sie dir ...
[i]in arm nimmt und es einfach weiß ...[/i] |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 12.10.2000 um 19:55 Uhr
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*nickt*
Die Zeit macht Stark und aus Fehlern lernt man und es kann nur besser werde....
Und ich weiß er wird noch immer für mich da sein wenn ich ihn brauche, nur nicht auf die Art in der ich es gewohnt war....
*lächelt schon etwas fröhlicher*
Es wird alles gut!!!!!!!
*und behält die schönen zeiten in Erinnerung* |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 12.10.2000 um 21:50 Uhr
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...manchmal ist die Zeit unser Gegner...
...doch oft ist sie unser Weggefährte...
Zeit kann heilen, sie kann es uns ermöglichen uns selbst hinter aller Trauer wieder zu erkennen. Sie kann helfen zu finden was wir verloren. Man darf nur nie aufhören an sich zu glauben und muss der Zeit die Zeit lassen...
Sirtis |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 13.10.2000 um 00:53 Uhr
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Und all diese ängste haben sich nun erfüllt *weint*
Die Stille ist viel zu laut...
Ich bin nun einsam und es frißt mich auf...
Über mich ist alles zusammengebrochen...
Ich habe angst vor der Nacht denn alles ist dann nur viel schlimmer...
Ich finde im Schlaf kein ruhe mehr, ist für mich selbst der tag ein eniziger Albtraum...
Und die Erinnerungen schmerzen...
Ich habe alles falsch gemacht, habe zu viel gedrängt...
Und nun habe ich ihn verloren....
Und keiner ist da der mir diese ängste genommen hat und sie werden immer bleiben.
Und das Schwert barste...
Die Rüstung zersprang....
Und das Schild löste sich plötzlich in Luft auf....
Doch noch immer ist er der einzigste den ich Vertraue!
*in schmerzen eure seija*
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| "Autor" |
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geschrieben am: 13.10.2000 um 15:38 Uhr
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ich kann gut verstehen das alle meinen seine Angst kann man nur bekämpfen wenn man sie erkennt und mit ihr umzugehen lernt..
was aber ist wenn die Angst sich in Verzweiflung umwandelt. Und man einen gewissen Sinn verloren hat??
Man sagt immer das man aus jedem Tief wieder rauskommt. Was aber ist wenn man immer tiefer hineinsinkt auch wenn man es nicht möchte.. und was ist wenn man vergessen möchte und die Zeit trotzdem nichts heilt???
Und man selbst nicht mehr kann?? Vieles ist so leicht gesagt. Aber verwirklichen kann man von gesprochenem und versuchtem so wenig... |
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