Auf den Beitrag: (ID: 27344) sind "4" Antworten eingegangen (Gelesen: 367 Mal).
"Autor"

*Enttäuschung*

Nutzer: Gast_Ayane
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 21.10.2003
Anzahl Nachrichten: 91

geschrieben am: 09.10.2000    um 14:11 Uhr   
*Enttäuschung*
Die Enttäuschung läßt mich in die Knie sinken,
ich blicke flehend in den Himmel,
doch niemand kann mir helfen.
Ich schwöre mir nie wieder zu vertrauen,
egal wem - ich werde es nicht tun.
Doch ist dies der richtige Weg?
Ist es richtig mich den anderen gegenüber zu verschließen?
Die Wärme außen vor zu lassen?
Die Erinnerung an die schönen Stunden quält mich,
die Wärme, die Liebe, das Vertrauen...
Doch die Angst vor der Enttäuschung ist stärker,
die Angst Gefühle zu zeigen.
Denn Gefühle machen verletzlich,
und genau das läßt meine Furcht wachsen.

*stellt leise eine Kerze auf den Boden und entschwindet wieder im Wald*
[Diese Nachricht wurde geändert von: ayane (geändert am: 09-10-00).]
  Top
"Autor"  
Nutzer: krishna
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 973

geschrieben am: 10.10.2000    um 15:55 Uhr   
Sicher machen Gefühle verletzlich, aber niemandem vertrauen zu können, heißt, hinter
Mauern leben.....
Und was wäre das schon für ein Leben?
Ich wünsche Dir, daß Du das Vertrauen in die
Wärme, Freundschaft und Liebe, die Dir Deine
Mitmenschen geben, wiederfindest....
krishna
  Top
"Autor"  
Nutzer: impala
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 278

geschrieben am: 10.10.2000    um 16:10 Uhr   
Krishna, leben wir nicht alle hinter Mauern ?
Haben wir nicht alle jeden Tag eine Maske vor unserem wahren Ich, wann sind wir denn die, die wir wirklich sind ? Selten genug, um es aufŽs Spiel zu setzen, nur um die Mauern einzureißen ... trotzdem hast du im grunde Recht, aber nichts um jeden Preis, oder ...
Sicher diese Angst ist hemmend, macht klein, aber ohne Angst, würden wir ohne Verstand von Schmerz zu Schmerz laufen ...
Ayene, versuch deine Angst zu verstehen, lasse sie nicht größer werden, als sie ist und versuche zu verhindern, daß du Angst vor der Angst bekommst, mehr kann ich dir nicht raten und versuche nicht jeden von dir fernzuhalten, der versucht dir nahe zu kommen. Vergiss nicht, Vorsicht ist gut, aber jeden dafür leiden zu lassen, was ein anderer verbockt hat. Versuche Chancen zu geben, wenn du merkst, dieser Jemand könnte es wert sein und sprich über deine Angst, friss es nicht in dich, niemand, der dich mag, wird verstehen, warum du dich zurückziehst, wenn du nicht darübersprichst.
In diesem Sinne
  Top
"Autor"  
Nutzer: Seija
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 298

geschrieben am: 10.10.2000    um 17:38 Uhr   
Ich kann dich im Moment nur zu gut verstehen....
Auch ich wurde gerade arg enttäuscht und ich glaube vertrauen zu niemanden aufbauen zu können, kann niemanden mehr lieben, mich niemanden mehr so öffnen wie ich es einst tat.
Man hat angst man kann wieder enttäuscht werden, das einem wieder weh getan wird.
Das vertrauen zu anderen ist sicherlich hin und es dauert wahrlich eine gaaaaanz lange Zeit bis man sich auch jemand anderen wieder anvertrauen kann.
Und wenn man nicht gleich dem vertraut den man derzeit glaubt zu lieben, dann bekommt man nur zu hören das man nicht richtig geliebt wird, weil man ihm nicht vertraut.
Es ist ziemlich wichtig jemanden zu vertrauen, aber ich bin der meinung das man dieses Vertrauen erst verdienen sollte und es braucht zeit um es wieder jemanden schenken zu können. Mir sagte mal jemand das er jedem gleich von Anfang an vollstes Vertrauen entgegenbrachte und später kann es noch immer abnehmen....
Aber ich denke gerade das ist falsch, denn oftmals ist es zu spät und man hat das gute in dem Menschen verkannt.
Ich bin nur froh das dem, den ich einst liebte noch immer vertrauen kann, denn das ist wichtig. Und ich hoffe es wird nicht ausgenuzt, aber da bin ich mir sicher. Und ich bin froh ihm noch alles erzählen zu können....
*jetzt aber glaubt abzuschweifen*
Wollte dir nur sagen das ich dich wirklich sehr sehr gut verstehen kann und es dauert, es muß eine zeit lang dauern um wieder jemanden vertrauen zu können, denn das ist nur natürlich, ein einfacher Schutzmechanismus um nicht schon wieder enttäuscht und verletzt zu werden. Und du wirst es merken wenn du wieder jemanden vertrauen kannst.
seija
  Top
"Autor"  
Nutzer: Teron
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 14

geschrieben am: 10.10.2000    um 18:21 Uhr   
[i]stellt schweigend noch eine kerze dazu und geht nachdenklich weiter...[/i]
[Diese Nachricht wurde geändert von: teron (geändert am: 10-10-00).]
[Diese Nachricht wurde geändert von: teron (geändert am: 10-10-00).]
  Top