| "Autor" |
Vampir |
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geschrieben am: 29.08.2002 um 11:20 Uhr
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So schön wie ein Engel,
doch kalt wie der Stein
zieht er nachts durch die Straßen
im mondhellen Schein.
Sein Opfer umgarnend,
so kommt er ans Ziel
er küsst ihren Hals,
der Puls verspricht viel.
Die Zähne ansetzend,
so beißt er hinein,
das Blut läuft heraus
und er saugt es ein.
Sein Mahl ist beendet,
das Opfer ist tot,
so zieht er nun weiter
kurz vor Morgenrot.
Im Versteck angekommen,
gönnt er sich jetzt Ruh
kurz vor Aufgang der Sonne
fällt der Sargdeckel zu.
So schläft er nun friedlich
bis zur nächsten Nacht,
ein neues Opfer sich suchend,
das erliegt seiner Macht.
by silentrose 2002 |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 29.08.2002 um 15:22 Uhr
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Ich Raziel, der verlorene...
... sah Träume purer Hoffnung.
Zerschlagen am Boden der Unendlichkeit.
Wehe mir, der es damals wagte.
Ich sah Welten.
Welten, die Ihr Menschen niemals begreift.
So schmerzvoll im Leid der Ewigkeit.
Ich sah meine Augen.
Einst voll Würde, nun voll der Tränen.
In Trauer der ewigen Finsternis.
Rache für meinen Seelenfrieden.
(wenn du weist wer raziel ist) |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 29.08.2002 um 16:00 Uhr
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Schattenflamme....
ich muss zu meiner Schande gestehen,
dass ich leider nicht weiß wer
Raziel ist...
aber hilf mir mal meine
Bildungslücke zu schließen.
Grüßle
Rose |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 29.08.2002 um 19:04 Uhr
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Na das ist aber mal was interessantes ...
Habe es mir durchgelesen und muß sagen, es hat Spaß gemacht. So ein Gedicht über ein "Children of the night"
(--> Blutengel Lied) in einer deutschen Version ist dir auf jeden Fall gelungen ... *g* C U |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 17.03.2003 um 07:47 Uhr
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Vampirliebe
Manchmal liegt sie dumpf und schwer, wie ein
Stein auf meiner Seele.
Aphatische Angst in der Dunkelheit, mit den ich
mich oftmals quäle.
Aber heute Nacht, da tropft der Regen
plätschernd aufŽs Asphalt.
Doch ich geh mutig weiter, immer weiter, tiefer
rein in seinen Wald.
Ich hör nicht auf das Stimmengewirr in meinen
Kopf, lauf zügig weiter.
Das Herz einer Tigerin, klopft heute in mir und
ist ein guter Begleiter.
Heute Nacht werde ich Vollkommen sein, ich
fühl mich so beschwingt.
Ich stapfe in den Nebel und hör, wie der Geist
des Waldes raunend singt.
Nichts und Niemand, kann mich heute
aufhalten, nichts auf dieser Erde.
Denn mein Weg führt mich direkt zu Dir, auch
wenn ich daran sterbe.
Werde mich Dir zu frass vorwerfen und Deine
Mitternachtsspeisung sein.
Mein Blut, mit dem Deinigen vereinen, so werde
ich für immer Dein.
Will Dir bis zum Morgen gehören und im ersten
Sonnenstrahl vergehn.
Werde dann zu Asche werden und langsam, vom
kühlem Wind verwehn.
Das alles ist mir gleich, denn ich werde nur noch
Dir allein gehören.
Dich nah an mich drücken und Dich mit einem
letzten Kuss betöhren.
Will lieber zu Deinen Füssen liegen und leise, zu
feinem Staub zerfallen.
Als einsam, in dem Schloss zu wandeln, durch
düstere, kalte Hallen.
Ich werde Dir gehören, in dieser letzeten Winternacht,
nur Dir allein.
Werde ein einziges mal, Deine Nähe spüren und mit
Dir verbunden sein.
Sie zetern laut die Stimmen, so etwas dürfte es nie und
nimmer geben.
Doch ich werde Dir alles schenken, mein Herz und
mein Vampirleben.
© by Moonlight |
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!
Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird
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