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Warum ist es so schwer |
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geschrieben am: 10.10.2000 um 21:09 Uhr
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Es ist schwer
sich das Leben zu nehmen
verzweiflung tief in dir
Schmerz ist was du spürst.
Die klinge an deinem Arm
An deiner Pulsader
doch du tust es nicht
was ist es
was hällt dich davon ab
geht es doch noch weiter??
gibt es noch mehr ausser schmerz??
was wofür sich Leben lohnt??
schon oft hörtest du
es geht weiter
schon bald kommen gute Zeiten
bald ist das Leben schön
doch wo sind diese zeiten.
seit monaten wartest du
stehst immer wieder auf
und fliegst immer wieder hin
es ist nicht leicht
nicht leicht zu leben
Aber auch nicht Leicht zu sterben.
...
Madnes
[i]...schweigend in den sternenhimmel blickt...[/i] |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 10.10.2000 um 23:07 Uhr
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*schweigend ... das gleiche denkt* |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 11.10.2000 um 09:44 Uhr
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Es ist immer schwer, bevor es einfach wird ...
[i]die Hoffnung nicht aufgibt, diesen Moment noch einmal zu erleben ...[/i] |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 11.10.2000 um 10:12 Uhr
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Ulrich Schaffer:
Ich kenne die Momente,
in denen sich alles zuzieht
und mir keine Auswege mehr bleiben.
Ein Panzer legt sich um mich,
und in mir steht die Verzweiflung auf,
erschreckend und tötend.
Ich suche nach den üblichen Entgegnungen,
aber sie klingen alle hohl.
Diesmal finde ich keinen Ausweg.
Dann beginne ich zu kämpfen,
ich setze etwas ein,
ich lasse mich nicht kleinekriegen,
ich halte durch.
Dabei begegne ich mir selbst neu.
Ich spüre in mir die Kraft meines Lebenswillens
und gehe gegen die Bedrohung
und den Verlust des Sinns an.
Langsam wird die Zerstörung
in mir zurückgedrängt. Es gibt wieder Hoffnung.
Es war das Leid,
das ungewohnte Energien in mir freigesetzt hat.
aus: ich leide / Fotokunst-Verlag Groh
ISBN 3-89008-768-X |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 11.10.2000 um 12:18 Uhr
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ich weiß wie das ist.
ich hab auch schon 2. mal versucht mir das Leben zu nehmen. Aber habs nicht geschafft. Ich konnte es einfach nicht tun. Ich hab an all meine Freunde gedacht und das Messer dann doch weggeschmissen. Und ich weiß ich werd es niemals mehr versuchen. Denn nach schlechten Zeiten kommen immer wieder Gute Zeiten.
So wie jetzt bei mir. Ich bin glücklich. Glücklicher geht es kaum.
maya |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 11.10.2000 um 13:37 Uhr
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*Göttin in mir, Göttin in dir
dunkle Nacht, tiefer Schacht
Göttin in mir, Göttin in dir
Tränensalz, Opfertod
Göttin in mir, Göttin in dir
Nebel zieht, Einsamkeit siegt
Göttin in mir, Göttin in dir
stechender Schmerz, fühlloses Herz
Göttin in mir, Göttin in dir
wütender Schrei, rächender Hass
gefangen und leer,
sterbend und krank,
heilende Schwester Du,
Heilerin ich, Heilerin Du.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 21.02.2001 um 17:09 Uhr
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*kommt aus dem schatten eines Baumes und verneigt sich vor der Runde*
nun...ich denke, dass den Tot nicht unser Kopf entscheidet..unser Hirn...sondern unsere Seele..
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.04.2001 um 19:03 Uhr
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*schaut nachdenklich zu den so weit entfernten Sternen*
Warum denken so viele an Selbstmord? Ok, das verstehe ich noch, aber warum erzählt ihr es wildfremden Menschen?
Sie können nicht wissen ob es euch wirklich ernst ist, wollen nicht viele von euch nur hören: Du schaffst es und so weiter? Wollt ihr nur auf kosten anderer, die sich dann sorgen um euch machen, (auch die Leute im RL) weil ihr sowas behauptet, euer Ego gepusht kriegen?
Das ist verdammt mies!
Und wenn ihr es WIRKLICH versucht habt:
Es ist gut das ihr es nicht geschafft habt, denn es sollte nicht eurer Willkür überlassen sein zu leben.
Ich habe auch schonmal an Selbstmord gedacht, ich glaube das haben alle schonmal, aber in der schwersten Zeit meines Lebens habe ich keinen Gedanken daran verschwendet, ich hätte Menchen die mir wichtig sind und denen ich wichtig bin enttäuscht und ich hätte keine Möglichkeit gehabt das wieder gutzumachen. Ich bereue momentan sowieso schon , das ich in der begrenzten Zeit die ich mit jemanden hatte dinge getan und eben andere nicht getan zu haben. Das Leben ist kostbar, bitte versteht das!
S. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 29.04.2001 um 20:21 Uhr
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oh mann, langsam kann ich den satz "ich habe auch schonmal an selbstmord gedacht" nicht mehr hören oder lesen. ich habe sogar schonmal drüber diskutiert! ja, glaubt es ruhig.
denkt ihr wirklich mad hilft es, wenn ihr ihm alle euer leid vorheult? davon wird die welt auch nicht besser. steht auf und tut was, oder bleibt sitzen in der <zensiert>. jeder ist seines eigenen glückes schmied. steckt viel wahres drin, wenn man weiß wie es zu nehmen ist. das meint nicht, dass sich jeder vom tellerwäscher zum millionär hocharbeiten kann, sondern eher, dass man aus dem was man hat was machen soll. egal wie wenig es ist.
mad, in deinen worten lese ich das erste mal so etwas wie einsicht. leben ist scheiße, sterben aber auch. überleg dir was du willst, du bist alt genug um eigenen entscheidungen zu treffen. ich tue dir nicht mehr den gefallen und nehm dir diese entscheidung ab. leben oder tod, es liegt bei dir. bei dir allein.
du lebst für dich! nicht für mich oder irgendeinen anderen schreiber dieses forums. für dich allein. und wenn du unbedingt sterben willst, dann werde weder ich noch irgendein andere schreiber dieses forums dich davon abhalten können. dein leben, deine entscheidung.
mac |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 29.04.2001 um 22:14 Uhr
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Interessanter Frage wirfst du da auf. Warum ist es so schwer den letzten Schritt zu wagen. Furcht so glaube ich kann es nicht sein. Ich vermute dahinter vielmehr die Angst etwas zu verlieren, das man nie verstanden hat. Jeder den ich kannte der solche Gedanken hegte vermochte mir nicht klar zu sagen was Leben ist. Sie knüpften nur fahle Verbindungen in den Raum wie ein Spinnennetzs, das an seidenen Fäden, die zu Worten wie Leid, Schmerz oder Verlust hinführten und nannten dies ihr Leben. Alsgleich tat das klebrige NEtz aber auch seine Wirkung und fesselte mit seiner niederdrückenden Beklommenheit den Erdenker dieser Konstruktion. Doch das Leben ist tiefer. So unendlich tiefer und von einer seltsamen Schwärze umgeben. Allzu oft liegt dieses Verstehen des Lebens unter dem Netz. Und so quälen sich die Gefangenen über der Lösung ihrer Probleme ab und erdenken sich neue Wörter und auch Personen an denen sie ihr NEtz knüpfen. Bis es von einer nicht zu durchstoßenden Festigkeit und Klebrigkeit, dass sie auf ewig in ihm gebunden sind bis sie schließlich sich in der Allmacht ihrer Fäden so verstricken, dass sie daran ersticken auf eine quälend langsame Art dahin gerafft durch ihre eigene Worteskunst.
Nun werf ich hier wüste Behauptungen in den Raum mit vielleicht unsinnigem Inhalt aber was brächte schon mein Schweigen. Und fragend werdet ihr euch an mich richten: Wie soll ich diesem Netz entkommen.
Tja weis ich es denn? So wie wie meine Herleitung eine große Metapher war so muß auch meine Antwort eine solche sein, denn der Sachverhalt ist zu sehr an die Person des betroffenen gewoben, dass es für einen jeden ein anderes Entfliehen gibt. So sage ich denn: Gebt auf eure sinnlose Suche nach Worten an denen ihr euch klammert in kindlich panischer Angst vor dem Verlust des Unbekannten. Steht auf aus eurem schleimigen Netz und nehmt ein Schwert zur Hand, dass noch schneiden kann wenn es vom schleimigen Speichel voll benetzt ist. Schwingt es kühn und ohn Verdruß gegen die Hauptfäden eures Geflechtes und zerschneidet euer eignes Werk. Wohlan ihr werdet in die Tiefe darunter fallen. Tief und schmerzhaft werdet ihr fallen aber vielleicht zu gehobenen Sinn und ihr könnt dann erkennen was das Leben ist aber ihr müßt es wollen und eine Schritt ins Unbekannte wagen, alleine, ohne Hilfe, ohne die Last gut gemeinter Worte die ähnlich fesselnd zum Verweilen einladen. Wie ihr landet werden auf dem tiefen Grunde der Wahrheit ist die Frage. Ob mit dem Kopf unter großer Benommenheit und gar dem erhofften Tot oder auf den Beinen selbstsicher und nicht wankend. Es sei dahin gestellt aber sicher ist verweilt ihr in eurer fesselnden Lage werden sich die Stränge mehren und euren Verstand erdrosseln.
Und so bin ich um zu sein ein Dazwischen - Augustinus
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| "Autor" |
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geschrieben am: 29.04.2001 um 23:26 Uhr
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"Kleines Messer!Mit Gewalt
rissen sie dein funkelnd Eisen
aus der Mutter Erde Schoß.
schmolzen es in heißer Glut,
bis es blutŽge Tränen schwitzte,
härtetenŽs mit Hammerschlägen,
stürzten es ins kalte Wasser,
stießenŽs in die heiße Esse,
bis die Klinge blutrot glühte!
Schlugen dich durch kaltes Wasser
einmal, zweimal, immer wieder,
bis das Wasser sprudelnd dampfte
und in Not um Gnade schrie.
Als du dann den einen Schatten
leicht in dreißigtausend teiltest,
wussten sie, du warst jetzt fertig,
und wurdest Magisches Messer genannt.
Kleines Messer, was hast du getan?
Hast entfesselt blutige Ströme!
Kleines Messer, deine Mutter
ruft dich aus der Erde Schoß,
aus den tiefsten und geheimsten
Schlünden, wo sie dich gebar.
Höre!
Blut! Gehorche! Halte ein!
Sei ein See und nicht ein Strom.
Wenn du trittst ins Freie aus,
gerinne! Eine Mauer schaffe,
stark genug die Flut zu halten!
Blut, dein Himmel sei der Schädel,
deine Sonne das offŽne Auge
und dein Wind der Lunge Atem.
In den Grenzen deiner Welt verweile!"
Philip Pullman |
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