| "Autor" |
Dunmkelheit |
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geschrieben am: 29.10.2000 um 05:33 Uhr
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Die Dunkelheit
sie legt sich um mich
um meinen Körper
wie die verzweiflung
sie legt sich um mich
und hüllt mich ein
immer enger zieht sie sich zusammen
...
Madnes
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| "Autor" |
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geschrieben am: 15.11.2000 um 13:46 Uhr
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Auch diese beiden Texte gefallen mir sehr.
Ich finde es gut, daß Du schreibst!
SD |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 15.11.2000 um 14:08 Uhr
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Dunkelheit, der Feind des Lichts
der Hort des Leides
gefüllt von Schmerzen und Angst
schwarze Farbe, die alle anderen verschluckt
schwarzes Empfinden, das alle anderen dunklen Gefühle zu sich lockt
Dunkelheit, Ort ohne Karte
Ort ohne Ende, Weg ohne Ziel
Eine Falle, nah am Rande des Lichtes
auf dem wir balancieren
sie wartet nur darauf, uns zu sich hinab zu ziehen
Dunkelheit, ungewisse Leere fernab aller Eleuchtung
sie zerreißt unsere Geister in Pein
lässt unsere Erinnerungen aus uns hervorquellen
und brennen in den Köpfen
Wir können uns Mantel anziehen
und Panzer anlegen
die Dunkelheit wird sie brechen
und uns zwingen, ihr unser Innerstes auszuliefern,
unser düsterstes
schmerzenstes Inneres
Dunkelheit lässt uns nicht in Ruhe
lässt kein Vergessen zu
quält uns so lang, bis wir uns abfinden,
dass wir die sind, die wir sind
dass geschehen ist, was geschah
und wir nichts tun können,
um es ungeschehen zu machen
So gibt sie uns Gelegenheit
Gelegenheit, zu trauern
Gelegenheit, unsere Leiden auszuleiden
unsere Wunden zu kurieren
geschützt vor allen anderen
denn in Dunkelheit ist es schwer
gefunden zu werden
Dunkelheit, so voller Leiden, die wir in ihr ablagern
Dunkelheit, der Ort der Flucht
Dunkelheit, die lebenswichtige Probe
Fluchtstätte, die uns letztendlich doch festhält
wir müssen stark genug sein, uns aus ihr zu befreien
müssen stark genug sein, um zu leben
wir können alles zurücklassen bei ihr
doch wird es uns
nach hinten reißen
bis wir es schaffen, geheilt zurückzuschreiten in das Licht
Und ohnehin,
der einzige weg ins licht
führt über dunkle Pfade
denn wie weiß der, was Licht ist,
wer niemals Dunkelheit sah
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| "Autor" |
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geschrieben am: 16.11.2000 um 00:43 Uhr
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Sie hällt mich umschlungen
verschluckt mich Langsam
zieht mich immer tiefer
bis ich verschwinde
für ewig
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Madnes
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