| "Autor" |
Ein Traum der Wahrheit |
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geschrieben am: 02.11.2000 um 16:32 Uhr
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Ich sehe in meinem Traum einen Fremden, Unbekannten, aber egal.
Er ist mir dennoch so vertraut.
Ich versuche mit ihm zu reden, denn er sieht traurig aus....
Fremder?
Sag mir,
sag mir verlassen dich manchmal deine Ängste
und du kannst mutig sein
bist es aber trotzdem nicht.
Suchst du nach einer Antwort,
obwohl du keine Frage gestellt hast,
die Frage nicht einmal kennst.
Bis du Fremder wirklich so naiv?
Du mußt doch wissen was du willst
- auch wenn du nichts willst -
bist du doch jemand der sucht,
vielleicht nach dir selbst
wer du sein willst.
Doch verschwende nicht dein ganzes Leben
Auf der Suche nach einer Antwort,
denn dann Fremder
ist deine Leben zu kurz und unerfüllt.
Fremder?
Kannst du mich hören,
verstehst du meine Worte?
Ihre Bedeutung bekommen deinen Namen.
Sie sind dir fremd, denn du willst sie nicht hören
Fremder?
Bist du noch da?
Kannst du mich hören?
Warum schweigst du?
Hast du nichts zu sagen?
Hast du dein Ziel gefunden?
Fremder?
Kannst du ich sehen?
Such nicht nach dem was dich bewegt
Warte
Sei geduldig
Achte auf die Zeit die vergeht
Sie wird neue Wege bringen, neue Ziele
Aber vergiss deine Vergangenheit nicht
Sie ist deine Leben
- bis jetzt -
Fremder?
Glaubst du an meine Worte?
Sie sagen was du schon weißt
Aber noch nicht fühlen kannst,
weil du angst hast dich führen zu lassen, dich zu öffnen
aber wenn du willst kannst du deine Angst überspringen
und du bist Frei
Fremder!
Ich schaue den Fremden ins Gesicht, er lächelt und nickt mir zu und plötzlich ist er mir nicht mehr fremd.
Ich erkenne das ich die ganze zeit der Fremde gewesen bin, stand mir in einem Spiegel gegenüber, sah meine Seele, sprach mit meinen Gefühlen.
Doch noch sind sie verschlossen hinter Glas und ich stemme mich mit aller Kraft gegen den Spiegel, schreie, flehe das sie endlich hervorkommen sollen
Oder bleibt besser dort
Denn es ist nicht mein Wunsch sie frei zu lassen.
Ich will mich noch nicht öffnen
Ich will noch keine Gefühle zeigen
Ich will noch nicht wieder vertrauen
Ich will mich nicht wieder verwundbar machen
Ich höre auf mich gegen den Spiegel zu stemmen.
Denke daran das es nicht darum geht was ich will,
sondern viel mehr darum was besser ist
für meine Zukunft
für mich
Und ich ziehe meinen Bogen
Lege einen Pfeil mit einer Spitze aus Diamant bereit
Spanne den Bogen und löse die Finger von der Sehne
Der Pfeil fliegt Richtung Spiegel
Trifft ihn mittig
Und er zerspringt
FREI
[Diese Nachricht wurde geändert von: seija (geändert am: 02-11-00).]
[Diese Nachricht wurde geändert von: seija (geändert am: 02-11-00).] |
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