|
|
|
geschrieben am: 15.11.2000 um 20:04 Uhr
|
|
Ich glaube, ich kann nachvollziehen, wie es dir geht.
Du hast Recht - Diese Sorgen und Probleme haben wir alle eines Tages einmal. Die Zukunft ist einfach Ungewiss und niemand kann sie vorhersagen, niemand kann sie dir versprechen.
Doch man kann sie in die Hand nehmen und versuchen, sie nach seinen Vorstellungen zu formen.
Selbtmord...ich habe Angesichts der Tatsache, dass ich meine Zukunft selbst in die Hand nehmen muss, wenn ich eine haben will und mit dem Bweusstsein, dass ich dazu niemals die nötige Kraft und das nötige Selbstvertrauen besitzen werde, auch schon oft daran gedacht. Man fragt sich, wozu soll man leben, wenn man es doch nie zu etwas bringtt? Plötzlich steht man in der Welt und muss klarkommen..... ein neuer Anfang...und die meisten Anfänge sind sehr schwer.....
Wenn man sieht, wie es anderen geht, wie sie alles schaffen und nicht solche "Seelenhöllen" durchleben, dann fühlt man sich noch mehr als ein Versager..... aber ich bin sicher, es geht allen so.
Man kann nie wissen, ob man etwas schaffen wird......man muss es versuchen, oder man wird auf der strecke bleiben.
Auch wenn man es sich nicht zutraut...wer nicht anfängt zu kämpfen, der kann zwar gar nicht erst verlieren, aber gewinnen kann er auch nicht:
Manchmal zwinge ich mich ohne lang nachzudenken, mich zu irgendetwas zu verplichten, irgendeine Arbeit zu tun, oder bei irgendetwas, wo es darauf ankommt, was ich tue, mitzuwirken..... am Ende, wenn es kein Zurück mehr gibt, hasse ich mich zwar dafür...aber wenn ich dann beginne, das zu tun, was ich mir da eingebrockt hab, dann gewöhne ich mich daran und merke, dass ich es doch besser kann, als ich dachte. Das ist wie mit Eislaufgen..am Anfang traut man sich nicht aufs Eis...sieht alle vorbeifahren, ist traurig, dass man nicht mitmachen kann, weil man zu viel Angst hat...aber eines tages zerren einen Freunde einfach so auf die Fläche, wenn man wieder nur mit Schlittschuhen vor dem Eis stand und gezögert hat. Man sieht sich plötzlich in der Mitte der Fläche,man wird dort bleiben, wenn man sich nicht traut, erste schritte zu machen. Also fängt man an, mit zittrigen beinen zu laufen. Vielleicht fällt man, aber durch Misserfolge lernt man, wie man etwas nicht macht. Letztenendes wird man so immer besser und am ende kann man Eislaufen.....
Warum sollte das bei wichtigen Dingen im leben anders sein? Du weisst, dass du arbeiten musst. Du hast einen beruf erlernt und erinnerst dich daran, wie glücklich du warst, als du die ausbildung beendet hattest.
Keine Bange, wer sich vor dem Nichts sieht, der kann nichts verlieren. Also versuch es...und wenn du dich unsicher fühlst, dann wiederhole die ausbildung, wie du es geschrieben hast..... aber egal wie unsicher du dir bist, du kannst es trotzdem schaffen....
es ist schwer! Aber dazu besitzen Menschen Stärke..... die müssen sie nur erwecken und dann nutzen.... trau dich..... tu es einfach, spring über alles andere hinweg...
Manchmal muss es sein, tu es ohne zu überlegen, damit die zweifel dann kommen, wenn nichts mehr zu ändern ist...denn dann kann man es immernoch besser schaffen, als wenn sie schon vorher da sind und einen gar nicht erst entscheiden löassen. |
|
|
|
|