| "Autor" |
ein fluß durch nebel |
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geschrieben am: 10.10.2000 um 14:38 Uhr
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Aus der kleinen Quelle des Morgens
fließt der Tag durch stillstehnde Zeit
in einen Mantel aus grau hat er sich gehüllt
still, dumpf und aus vielen winzigen kalten Tropfen.
So fließt er -schweigendem Wasser im Nebel gleich-
an den Silhouetten von Bäumen, Steinen -
[i]Menschen[/i]
vorbei
Das Grau schluckt jeden Laut.
Nur die Gedanken fallen sanft in dieser monotonen Stille - Einsamkeit
gleich bunten Blättern, dem welken nahe,
senken sie sich auf das Wasser...
der Tag trägt sie mit sich verstummend dahin.
Das Licht wird fahler, entschwindet hinter den Nebelschwaden-
den Gedanken...zum Himmel? folgend
Sieh, dort oben - verschwommener Mond
Nacht legt sich um den Nebel
Gedanken vom Tage hinfortgetragen - Mond
allein beobachte ich noch den Himmel
doch grau umgibt mich
meinen Geist
ich bin leer - sehe ein letztes Mal hinauf zu
meinen Gedanken, zu der Kraft, die dort scheint
dem Licht hinter dem Nebel
und lasse mich schließlich von der Nacht umhüllen..hineinsinken in die Stille..Einsamkeit
...aufdass ein neuer Morgen aus der kleinen Quelle entspringen wird...
by Ayena |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 11.10.2000 um 19:27 Uhr
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liebe ayena...
wie imemr ein sehr schönes gedicht, es bringt mich zum nachdenken... warum siehst du den tag in einem mantel aus grau.. sieh unter den mantel...den hellen tag, voller farben und leben... du hast mir gezeigt den mantel abzulegen, kannst du das nicht auch?
[i]in gedanken[/i]
Der Wahnsinnige |
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