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geschrieben am: 18.04.2004 um 18:49 Uhr
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Chamäleon
Ich wollte Dich seh'n,
Einblick in Dein Innenleben,
in die Seele seh'n,
die Tapete kenn' ich schon.
Ich wollte Dich hör'n,
wozu in Gedanken lesen?
Ich wollte den Ton,
der die Musik macht hör'n.
Ich hab' getanzt auf dünnem Eis,
mein Herz offen wie das Meer,
Sehnsucht ist ein bunter Hund,
sie läuft Dir immer hinterher,
Dein Kartenhaus war kein Zuhaus,
Dein Gefühl kein Immergrün,
Deine Farben Illusion,
Chamäleon...
Wann lässt Du Dich seh'n?
Wann bröckelt die Fassade?
Die Kulissen steh'n
stolz für schönen Schein.
Ich wollte Dich seh'n,
frei von dieser Maskerade,
Du kannst bei Fuß geh'n,
nur nicht Du selber sein.
Ich hab' getanzt auf dünnem Eis,
mein Herz offen wie das Meer,
Sehnsucht ist ein bunter Hund,
sie läuft Dir immer hinterher,
Dein Kartenhaus war kein Zuhaus,
Dein Gefühl kein Immergrün,
Deine Farben Illusion,
Chamäleon...
Ich hab' getanzt auf dünnem Eis,
eine Rote-Rosen-Zeit,
Wunden heilen mit der Zeit,
aber diese Narbe bleibt,
Ein Brandzeichen in der Brust
macht mich deiner Kraft bewusst,
ich finde meinen Glücksstern schon,
Chamäleon...
Du nimmst die Hintertür,
um Dich zu entzieh'n,
aber keiner
kann vor sich selber flieh'n,
ich sammle meiner Träume
Scherben wieder ein,
nur noch 'nen Flügelschlag
entfernt vom Glücklichsein...
Ich hab' getanzt auf dünnem Eis,
mein Herz offen wie das Meer,
Sehnsucht ist ein bunter Hund,
sie läuft Dir immer hinterher,
Dein Kartenhaus war kein Zuhaus,
Dein Gefühl kein Immergrün,
Deine Farben Illusion,
Chamäleon...
Ich hab' getanzt auf dünnem Eis,
eine Rote-Rosen-Zeit,
Wundenheilung mit der Zeit,
aber diese Narbe bleibt,
Ein Brandzeichen in der Brust
macht mich meiner Kraft bewusst,
ich finde meinen Glücksstern schon,
Chamäleon...
Pe Werner
Geändert am 19.04.2004 um 21:48 Uhr von micha44 |
| Wir stehen immer wieder vor Scherben bis wir es zulassen zu sein, was wir sind, zu werden, was wir sein sollen. |
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