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Der Schlüssel

Nutzer: Gast_onlymyself
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geschrieben am: 20.09.2000    um 18:48 Uhr   
Ich suche den Schlüssel
Den Schlüssel für mein Herz
Den Schlüssel um es abzuschließen
Um es zu schützen vor mir selber
Ich suche den Schalter
Den Schalter meinen Verstand anzuschalten
Den Schalter mein Gefühl auszuschalten
Um endlich nicht mehr zu träumen
Ich lasse die Schmetterlinge fliegen
Die Flugzeuge im Bauch, die auch
Nehme den Schlüssel, drehe ihn um
Drücke auf den Schalter und das Gefühl wird stumm
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Nutzer: krishna
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geschrieben am: 21.09.2000    um 11:12 Uhr   
das Herz verschlossen,
Verstand und Gefühle abgeschaltet
und dann?
...leben ohne Herz, ohne Gefühle, ohne Freude und Trauer, ohne Träume? Was soll das für ein Leben sein?
krishna
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Nutzer: Gast_onlymyself
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geschrieben am: 22.09.2000    um 07:21 Uhr   

Du hast dich entschieden
Auch wenn du was anderes geschrieben
Hast 2 Seelen in deiner Brust
Eine für die Seele
Die andere für die Lust
Ich kann nur Beides sein
Und dann auch nur ganz allein
Aber das kann und darf nicht so sein
Niemals gehörtest du mir allein
Den Falter schick ich zu Dir zurück
Vielleicht bringt er einer andren Glück
Paß gut auf Ihn auf
und hör genau in dich rein,
bevor du ihn läßt wieder heraus,
ob es nicht ist auch ein trügerischer Schein



[Diese Nachricht wurde geändert von: onlymyself (geändert am: 22-09-00).]

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Nutzer: vesikel
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geschrieben am: 22.09.2000    um 12:21 Uhr   
Lass den Schmetterling nicht fliegen!
Wo sollte er dann hin -
darf doch nur Deine Seele lieben
denn das - war sein einzig Sinn
Wirf nicht den Schlüssel weg!
Wie willst Du dann denn sein
Es hätte doch kein Zweck,
Die Ruh wär nur ein Schein
Wer Dir den Falter gab,
Tat es von Seel zu Seel
Weil er Dich wirklich mag.
Wird auch der Schmerz sehr weit
Mach nicht die Tür ihm zu
Verschließen - bringt nur Leid


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Nutzer: vesikel
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geschrieben am: 22.09.2000    um 19:21 Uhr   
Wandrers Nachtlied
Der du von den Himmeln bist,
Alles Leid und Schmerzen stillest,
Den, der doppelt elend ist,
Doppelt mit Erquickung füllest,
Ach, ich bin des Treibens müde,
Was soll all der Schmerz und Lust?
Süßer Friede,
Komm, ach komm an meine Brust!

Ein Gleiches
Über allen Gipfeln
ist Ruh,
In allen Wipfeln spürest du
Kaum einen Hauch;
Die Vöglein schweigen im Walde.
Warte nur, balde
Ruhest du auch
[i]J.W.v. Goethe [/i]

[Diese Nachricht wurde geändert von: vesikel (geändert am: 22-09-00).]

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