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Nutzer: tristesse
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geschrieben am: 18.04.2004    um 12:40 Uhr   
Freiheit die ich meine Â…


Freiheit der Seele, Freiheit vom Zwang,

Freiheit zu finden mir immer gelang.

Werd nie Eigentum oder Besitzer anderer sein

und sei es des Liebsten, ich sage nein.

So wie ich singe voll Schönheit und Klang,

Gefangenschaft wäre mein Untergang.



Ich liebe das Leben, die stolze Natur

wogende Felder in endlosem Flur.

Ich erhielt schon so vieles, viel mehr als gedacht,

in Licht und Dunkel, meine Seele sie lacht.

Doch alles was mir anvertraut und gegeben,

will ich, dass es erfüllt bleibt von Leben.



Will nicht den Singvogel in meiner Hand,

will den stolzen Adler, der über das Land,

auf Sturmes Höhen weit über mir streift,

und voller Glück nach seiner Beute greift.



Und kehrt er zurück, bereichert und frei,

dann erklingt der Seelen jubelnder Schrei,

sich wiederzufinden im ewigen Tanz,

die Liebe erstrahlt in der Sterne Glanz.



Jeder Stern der da blinkt ist ein Wesen der Welt,

das des anderen seine Sinne erhellt.

Phantasien sie weben ein duftend Gewand,

für den Flug der Gedanken, der am Meeresstrand

der Zeiten Wogen umgibt mit der Gischt,

unendliche Freiheit gerinnt zum Gedicht.



Die Weisheit der Liebe erkennt man daran,

das sie Freiheit des anderen akzeptieren kann.

Wie könnte ein Mensch jemals glücklich sein,

sperrt er das Liebste in einen Käfig nur ein.

Ein goldener Käfig, doch ein Käfig nur,

Freiheit ist letztlich der Liebe Natur.



Wo sind die Schwüre sonst wohl geblieben,

den anderen mehr als sich selbst zu lieben.

Ein sinnloser Klang nur, voll Tod und sterben,

nur Asche und Trauer kann man dann erben.

Die Liebe sie schwindet, wo der Zwang beginnt,

und man spürt zu spät dass die Liebe verrinnt.



Und willst du den Liebsten als Dein Eigentum

und sonnst dich in deiner Überlegenheit Ruhm,

wirst eines Tages du verzweifelt sehn

das du alles zerstörst, was einst so schön.

Die stolzen Gesänge verhallen im Wind,

das Schweigen dir zur Ewigkeit gerinnt.



Die Farben der Seele verblassen und sterben,

ein Gräberfeld vergangenen Glanzes wirst du nur erben.

Einst lächelnde Augen erloschen und Tod,

erstickte Gedanken in der Seele Not.

Wie soll darauf noch jemals eine Blume gedeihen?

Sperr nie was du liebst in Eigensucht ein..

(Autor unbekannt)






Geändert am 18.04.2004 um 12:41 Uhr von Tristesse
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"Autor"  
Nutzer: micha44
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Anzahl Nachrichten: 59

geschrieben am: 18.04.2004    um 18:49 Uhr   
Chamäleon


Ich wollte Dich seh'n,
Einblick in Dein Innenleben,
in die Seele seh'n,
die Tapete kenn' ich schon.
Ich wollte Dich hör'n,
wozu in Gedanken lesen?
Ich wollte den Ton,
der die Musik macht hör'n.


Ich hab' getanzt auf dünnem Eis,
mein Herz offen wie das Meer,
Sehnsucht ist ein bunter Hund,
sie läuft Dir immer hinterher,
Dein Kartenhaus war kein Zuhaus,
Dein Gefühl kein Immergrün,
Deine Farben Illusion,
Chamäleon...


Wann lässt Du Dich seh'n?
Wann bröckelt die Fassade?
Die Kulissen steh'n
stolz für schönen Schein.
Ich wollte Dich seh'n,
frei von dieser Maskerade,
Du kannst bei Fuß geh'n,
nur nicht Du selber sein.


Ich hab' getanzt auf dünnem Eis,
mein Herz offen wie das Meer,
Sehnsucht ist ein bunter Hund,
sie läuft Dir immer hinterher,
Dein Kartenhaus war kein Zuhaus,
Dein Gefühl kein Immergrün,
Deine Farben Illusion,
Chamäleon...



Ich hab' getanzt auf dünnem Eis,
eine Rote-Rosen-Zeit,
Wunden heilen mit der Zeit,
aber diese Narbe bleibt,
Ein Brandzeichen in der Brust
macht mich deiner Kraft bewusst,
ich finde meinen Glücksstern schon,
Chamäleon...


Du nimmst die Hintertür,
um Dich zu entzieh'n,
aber keiner
kann vor sich selber flieh'n,
ich sammle meiner Träume
Scherben wieder ein,
nur noch 'nen Flügelschlag
entfernt vom Glücklichsein...


Ich hab' getanzt auf dünnem Eis,
mein Herz offen wie das Meer,
Sehnsucht ist ein bunter Hund,
sie läuft Dir immer hinterher,
Dein Kartenhaus war kein Zuhaus,
Dein Gefühl kein Immergrün,
Deine Farben Illusion,
Chamäleon...


Ich hab' getanzt auf dünnem Eis,
eine Rote-Rosen-Zeit,
Wundenheilung mit der Zeit,
aber diese Narbe bleibt,
Ein Brandzeichen in der Brust
macht mich meiner Kraft bewusst,
ich finde meinen Glücksstern schon,
Chamäleon...

Pe Werner

Geändert am 19.04.2004 um 21:48 Uhr von micha44
Wir stehen immer wieder vor Scherben bis wir es zulassen zu sein, was wir sind, zu werden, was wir sein sollen.
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Nutzer: Aniik
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Anzahl Nachrichten: 25

geschrieben am: 18.04.2004    um 22:34 Uhr   
...mir fehlen die Worte....

Aniik, ehemals pocoforte
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