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Gedanken

Nutzer: Gast_kueken
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geschrieben am: 01.09.2000    um 17:25 Uhr   
[i]Dies ist eine Geschichte über das Leben - über Windstürme und über Samen, die wir im Frühling in die Erde legen, über Blumen im Sommer und Früchte und im Herbst. Dies ist aber auch eine Geschichte über den Tod. Er kann ganz früh im Leben kommen, aber auch sehr spät zu manchen Menschen...Wenn Menschen geboren werden, beginnen sie wie winzige Samen. Die Samen des Löwenzahn bläst der Wind auf die Wiese - ein paaar landen am Straßenrand, einige auf einem grünen Rasen wo sie unerwünscht sind- andere in einem Blumenbeet...und so ist es auch mit uns: Wir beginnen unser Dasein in einer Familie, in einem Waisenhaus, vielleicht auch hungrig, vielleicht auch sterbend als kleine Kinder. Es kann aber auch geschehen, dass uns Eltern lieben, die uns sehnlich wünschen, die uns vielleicht adoptieren und uns selber aussuchen.Manche Menschen nennen dieses vielleicht das Glücksspiel des Lebens...Unser Leben ist eine Schule, in der wir manches lernen können: Mit anderen Menschen auszukommen ihre Gefühle verstehen - aufrichtig zu sein mit uns und anderen,Liebe zu geben und zu empfangen. Wenn wir unsere Prüfungen bestanden haben, dann dürfen wir die Schule abschließen - das bedeutet: Wir dürfen heimkehren in unser wirkliches zu Hause zu Gott?!, von dem wir kamen. Dort treffen wir alle Menschen wieder, die wir je geliebt haben. Das ist der Augenblick des Sterbens, wenn wir den Körper ablegen,genauso wie wir etwas anderes tun dürfen, wenn wir unsere Arbeit gemacht haben.
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Im Winter kannst Du kein Leben
in einem Baum sehen.
Aber im Frühling kommen
kleine grüne Blätter
heraus - eines nach dem anderen.
Im Spätsommer ist der
Baum voller Früchte.
Er hat sein Versprechen gehalten.
Im Herbst fallen die Blätter ab,
eines nach dem anderen.
Für den Baum ist das die Vorbereitung für die Winterruhe...
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Einige Blumen blühen nur wenige Tage - Jedermann bewunderte sie als Zeichen des Frühlings und der Hoffnung. Und dann sterben sie - aber sie haben getan, was sie tun mußten. Andere Blumen blühen lange, viele betrachten ihr Dasein als selbstverständlich und beachten sie kaum mehr. So verhalten sich viele mit alten Menschen. Sie sehen sie im Park sitzen, bis sie eines Tages für immer gegangen sind.
Alles im Leben ist ein Kreislauf: Der Tag folgt auf die Nacht, der Frühling auf den winter...Verschwindet das Boot hinter edm Horizont so ist es nicht einfach "weg" - aber wir sehen es nicht mehr, wie wir die Sonne nicht mehr sehen während der Nacht.....
Aber erst wenn alle Arbeit getan ist, wofür wir auf die Erde kamen, dürfen wir unseren Körper ablegen. Er umschließt die Seele, wie die Puppe den künftigen schönen Schmetterling. Dann werden wir frei sein von Schmerzen, Angst und allem Kummer - frei sein, wie ein freier schöner Schmetterling....

in Gedanken
Sarah[/i]
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