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Der Turm (Teil Eins)

Nutzer: elfenfee1
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Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 3

geschrieben am: 07.11.2000    um 18:44 Uhr   
Einsames dukel, dunkle Einsamkeit, die Einsamkeit der Dunkelheit.
Zu meinen Füssen fliesst ein dunkelroter Bach, entsprungen aus der Wunde in der einst mein Herz gewesen.
Stimmen in der Ferne, sie lachen. Es sind die Stimmen derer, die mir mein Herz nahmen, es auf den Boden warfen und mit Füssen traten.
Dort liegt es nun, verzweifelt auf der Suche nach einer wärmenden Hand, die es pflegt, und sich doch insgeheim dem nahenden Tod ergebend.
Die Mauern, die zu spät ich hochgezogen, schützen mich zwar vor weiteren Verletzungen, doch kann ich allein nicht mehr heraus.
Ich spüre dich, wer bist du? Nur ein weiterer Lakei des Todes, oder der mich rettende Bote deines Herzens?
Der Turm in dem ich gefangen, ist zu hoch gebaut. Ich kann die Mauern nicht überwinden und auch nicht einreissen.
Aber du kannst es. Befreie mich aus den dunklen Gewölben meiner Seele und zeige mir das warmen Licht deines Herzens.
Glaube an die Kraft der Liebe, damit auch wieder daran glauben kann.
Bring ihn zum Einsturz, den Turm!
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Nutzer: Augustinus
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Anzahl Nachrichten: 22

geschrieben am: 08.11.2000    um 21:29 Uhr   
Ein Opfer! Ein lieblich süßer Hilferuf! Eine Möglichkeit sich auszutoben!
So lasset die Schmach beginnen!

Joh! Hans Dieter heisse ich
Und du bist Maurer
Haste geschrieben über dich
Einen Turm hast du aufgebaut
Ganz kreisrund und riesengroß
Dein ganzes Leben dadurch versaut
Das seh ich, was mach ich bloß
Joh! Einen Bagger nenn ich mein Eigen
Auf dem steht Katze auf Englisch drauf
Den werd ich deinen Turm mal zeigen
Die Kettenraupen rauschen grollend
Ein Donnern hört man in weiter Flur
Als ich zu dir bin näher rollend
Nur zermalmtes liegt auf meiner Spur
Joh! Da is ne Schaufel dran
Die Zähne breit und eisern hart
Die benutz ich dann und wann
Ein Krachen von berstenden Stein
Als die Schaufel in den Turm beißt
Alle Trümmer schlägt sie klein
Das Getöße die Ohren zerreißt
Joh! Den Turm mach ich nieder
Kein Stein bleibt auf dem anderen stehen
Sags und fahr zurück wieder
Walze noch ein paarmal auf und ab
Bis deine Schmerzensschreie verklingen
Da ein Gewicht von Tonnen auf dir lag
Mein Herz beginnt vor Freude zu singen
Joh! Der Wunsch deines Herzens ist erfüllt
Mit der Liebe zum Bagger hab ichs vollbracht
Der Turm liegt in Trümmern in Staub gehüllt

Dein getreuer Lakei des Todes
Herzliches Bussi, Danke und Tschüß

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Nutzer: prof.mastram
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Registriert seit: 21.04.2001
Anzahl Nachrichten: 1788

geschrieben am: 08.11.2000    um 22:53 Uhr   
Hallo Elfenfee 1,
zerstöre deine inneren Zweifel an dich selbst,vergiß die Angst um dich herum und der Turm wird dein sein und deine Seele erfreuen.
der olle *prof*
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