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Rede an den Tod

Nutzer: sam_naseweiss
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geschrieben am: 14.11.2000    um 22:12 Uhr   
Rede an den Tod
Oh, Schwarzgewandter,
laß unser Schweigen sich vereinen
meines Inner'n Stille
soll in deine Schwere sinken
Laß wilde Rosen blühen,
und über schwarzer Erde
soll wachsen grünes Moos,
darin mein müder Wille
sich betten kann zur Ruh'.
Oh, Schwarzgewandter,
wohin wird der Weg wohl führen,
den ich nun zu Ende geh'?
Laß meine Gebeine
nicht lange hier zurück,
nichts soll mich noch binden,
an das, was längst verloren.
Oh, Schwarzgewandter,
wie seelig jener ist,
der vor deinem
Antlitz schweigen kann.
Laß meine Seele frei,
zu lange schon
gefangen wie ein wildes Tier,
hört sie nun den lockend' Ruf.
Oh, Schwarzgewandter,
schenk mir nun,
was selbst zu nehmen
ich stets verneinte.
Laß mich den Spuren folgen,
die Trillionen hinterließen,
welche vor mir mit dir gingen.
Oh, Schwarzgewandter,
mein Herz, das pocht so schwer
und die Lunge hält den Atem,
ein Seufzer noch und ach...
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Nutzer: eshran
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Anzahl Nachrichten: 526

geschrieben am: 15.11.2000    um 16:08 Uhr   
gelesen und gut gefunden, jedoch subjektiv unpassend weil derzeit
nachsommerlichherbstbunt
wirbelndeblätterbeobachtend
lebkuchenbeiteegenießend
SchwarzgewandetMitHelloweenAssoziierend
zumute
:-)
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Nutzer: tigresse
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Anzahl Nachrichten: 571

geschrieben am: 16.05.2001    um 18:48 Uhr   
noch immer grossartig - 's gefaellt mir sehr..
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