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..irgentwie...

Nutzer: Gast_mihna
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geschrieben am: 02.09.2000    um 14:12 Uhr   
...irgentwie..ich glaube...irgentwie..sind wir zu viele. stirbt einer...tritt ein anderer an seinen platz. also ähm...was bin ich wert...oder mein leben...naja man könnte jetzt sagen:"aber hör doch mal, was du aus deinem leben machst, liegt alleine bei dir. willst du diese chance nicht nutzen um herauszufinden wer du bist?" ...ich finde, dass wäre eine gute antwort?....muss ich erts weise sein, um die frage nach dem sinn beantworten zu können...........ähm oder ist eine frage zu stellen, die ich nie und nimmer beantworten kann dumm?... ich gebe zu, ich bin ein wenig verwirrt....soll ich jetzt fragen, oder besser nicht...?..
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Nutzer: b-52
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geschrieben am: 02.09.2000    um 18:01 Uhr   
Hi Mihna,
natürlich darfst du fragen, ich finde, dass wir alle viel mehr fragen sollten nach dem sinn...ob uns das weise(r) macht, wees ick nich, aber vielleicht ist der weg wirklich das ziel... viele grüsse von *b-52*
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Nutzer: Gast_mihna
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geschrieben am: 03.09.2000    um 13:53 Uhr   
Hi b-52
danke für deine antwort.
ist schwer in der heutigen gesellschaft, sich etwas zu wahren worauf man später stolz sein kann- finde ich.... und wenn der weg das ziel ist, ist's noch schwerer?... ich werde weiterhin fragen........schön etwas zu haben wohin man immer wieder zurückkehren kann...hm.?
ciao
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Nutzer: b-52
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geschrieben am: 03.09.2000    um 22:55 Uhr   
Hi, Mihna,
du hast recht: wenn nur noch Knete, Kurs und Quote zählt, ist ne Gesellschaft ziemlich am Ende. Ich find, man braucht schon ne ziemliche Power, um nicht vollends da rein gerissen zu werden...Zum Glück gibts noch kleine feine Rückzugsecken wie diese...auf dem Weg....
Glück&Liebe! *b-52*
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Nutzer: Gast_mihna
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geschrieben am: 05.09.2000    um 15:18 Uhr   
also: kampf den klischees! den bösen lehrern, die sagen, nur leistung würde zählen! und.....ach mir ist da letztens so ein sprüchlein eingefallen: "je mehr wir wissen, desto mehr akzeptieren wir zu glauben."
ciao
mihna
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Nutzer: b-52
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geschrieben am: 05.09.2000    um 21:31 Uhr   
hi mihna, ja, ein schönes sprüchlein: wissen & glauben...gehörn die zusammen oder nicht? was von all dem, was uns umgibt, wissen wir eigentlich? wir glauben an die sicherheit des fliegers, wir glauben an gott (oder an wen auch immer), wir glauben an die liebe...aber eigentlich wissen wir nichts, sind immer auf der suche, wir forschen, ahnen, fragen, vielleicht muss das so sein ...glauben find ich spannender als wissen, vielleicht, weil es der weg ist...wenn du etwas weisst, ist das ende erreicht...
william blake, ein alter engländer, hat mal gesagt, dass es zwischen dem erforschten (dem wissen) und dem unerforschten (dem glauben) türen gibt. dieses bild hat mich zu einem poem inspiriert:
"die sache mit den türen
wenn blake feststellt
dass es zwischen dem erforschten
und dem unerforschten
türen gibt
heisst das noch nicht
dass du sie alle öffnen kannst
glaub mir ich habe türen gesehen
aus megatonnenschwerem granit
ihre beschläge waren piranhazähne
und sie hatten keinen mechanismus
die bekommst du so leicht nicht auf
selbst wenn du ahnst
dass dahinter die grosse reise liegt
ich kannte einen der feilte sich
weil er den schlüssel zu gott nicht fand
einen dietrich zurecht
die tür sprang auf
doch es war nur die erste von unzähligen türen
und er bemerkte
dass er ohne proviant unterwegs war...
ich weiss nicht was aus diesem mann geworden ist
auch weiss ich nicht
durch welche türen blake gegangen ist
doch bevor du es so machst wie dieser mann
meld dich bei mir
ich kenn das problem
und hab mir eine drehtür angeschafft
mit der können wir üben"

ich wünsch uns, dass wir niemals so viel wissen, dass wir nicht mehr weitergehn können...
ciao ciao *b-52*
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Nutzer: homer00
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geschrieben am: 06.09.2000    um 10:29 Uhr   
Erstens: Ein griechischer Philosoph hat mal gesagt "Ein Mensch ist weise, wenn er weiss, daß er nichts weiss."
Zweitens: Die Antwort auf "die" Frage ist 42 !
Homi
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Nutzer: Gast_mihna
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geschrieben am: 08.09.2000    um 14:57 Uhr   
also erstens finde ich, dass der begriff "weise" anders definiert werden sollte. zum beispiel denke ich, dass jemand der weise ist, die dinge aus möglichst vielen blickwinkeln und standpunkten betrachtet und dann erst sein urteil fällt. und zweitens was um himmels willen soll ich mir unter 42 vorstellen homi?
das gedicht gefällt mir. aber.......gibt es die unendlichkeit? denn wenn es die gibt, dann müsste es doch auch das unendlliche wissen geben. also unendlich viele türen. und....also die unendlichkeit kann doch auch nur aus momenten bestehen. vielleicht ist sie ja nur ganz kurz oder sie passiert jeden moment. zu glauben und wissen kann ich nur sagen, dass ich glaube(haha), dass diese beiden dinge auch aufeinander liegen könnten, gleich sein könnten. denn wenn wir etwas bewiesen haben, dann nehmen wir diesen beweis zukünftig als tatsache. dabei bedienen wir uns meistens der logik. aber was bleibt uns denn auch anderes übrig? herje viele grüße und
ciao
mihna
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Nutzer: homer00
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geschrieben am: 08.09.2000    um 15:33 Uhr   
Da muss ich nochmal auf so nen griechischen Gelehrten zurückgreifen. (menno, wie hiess der denn?) Der meinte, daß wir alles, was wir sehen, als Tatsache hinnehmen und daß das falsch sei. Es würde dumm machen und unseren Horizont verdecken. Vielmehr sollte man alles hinterfragen und sich Gedanken darüber machen, #warum# (mist, wie kann ich denn im Forum kursiv schreiben?) etwas so ist, wie es ist. Also nicht alles als selbstverständlich ansehen. Das mit der Zahl 42 sollte ein Insider sein. Ist aus nem Buch. "Per Anhalter durch die Galaxis." Sag bloss, das kennst Du nicht ??? Is n ziemlicher Kult. Kann ich nur weiter empfehlen. Sehr kurzweilig !
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Nutzer: Fabs
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geschrieben am: 08.09.2000    um 23:44 Uhr   
Irgendwie wird mit +d+ geschrieben!!!
Fabs
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Nutzer: Gast_mihna
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geschrieben am: 09.09.2000    um 13:39 Uhr   
danke fabs, ich war noch nie herausragend, wenn es um rechtschreibung geht. aber vielleicht war's ja auch absicht?
kann es sein, dass dein philosoph sokrates heißt, homi? und von wem ist das buch "per anhalter durch die galaxie?" der titel kommt mir bekannt vor.
nun sach mal, möchtest du wirklich alles in frage stellen? schlecht ist es sicher nicht, aber bestimmt auch nicht die ganze warheit. und von irendetwas müssen wir ja ausgehen.
ciao
mihna
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Nutzer: homer00
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geschrieben am: 11.09.2000    um 07:32 Uhr   
Äh..... ich hab ja nicht gesagt, daß das richtig ist, was der gesagt hat, aber jedenfalls ist das ne Ansicht, über die man sich Gedanken machen kann. Man sollte wohl seine eigene Meinung dazu haben, aber es ist immer mal schön, zu hören, was andere Leute zu solchen Themen zu sagen haben. "Per Anhalter durch die Galaxis" ist von Douglas Adams. Lies das mal. Vielleicht bekommst Du dann ja Antwort auf Deine Frage.... So, ich geh mir jetzt erstmal einen Pangalaktischen Donnergurgler mixen... Bis dann
Homi
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Nutzer: wupel
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geschrieben am: 11.09.2000    um 22:36 Uhr   
es sei erlaubt...irgendwie
schön der Spruch: je mehr wir wissen, desto mehr akzeptieren wir zu glauben-erinnert mich an mich
schön auch die Metapher, eher schon die Fabel, von der Drehtür, dem ewig feilenden Wissen-Wollenden
schön auch die Aussage alles hinterfragen zu müssen/wollen/können---das Labyrinth beginnt nach dem Öffnen der ersten Tür (mit Dietrich (oder Tom) oder Schlüsselfeile), zu dem Zeitpunkt der die Frage aufkommen läßt, ob denn hinter der nächsten oder übernächsten Tür noch weitere folgen.....und man vor der Entscheidung steht, einen anderen Weg zu wählen (immer nach rechts abbiegen-das führt aus jedem Labyrinth) oder aber weiter Schlüssel zu feilen - und letztendlich man sich hinwegbegibt von der Fragestellung nach dem "Dahinter" zur Frage des "Ist es möglich"....will sagen as Hinterfragen endet (manchmal) in ein Infragestellen...
Weisheit kann in dem Sinne nicht (real) existieren (wie so vieles andere auch nicht)
Erfahrung bedingt keine Weisheit!
Wissen bedingt keine Weisheit!
Definitionen sind Unsinn!!
Nichts besitzt Allgemeingültigkeit.
die Unendlichkeit als Abfolge von Momenten tangiert dieses Phänomen nur zeitlich.
die Unendlichkeit kann im Augenblick liegen-eine Frage der Wahrnehmung oder des Zulassens von Tiefe
Worte sind vergebens
selbst der Weise (sollte ihn es geben) wird sich um die Frage nach dem Sinn............
der Gläubige gibt und nimmt
woran er glaubt, ob Gott, Liebe oder Kommerz, erschließt sich dem Suchenden wortlos-so er den Gläubigen SIEHT
und der Gläubige nimmt dieses SEHEN-
und der Suchende fühlt, daß er selbst ein Gläubiger ist-und gibt und nimmt
und immer schließt sich der Kreis
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Nutzer: b-52
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geschrieben am: 15.09.2000    um 22:55 Uhr   
Hi Mihna, hi Wupel,
bin nach ein paar Stresstagen zur "irgentwie"-Seite zurückgekehrt und freu mich, Mihna, dass deine ‚irgentwie'-Zeilen weitergehn!!!
Ja, Mihna, du hast recht, vermutlich gibt es unendlich viele Türen...aber ob es in dieser Existenz (blödes Wort), ich meine, auf unseren geistigen, spirituellen Status bezogen eine für uns erreichbare unendliche, hmm, ich meine endlose, grenzenlose absolute Weisheit gibt, möchte ich doch sehr bezweifeln...Irgen't'wie feilen wir alle ständig an Schlüsseln, und ehrlich gesagt, ob es die Drehtür wirklich bringt, da bin ich mir nicht sicher...weltbewegende Einsichten werde ich euch mitteilen, sobald sie geschehen...
Vermutlich hat Wupel in seinem inspirierenden statement recht, wenn er Definitionen Unsinn nennt. Wobei natürlich auch rechts abbiegen eine Definitionssache ist...
Tja, was ist denn eigentlich real und wer bestimmt die Definition?? Wenn man nicht gerade zu den 0,005 Prozent der luziden Träumer gehört, ist z.B. das, was wir wir nachts erleben, verdammt real...die Paranoia auf LSD ist für den, der sie erlebt, auch sehr real...Vielleicht gibt es gar keinen Weg hinter die Realität, vielleicht liegt, wie Mihna sagt, alles aufeinander, übereinander, alle Räume übereinander, oder vielleicht ist es nur e i n Raum, in dem sich alles abspielt: Wissen, Glauben, Traum, Realität, Worte, Empfindungen, Chatforum...
...Meister Eckhardt hat mal behauptet, alles sei e i n s....
Ja, Wupel, manchmal ist es ein Infragestellen, wie du sagst, bei mir in letzter Zeit häufig auch eine Haltung, die mehr in Richtung Gelassenheit geht: Eigentlich wissen wir, dass hinter jeder Tür etwas ist, aber muss man wirklich jederzeit bereit sein für die grosse Reise??? Hmm, und kann sie nicht, wie du sagst, im Augenblick liegen???
Genau genommen reisen wir ja ständig von Augenblick zu Augenblick, von heartbeat zu heartbeat, unsere gesamte Existenz (echt blödes Wort), ob wir sie nun als endlich, unendlich, unendlich bescheuert oder total cool sehen, ist ja nichts anderes als eine Abfolge einzelner Momente...ein Aufeinanderfolgen von Ursache und Wirkung...
Ojemine, nu isses aber kompliziert geworden...ich glaub, ich muss rechts abbiegen....
Ciao Mihna, ciao Wupel
b-52

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Nutzer: b-52
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geschrieben am: 16.09.2000    um 23:02 Uhr   
Hi Mihna, hi Wupel,
bin nach ein paar Stresstagen zur "irgentwie"-Seite zurückgekehrt und freu mich, Mihna, dass deine ‚irgentwie'-Zeilen weitergehn!!!
Ja, Mihna, du hast recht, vermutlich gibt es unendlich viele Türen...aber ob es in dieser Existenz (blödes Wort), ich meine, auf unseren geistigen, spirituellen Status bezogen eine für uns erreichbare unendliche, hmm, ich meine endlose, grenzenlose absolute Weisheit gibt, möchte ich doch sehr bezweifeln...Irgen't'wie feilen wir alle ständig an Schlüsseln, und ehrlich gesagt, ob es die Drehtür wirklich bringt, da bin ich mir nicht sicher...weltbewegende Einsichten werde ich euch mitteilen, sobald sie geschehen...
Vermutlich hat Wupel in seinem inspirierenden statement recht, wenn er Definitionen Unsinn nennt. Wobei natürlich auch rechts abbiegen eine Definitionssache ist...
Tja, was ist denn eigentlich real und wer bestimmt die Definition?? Wenn man nicht gerade zu den 0,005 Prozent der luziden Träumer gehört, ist z.B. das, was wir wir nachts erleben, verdammt real...die Paranoia auf LSD ist für den, der sie erlebt, auch sehr real...Vielleicht gibt es gar keinen Weg hinter die Realität, vielleicht liegt, wie Mihna sagt, alles aufeinander, übereinander, alle Räume übereinander, oder vielleicht ist es nur e i n Raum, in dem sich alles abspielt: Wissen, Glauben, Traum, Realität, Worte, Empfindungen, Chatforum...
...Meister Eckhardt hat mal behauptet, alles sei e i n s....
Ja, Wupel, manchmal ist es ein Infragestellen, wie du sagst, bei mir in letzter Zeit häufig auch eine Haltung, die mehr in Richtung Gelassenheit geht: Eigentlich wissen wir, dass hinter jeder Tür etwas ist, aber muss man wirklich jederzeit bereit sein für die grosse Reise??? Hmm, und kann sie nicht, wie du sagst, im Augenblick liegen???
Genau genommen reisen wir ja ständig von Augenblick zu Augenblick, von heartbeat zu heartbeat, unsere gesamte Existenz (echt blödes Wort), ob wir sie nun als endlich, unendlich, unendlich bescheuert oder total cool sehen, ist ja nichts anderes als eine Abfolge einzelner Momente...ein Aufeinanderfolgen von Ursache und Wirkung...
huch, nu isses aber kompliziert geworden...ich glaub, ich muss rechts abbiegen....
Ciao Mihna, ciao Wupel
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