Auf den Beitrag: (ID: 27282) sind "5" Antworten eingegangen (Gelesen: 492 Mal).
"Autor"

geschlossene augen

Nutzer: mystify
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geschrieben am: 28.09.2000    um 11:04 Uhr   
zuviel geschieht manchmal hinter unseren geschlossenen augen.
aus angst vor der wirklichen welt schaffen wir uns eine künstliche und leben in ihr,auch wenn wir uns selbst damit betrügen.
wir meinen uns die wirklichkeit mit ihrer herbheit und ihrem glück nicht zumuten zu können und schaffen uns ein blasses abbild dieser herrlichen welt.
wir machen das bunte einfarbig, und das ineinander verschlungene wird vordergründig.
die geheimnisse übersehen wir und erklären sie zu hirngespinsten.
mechanisch und ohne begeisterung gehen wir den immer gleichen weg,ohne risiko und wagnis und damit ohne wirkliches erleben.
in unseren wiederholungen werden wir immer ärmer und leerer.
unsere bewegungen sind unbeseelt wie die von marionetten-wir wissen nicht,wo die fäden unseres lebens zusammenlaufen.
so gehen wie verloren,uns selbst und einander.
wir erklären das unerklärbare und glauben uns unsere dummheiten.
so belügen wir uns selbst und verraten die,die sprachlos vor dem wunder der welt stehen.
wir machen nur worte ohne herz und seele,wagen aber nicht,stumm zu werden und nur zu staunen wie wir es als kinder vermochten.
über das geheimnis sind wir miteinander verbunden......
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Nutzer: impala
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geschrieben am: 28.09.2000    um 11:14 Uhr   
Leider, leider ist es so ....
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Nutzer: Gast_pipil
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Anzahl Nachrichten: 114

geschrieben am: 28.09.2000    um 14:31 Uhr   
mystify, ihr sprecht mir aus der seele......
bis vor ein paar monaten habe ich selbst so gelebt.
aber nun brauche ich keine traumwelt mehr und auch nicht meine augen verschließen.
alle meine sinne sind jetzt offen, und bleiben es auch, weil alles was man dadurch bekommt, ist tausendmal mehr wert, als nichts von all dem zu wissen und zu spüren.
selbst die qualen, die doch von zeit zu zeit einen heimsuchen, sind durch die gewonnenen perspektiven auszuhalten.
wir wachsen an userem schmerz, aber nur, wenn wir alles andere auch zulassen.
flüchtet nicht, stellt euch.
gebet, so wird euch gegeben. (meinte es nicht biblisch, sondern wahrhaftig).
nun, bleibt mir noch zu sagen, daß ich mich freue, wenigstens indirekt, euch kennengelernt zu haben, und hoffe, daß es bald auch endlich anders klappt.
(lächelnd an melisandè denkt).
verneig und gehabt euch wohl
pipi
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Nutzer: mystify
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geschrieben am: 28.09.2000    um 16:10 Uhr   
...sieht lächelnd zu pipil....
ich danke euch für eure worte...und hoffe auch,dass es bald mal richtig klappt..
träume.....
träume können unsere hoffnungen wachsen lassen...die hoffnung ist ein starker begleiter auf unserem weg und steht uns zur seite,wenn mutlosigkeit unsere schritte schwer macht und das ziel in weite ferne rückt...

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Nutzer: Ronsard
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geschrieben am: 28.09.2000    um 18:26 Uhr   
[i]...und trotzdem träume ich und hab so manche fanthasie und deshalb kämpfe ich, sonst bleibt der traum nur utopie...[/i]
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Nutzer: mystify
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geschrieben am: 29.09.2000    um 00:06 Uhr   
gestern dacht' ich:
die welt steht mir offen....
jetzt rast sie draussen am fenster vorbei....
und der kaffee schmeckt so fadenscheinig wie der letzte streit,den wir uns wieder nicht ersparen konnten.....
gestern noch dacht' ich:
türen schliessen sich selbsttätig..
aber die wunden des herzens bleiben offen....
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