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"Autor"

momente

Nutzer: anonyme
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geschrieben am: 01.09.2000    um 12:01 Uhr   
Momente
Kostbarer als ein Goldstück sind Momente
Momente der Freude,
der schönen Erinnerungen.
Ein Sonnenstrahl in meinem Herzen
lässt mich die Schmerzen vergessen ,
die Qualen des Lebens und den Pein des Seins
spüre ich nicht länger mehr.
Helle Freude durchzieht mich dann
Spaß am Leben den hab ich jetzt.
Fröhlichkeit in jedem Winkel
Lachen wie eingemeißelt.
So kennt man mich auch
Lustig aufgeweckt, temperamentvoll
Albern schon manchmal, nervig und fast immer gut drauf...
Doch die Erinnerung ist schneller als die Freude.
Unverschließbare Wunden, im Freudenrausch nicht gespürt
rächen sich für das Nichtbeachten mit Schmerzen der Vergangenheit.
Erinnerung an fest verschlossene manchmal fast vergessen Ereignisse.
Die Ignoranz und das lachen einiger Wesen vergrößern die Wunden,
die einige mit viel Bedacht versuchten zu verschließen.
Wie groß können die Wunden werden?
Bevor ich verblute?
Wie lange kann man mit solch Wunden leben?
Wozu überhaupt?
Damit die Wunden größer werden?!
Der Nebel der Benommenheit raubt mir die Sinne
die Vernunft
weg will ich nur weg!
In ein tiefes dunkles Loch bin ich gefallen.
Versuch aus dem Loch zu entkomen,
grab mir die Hände blutig.
Nach einiger Zeit, die Kraft reicht zum Weinen nicht mehr,
reicht mir jemand ein Seil.
Ich seh in das Gesicht der entgültigen Entscheidung die das Seil hält.
Doch die Kraft und der Mut das Seil zu nehmen fehlt.
Gefangen im Loch. Allein. Ergeben dem Schicksal,
warte ich einfach ab.
Nach einiger Zeit bin ich aus dem loch heraus...
In der Ebene der Normalität zurück
Und wieder versuch ich den Berg des Moments zu erklimmen
Der berg der momente der freude und der schönen Erinnerungen
Doch je höher man kommt je tiefer fällt man wieder..

Oder wann werde ich das seil nehmen?

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"Autor"  
Nutzer: anonyme
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Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 14

geschrieben am: 01.09.2000    um 12:03 Uhr   
Ich nehme meine Sorgen,
und teile sie winzig klein auf
und werf sie in den Wind.
Dass sie sich verteilen sollen
Und nicht mehr wiederkommen.
Doch sie werden zu einem sturm
Und wehen mich um.
Ich nehme meine Sorgen,
und teile sie winzig klein auf
und werf sie in einen Bach.
Dass sie fortschwimmen
Und nicht merh wiederkommen
Doch sie sammeln sich im meer und werden zur Flut
Die mich überspült.
Ich nehme meine Sorgen,
und teile sie winzig klein auf
und zünd sie an
dass sie verbrennen
und nicht mehr wiederkommen.
Doch sie werden zu einer großen Flamme
Und verbrennen mich.
Ich nehme meine Sorgen,
und teile sie winzig klein auf
und vergrab sie unter dr Erde
dass sie vergessen werden
und nicht mehr wiederkommen
doch sie werden zu einer Lawine
und begraben mich.
Ich nehme meine Sorgen,
und teile sie winzig klein auf
und frier sie ein
dass sie abkühlen und zu schönen schneeflocken werden.
Und nicht mehr wiederkommen
Doch sie sammeln sich und werden zu einem Eisblock
Der mich umschließt und erfrieren läßt.
Ich nehme meine Sorgen
Und lasse sie wie sie sind.
Und nehm sie in mich auf.
Dass sie mich schützen und warnen
Vor weiteren fehlern und gefahren.
Oder dass sie verschwinden
Oder aber dass sie mich von innen zerstören...
...

*lächelt mal danked zu shadowdance*
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"Autor"  
Nutzer: anonyme
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Anzahl Nachrichten: 14

geschrieben am: 01.09.2000    um 12:42 Uhr   
entschuldigt sich für den sch. den da fabriziert hat
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"Autor"  
Nutzer: Gast_Shadowdance
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Anzahl Nachrichten: 281

geschrieben am: 03.09.2000    um 14:46 Uhr   
Liebe Anonyme,
es gibt keinen Menschen auf der Erde, der nicht im Laufe seines Lebens durch Situationen und Menschen verwundet wird oder sich selbst Wunden zufügt, weil man etwas tut, was man hinterher unendlich bedauert.
Es gibt Zeiten, da häufen sich Wunden in dichter Folge, eine nach der anderen und wir haben nicht die Zeit oder die Möglichkeit, jede einzelne zu fühlen oder wir flüchten vor dem Schmerz und rennen weg, irgendwohin.
Es gibt Wunden, die heilen mit der Zeit von alleine. Es gibt Wunden, die brechen immer neu auf, eitern: das sind die schweren Verletzungen der Seele, die erst gefühlt betrauert werden wollen, bevor sie heilen können.
Warum sollst Du nicht fröhlich sein und lachen und mit der Zeit mitlaufen?
Doch wenn sich Deine Wunden zu Wort melden, dann verharre einen Moment, fühle sie, schau sie an, erinnere Dich, fühle den alten Schmerz noch einmal neu, er wird heute anders sein, auch Du bist heute anders als damals. Traure die Zeit, die Du brauchst, traure über den Schmerz dieser Wunde und auch sie wird sich mit der Zeit verschließen.
Worte, Lieder können Erinnerungen auslösen.
Niemand von uns kennt Deine Wunden, niemand weiß, was Du erlebt hast, niemand außer Dir weiß wer Du bist und wie Du fühlst. Wir sprechen aus uns heraus. Wir sprechen mit Dir nicht, um Dich zu verletzen, wir wissen nichtmal, daß wir Dich verletzen.
Nimm Dir Zeit für Dich selbst, leide, traure über die Wunden in Dir, nimm Dich ihrer an, sie gehören zu Dir, sie formen Dich zu dem Menschen, der Du heute bist, der Du wirst.
Wunden sind Erfahrungen, die wir alle auf dem Weg durch das Leben machen. Die Wunden, die wir durchlitten haben, können uns einen tiefen Einblick in die menschliche Seele geben, der uns zu Verständnis gegenüber uns und unseren Mitmenschen führt. Wir können auch an unseren Wunden verbittern, uns und unseren Mitmenschen Schuld zu weisen, uns verschließen vor dem Leben.
Dich und die Menschen von damals, gibt es heute nicht mehr, Ihr seid älter, anders geworden. Die Situation ist verändert. Wen willst Du heute für damals bestrafen?
Opfer werden zu Tätern, Täter zu Opfern.
Mit welchen Menschen gehts Du lieber um:
mit denen, die Dich anklagen, weil sie verbittert sind oder mit jenen, die mit Verständnis auf Dich zugehen, die Dich achten?
Dazu fällt mir ein altes Sprichwort ein: Füg' niemandem zu, was Du nicht willst, daß man Dir tu'.
Jeder Mensch erklimmt zeitens seines Lebens Höhen und stürzt in tiefe Schluchten. Tief unten angekommen, in den dunklen Abgründen der Seele, sehen wir oft nichtmal mehr den Lichtschimmer, der von oben herein
leuchtet. Das sind dann Momente des tiefen Schmerzes, der uns blind macht für alles um uns herum. Doch je mehr der Schmerz abebbt, desto mehr öffnen sich unsere Augen wieder, um das Licht und das Schöne um uns herum zu erkennen. Auf jede Dunkelheit folgt Licht. Jedes Ende wird zum Anfang.
Niemand entscheidet für Dich wie Du leben willst, niemand geht für Dich durch Dein Leben, wir können Dich an der Hand nehmen, Dich ein Stück des Weges begleiten und stützen, doch gehen mußt Du selbst.
Geh' weiter Anonyme, das Leben ist herrlich, trotzdem.
Shadowdance
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Nutzer: Gast_alice_im_wl
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Registriert seit: 11.09.2001
Anzahl Nachrichten: 5

geschrieben am: 03.09.2000    um 21:02 Uhr   

Ist wohl kein sch.....!
Ist das Leben.
weinend
Alice
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"Autor"  
Nutzer: lilyan
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Anzahl Nachrichten: 20

geschrieben am: 09.09.2000    um 14:45 Uhr   
Wunden sind unsere Erfahrungen im Leben,
sie geben uns unsere Einzigartigkeit.
Anonyme, nimm Dir Zeit für Dich, verwöhne Dich selbst mit Dir allein: schmücke Dein Zimmer mit Blüten und Zweigen, stell Dir etwas Leckeres zu essen bereit und eine Karaffe mit Fruchtsaft, lass zarte Musik leise erklingen, zünde Dir eine Kerze an und nimm Platz in Deinem Zimmer, einem Ort der Gastlichkeit. Fühlst Du Dich wohl bei Dir? Hast Du Zeit für Dich?
Du trägst Wunden in Dir, die nicht verheilt sind? Alte Wunden? Weisst Du, daß Wunden Geschenke sind? Pack diese Geschenke vorsichtig aus, schau sie Dir an, schau in sie hinein, fühle sie - weißt Du noch, wer sie Dir gegeben hat? Warum sie Dir geschenkt wurden? Nimm diese Geschenke an, freu Dich über sie, sie sind ein Teil von Dir ...
nimm' sie in Dich auf, in Dein Leben hinein, trage sie bei Dir als kleine Kostbarkeiten, die Du nie wieder bekommst, die Dein Leben bereichern, die Dich so sein lassen, wie Du heute bist.
Schau Dich um in Deinem Zimmer, schau in die Blüten, betrachte die Kerze, nimm Dir etwas zu essen und Fruchtsaft, verwöhne Dich, sei lieb zu Dir. Geniesse das Du selbst sein.
Wenn Du einen Freund oder eine Freundin hast, jemanden dem Du 100% vertraust, kannst Du denjenigen zu Dir einladen und diese Momente des Selbstseins zu Zweit genießen.
Nimmt Dich liebevoll in den Arm und wünscht Dir Harmonie mit Dir selbst ...
Lilyan

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