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"Autor"

eine Geschichte

Nutzer: Gast_handra
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geschrieben am: 18.10.2000    um 22:04 Uhr   
"Ich verstehe dich nicht,ich verstehe dich einfach nicht.Wieso benimmst du dich in letzter Zeit so komisch,was ist nur los mit dir?"
Sie hörte nicht mehr zu.Die Worte der Mutter wurden immer leiser und leiser,verloren an Klang und Bedeutung und waren schließlich nichts weiter als das entfernte Rauschen des Meeres.Langsam wandte sie sich zur Tür und drückte wie in Trance die Klinke,ein Ritual, das sie schon so oft getan hatte, daß es ihr schon gar nicht mehr auffiel.
Sie betrat den feuchten Erdboden,der die Abdrücke ihrer Füße bis aufs kleinste Detail wiedergab,lief den holprigen Feldweg entlang und verspürte den Ruf der Freiheit.
Sie liebte die Freiheit,ließ sich nicht einengen,in keine vorgegebenen Formen pressen, glaubte nicht an das Unmögliche.Eine Grenze war nur ein Maß,eine Einheit,eine Sache von der jeder annahm,daß es unmöglich sei über sie hinauszuwachsen,sie zu überschreiten.Konnte man sich einer Definition dermaßen unterordnen,ohne an den eigenen Willen,das eigene Können zu glauben, oder ohne jemals gewagt zu haben das Unmögliche zu riekieren? Wer gab überhaupt vor,wie die Linie einer Grenze gezogen wurde? Wer konnte behaupten,daß Grenzen existieren?
Sie war auf einer Lichtung angelangt.Die Sonne drang durch das Blätterdach und zeichnete eine Vielfalt an Formen und Umrisse auf ihr Gesicht. Jedesmal wenn sie ihren Kopf ein wenig zur Seite neigte erschien ein neues Bild mit neuen Formen und Linien.
Sie hob ihre Hand in Augenhöhe,streckte die Fingerspitzen empor und vollzog eine langsame Kreisbewegung mit der geöffneten Hand. Die Schatten glitten lautlos über die Handfläche, durch die Finger,verloren sich und erschienen wieder von Neuem.
Dieses Schattenspiel,was eigentlich nichts anderes war als das Abwechseln von Hell und Dunkel,faszinierte sie. Es hatte nichts zwanghaftes an sich,es war nie gleich und unterwarf sich keinen Gesetzen.
So in Gedanken versunken, zuckte sie plötzlich zusammen, als sie das Schlagen von Flügeln hörte.Sie fühlte wie ein kühler Luftzug ihr Gesicht streifte und sah kurz darauf den Falken,der neben ihr gelandet war.
Er saß einfach nur da und schaute sie aus kleinen dunklen Augen an. Sie hatte das Gefühl, als würde der Vogel nicht zufällig hier sitzen. Er musterte sie jetzt von oben bis unten. Die Augen waren es, die verrieten,daß dies kein normaler Vogel sein konnte.Sie schienen sie zu durchdringen und direkt in ihre Seele zu schauen.
In diesem Augenblick fing der Falke an zu reden. Sein Schnabel öffnete sich und heraus drangen Wörter,Silben und Sätze.Er redete in einer Art Singsang als wäre er hinundhergerissen zwischen der menschlichen Sprache und dem Gesang eines Vogels.Die Stimme war weder hoch noch tief,noch sprach er weder schnell noch langsam.
"Du kannst sprechen?" ,fragte sie vorsichtig
"Wundert dich das denn?"
Sie hiehlt ihren Blick unverwand auf ihn gerichtet und ihre Stimme war nurmehr ein Flüstern:
"Wieso bist du hier?"
"Weil ich deinem Ruf gefolgt bin."
Unweigerlich zuckte sie zusammen und ein Schauer durchlief ihren Rücken.Konnte das sein? Der Vogel blickte sie mit sanften Augen an.
"Ja,du hast mich gerufen.Nicht bewußt,aber deine Gedanken waren ständig bei mir.Anfangs waren es nur kleine kreise, doch diese Kreise wurden mit jedem Tag stärker. Mit jedem einzelnen Herzschlag drangen sie ein Stück weiter zu mir.Jede noch so kleine Idee half den Kreisen sich auszudehnen und Wellen zu schlagen.
Ich weiß,daß du viele Träume hast.Du träumst von der Freiheit,du willst über Meere fliegen,ferne Länder überqueren und du willst die Welt kennenlernen mit all den Geheimnissen,die sie verbirgt.Deshalb bin ich hier,denn du glaubst an deine Träume und verschließt deine Augen nicht vor dem was du siehst.Willst du sie wahr werden lassen?"
Die Aufregung brodelte in ihr wie ein Vulkan.
Das Herz schlug wild in seinem eigenen Rhythmus.Der Wind hatte ihr Haar gepackt und wirbelte die einzelnen Haarsträhnen umher.
Und sie wollte es. Kein Laut dr
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"Autor"  
Nutzer: Gast_partygeier
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geschrieben am: 19.10.2000    um 13:27 Uhr   
DIE GESCHICHTE HAT MICH SEHR SEHR BERÜHRT- doch wo blieb der schluss?
wie bist du(HANDRA) auf die idee gekommen- schreibst du nur in deiner freizeit?
Ab heute darfst du partygeier zu einem deiner ersten fans nennen!!!! WANN KOMMT DIE FORTSETZUNG RAUS-ich warte,

GRUß IN EHREN, DEIN PARTYGEIER
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"Autor"  
Nutzer: Gast_handra
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geschrieben am: 19.10.2000    um 17:50 Uhr   
Hallo PARTYGEIER.
Das finde ich ja echt schön, daß dir die Geschichte gefällt.( du scheinst ein cooler Geier zu sein gg )
Willst du wissen wann mein Buch rauskommt?
Was machst du denn so,wenn man fragen darf.
Also, man liest sich....bis dann
Handra
PS: Die Fortsetzung kommt in ein paar Tagen
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