| "Autor" |
Der Tanz mit dem Tod |
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geschrieben am: 16.11.2000 um 14:19 Uhr
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Der Tanz mit dem Tod
Der Sonne Strahlen lodern auf,von großer Kraft getrieben,
als ob sie auf ewig dem Kampf der Finsternis
verschrieben
Hinter dem,in schwarze Dunkelheit getauchtem, Berge
steigt sie empor,der Helligkeiten Scherge
Und gerade als die Nacht schon wollt vergehn
da ward der Tod von Angesicht gesehn
Still stand er da,der Bote zwischen Sein und Schein,
das Gesicht ganz bleich,so unscheinbar und rein
Die weißen Knochen verborgen und versteckt
und unter seine Kutte,hatte er die Sense schon gesteckt
So stand er da,ganz einsam und ganz still,
der Wind verweht die Frage,wer der Nächste wohl sein will?
Da kam ein junger Knab daher,
die Augen leer,der Gang so schwer
Er sieht den Tod,rennt auf ihn zu,
denn was er will,ist ewge Ruh
Ein stummes Lachen durchzieht die Nacht,
wie die Erfüllung langersehnter Macht
Und wieder hat der Tod eine Seele mehr zu sich genommen,
der Knab steht da,das Leben,durch seine Finger ist zeronnen
Der Tod umarmt ihn,der Ausdruck in den Augen hart,
doch die Berührung beinahe liebevoll so sanft und zart.
Der Knab,er tut ihm tief in die Augen schaun,
und der Tod,er tanzt mit ihm bis ins Morgengraun
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| "Autor" |
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geschrieben am: 19.11.2000 um 15:18 Uhr
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TODESBOTE
Angst erfaßt mein Herz,
wenn ich in deine Augen seh.
Sie sind so rein und doch bestimmt
Fordern sie mich auf zu gehn.
Ein unendlicher Schmerz
steigt in mir auf,
doch Trotz hätt keinen Sinn.
Du folgtest mir auf meinem Lauf
Und kämest immer hin.
Du Häscher,
wärst der Schnellere,
denn Tod kennt keine Zeit
und würdest immer vor mir stehn.
Ohne ein Wort bereit.
Wenn die Uhr geschlagen hat
und du mir deine Hand
hinhälst, die weder jung
ist noch gezeichnet ist von Tat,
werd ich sie nehmen
und dir folgen in dein Land.
Folg einem Schemen.
Auf Ewigkeit verbannt
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