| "Autor" |
teufellos |
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geschrieben am: 22.10.2000 um 11:59 Uhr
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Wenn die Glocken erst erklungen sind
wirst du bemerken
was geschehen ist – mit dir.
Denn meinen Namen zu rufen bedeutet
ENTGEGEN.
Und jeden neuen Tag,
in aller Jämmerlichkeit, wünscht du dir
du hättest dir damals
auf die Zunge gebissen oder
aus dem Fenster gesehen anstatt mir
in die Augen.
Denn Leid ist nichts. Meine
Blicke allein sind aller Ausdruck.
Und du hast kein Recht
wenn ich sage es ist Unrecht.
Darum ist am Morgen alles vergessen
aber nichts vergeben. Nicht
für dich, selbst in aller Herrlichkeit.
Und du darfst um Verzeihung bitten
ohne betteln und flehen
- auf Knien rutschen - wie es sich gehört.
Denn du kanntest nie den Geruch von Leben
der dir jetzt in die Nase steigt,
dir zu Kopf steigt
dich nährt
und den du plötzlich begehrst.
Jetzt! - im begegnenden
MOMENT.
**VmG**
21.10.00
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