| "Autor" |
Vielleicht lieber Morgen.... |
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geschrieben am: 26.09.2000 um 17:49 Uhr
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Auf einem gelben Stück Papier, grün liniert,
schrieb er ein Gedicht
Und er nannte es >>Chops<<
denn das war der Name seines Hundes
Und nur darum ging es.
Und sein Leherer gabr ihm eine Eins
und einen goldenen Stern
Und seine Muttter klebte es an die Küchentür
und las es seinen Tanten vor
Das war das Jahr, als alle Kinder
mit Father Tracy in den Zoo fuhren
Und sie sangen im Bus
Und seine Schwester kam auf die Welt
mit winzigen Zähennägeln und kahl
Und seine eltern küssten sich oft
Und das Mädchen um die Ecke schickte ihm
eine Valentinskarte mit vielen >>X<<-en
und er fragte seine Vater, was die >>X<<-e bedeuteten
Und sein Vater brachte ihn am Abend ins Bett
Und war immer da, um das zu tun.
Auf einem weißen Stück Papier, blau liniert,
schrieb er ein Gedicht
Und er nannte es >>Herbst<<
denn es war gerade Herbst
Und darum ging es
Und seine Lehrer gab ihm eine Eins
und sagte, er solle präziser schreiben
Und seine Mutter klebte es nicht an die Küchentür
den die war frisch gestrichen
Und die anderen sagten ihm,
dass Father Tracy Zigaretten rauchte
Und sie in der Kirche fallen lies
Und manchmal brannten sie Löcher in die Bänke
Das war das Jahr, als seine Schwester eine Brille bekam,
mit dicken Gläsern und schwarzem Gestell
Und das Mädchen um die Ecke lachte ihn aus,
als er mit ihr auf den Weihnachtsmann warten wollte
Und die anderen sagten ihm,
warum seine Eltern sich so oft küssten
Und sein Vater brachte ihn abends nicht mehr ins Bett
Und sein Vater wurde wütend,
als er ihn weinend darum bat
Auf eine Blatt aus seinem Notizbuch
schrieb er ein Gedicht
Und er nannte es >>Unschuld: Eine Frage <<,
denn das war die Frage, die seine Freundin betraf
Und sein Lehrer gab ihm eine Eins
und sah ihn lange und seltsam an
Und seine Mutter klebte es nicht an die Küchentür,
denn er zeigte es ihr nicht
Das war das Jahr, als Father Tracy starb
Und er vergaß, wie das Glaubensbekenntnis ging
Und er erwischte seine Schwester,
wie sie hinterm Haus herumknutschte
Und seine Eltern küssten sich nicht mehr
und schwiegen sich an
Und das Mädchen um die Ecke trug zuviel Make-up
sodas er husten musste,wenn er sie küsste,
aber er tat es trotzdem,
weil es das war, was man halt tat
Um drei Uhr morgens brachte er sich ins Bett,
während sein Vater nebenan schnarchte
auf einem Stück brauner Papiertüte
versuchte er sich an einem Gedicht
Und nannte es >>Absolut nichts<<,
denn nur darum ging es wirklich
Und er verpasste sich eine Eins
und einen Schnitt in jedes Handgelenk
Und klebte es an die Badezimmertür,
denn er glaubte nicht, das er es noch
bis zur Küche schaffen würde... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 26.09.2000 um 18:07 Uhr
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[i]man erwartet ja bestimmte Dinge, die dann kommen, geht mit bestimmten Gedanken an den Text, aber man rechnet nicht mit diesem Ende...seufzt[/i]
Euer Jäger |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 03.10.2000 um 22:28 Uhr
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| [i]wortlos einfach hochschiebt, weil wunderschön findet[/i] |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.10.2000 um 10:25 Uhr
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.10.2000 um 11:37 Uhr
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boah - das ist super - von wem - von dir? spitze! fantastico!
*begeistert* ABA |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.10.2000 um 19:17 Uhr
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*lächelt zu khadija, tigresse und abalone*
freut mich das es doch wem gefällt...*wusste das ja nicht die Einzige ist die dieses Gedicht wundervoll findet*
nein, leider ist es nicht von mir, aber spricht direkt wie aus meiner Seele...
diese gedicht ist aus dem Buch "Vielleicht lieber morgen" von Stephen Chbosky, diese Buch hat mir dermaßen bewegt, ich kann es gar nicht in worten fassen....
ich würde es euch aufs dringenste weiterempfehlen
*lächelt sanft*
Cerenity |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 06.10.2000 um 14:23 Uhr
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wow,
das ist echt gut.
danke für so ein schönes gedicht :-) |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 09.10.2000 um 17:04 Uhr
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bitte bitte, möchte aber nochmals sagen das es (leider) nicht von mit ist...
Cerenity |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 10.10.2000 um 18:28 Uhr
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[i]lächelt[/i] wirklich ein sehr gutes gedicht...habe es mir gleich runtergezogen und denke oft drüber nach...
teron
[Diese Nachricht wurde geändert von: teron (geändert am: 10-10-00).] |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 10.10.2000 um 21:51 Uhr
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*liest, es nochmal liest und es schön findet, schön traurig wie die Welt und die Menschen an einem vorbeirauschen, die Welt sich doch verändert, wie ein Augenblick auf den anderen folgt...*
Sirtis
*im silberblauem Nebel verschwindet* |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 25.03.2001 um 15:26 Uhr
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| Oh Mann ! So eine traurige Geschichte habe ich noch nie gelesen *heul* . Kann nicht mehr dazu sagen ! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 25.03.2001 um 15:37 Uhr
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Ein Leben in Kurzfassung
Und doch - alles drin -
Mit dem Ende hab ich aber auch nicht gerechnet!
Wunderschön, aber so traurig
Nina |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.03.2001 um 09:59 Uhr
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...momentan die worte fehlen, aber sehr froh ist,dieses gedicht gelesen zu haben...
Nicki |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 30.05.2001 um 11:24 Uhr
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ein tolles Gedicht, empfiehlt Cerenity mal folgende Bücher:
Lucy Körner: Johannes (sehr bewegend man erfahrt viel über sich selbst)
und nochmal selbe Autorin: Sarah
Ich habe nachdem Johannes gelesen , habe sehr vieles in einem andern blickwinkel gesehen.
Ich hoffe, hier weiterhin von dir zu hören, da du ja nur noch sehr selten im Wald bist
See you |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.10.2001 um 15:08 Uhr
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..genau das, scheint mir, ist das Problem..
Freunde sind überfordert mit meinen Problemen, wenn ich von ihnen dessen Lösung erwarte.
Freunde können mir zur Seite stehen, aber helfen muß ich mir schon selbst.
fratz |
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